Verletzlichkeit im All – Resilienzstrategien für Europa in der Raumfahrt
Satelliten bilden das Rückgrat moderner Gesellschaften – ob für Kommunikation, Navigation, Finanztransaktionen, Wetterbeobachtung oder militärische Lagebilder. Doch die Abhängigkeit Europas von wenigen Schlüsseltechnologien – etwa bei Trägerraketen oder bei Komponenten und Bauteilen aus Drittstaaten – macht die europäische Raumfahrtinfrastruktur verwundbar. Diese Sitzung beleuchtet Europas technologische, wirtschaftliche und geopolitische Abhängigkeiten im All.
Im Fokus stehen Fragen der Versorgungssicherheit, der strategischen Autonomie und der systemischen Resilienz. Wie kann Europa seine Fähigkeit zur unabhängigen Raumfahrt sichern, etwa durch eigene Trägersysteme, alternative GNSS-Quellen oder redundante Erdbeobachtungsinfrastruktur? Welche Rolle spielen dabei Zulieferketten, Standards und internationale Kooperationen?
Die Veranstaltung diskutiert zudem konkrete Bedrohungsszenarien – von gezielten Störangriffen (Jamming, Spoofing, Cyber-Attacken) bis hin zu Weltraumschrott, Solarstürmen oder unzuverlässigen Partnern. Strategische Resilienz im All ist längst nicht nur ein technisches Thema, sondern eine zentrale Zukunftsfrage für Europas Handlungsfähigkeit auf Erden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Raumfahrtagentur, dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Weltraumkommando der Bundeswehr, der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), dem Forschungsnetzwerk Sicherheit und Technologie im Weltraum (SichTRaum), der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF), der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg (IHK Bonn-Rhein-Sieg), der Volkshochschule Bonn und der Studentenvereinigung ASTRA statt.Satelliten bilden das Rückgrat moderner Gesellschaften – ob für Kommunikation, Navigation, Finanztransaktionen, Wetterbeobachtung oder militärische Lagebilder. Doch die Abhängigkeit Europas von wenigen Schlüsseltechnologien – etwa bei Trägerraketen oder bei Komponenten und Bauteilen aus Drittstaaten – macht die europäische Raumfahrtinfrastruktur verwundbar. Diese Sitzung beleuchtet Europas technologische, wirtschaftliche und geopolitische Abhängigkeiten im All.
Im Fokus stehen Fragen der Versorgungssicherheit, der strategischen Autonomie und der systemischen Resilienz. Wie kann Europa seine Fähigkeit zur unabhängigen Raumfahrt sichern, etwa durch eigene Trägersysteme, alternative GNSS-Quellen oder redundante Erdbeobachtungsinfrastruktur? Welche Rolle spielen dabei Zulieferketten, Standards und internationale Kooperationen?
Die Veranstaltung diskutiert zudem konkrete Bedrohungsszenarien – von gezielten Störangriffen (Jamming, Spoofing, Cyber-Attacken) bis hin zu Weltraumschrott, Solarstürmen oder unzuverlässigen Partnern. Strategische Resilienz im All ist längst nicht nur ein technisches Thema, sondern eine zentrale Zukunftsfrage für Europas Handlungsfähigkeit auf Erden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Raumfahrtagentur, dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Weltraumkommando der Bundeswehr, der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), dem Forschungsnetzwerk Sicherheit und Technologie im Weltraum (SichTRaum), der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF), der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg (IHK Bonn-Rhein-Sieg), der Volkshochschule Bonn und der Studentenvereinigung ASTRA statt.
Ablauf
Begrüßung: Dr. Enrico Fels
Geschäftsführer des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS)
Vortrag mit anschließender Diskussion: Dr. Regina Peldszus
Spezialistin für Weltraumsicherheit beim Europäischen Auswärtigen Dienst (EEAS)
18:00-20:00 Uhr / Hörsaal I, Campus Poppelsdorf (Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 Bonn)
Ringvorlesung
Die Raumfahrt steht am Beginn einer neuen Ära, in der erstaunliche technologische Fortschritte und substantielle geopolitische Veränderungen die strategische Landschaft prägen. Die Europäer müssen angesichts der komplexen Gemengelage auch im All die eigenen Fähigkeiten, Zielsetzungen und Strategien kontinuierlich anpassen, um nicht nur im ansteigenden globalen Wettbewerb mitzuhalten, sondern die eigenen Interessen im Weltraum langfristig und nachhaltig zu wahren.
Die Förderung von Innovation, die Gewährleistung von Sicherheit und Resilienz sowie die aktive Mitgestaltung der internationalen Governance-Strukturen sind entscheidend für erfolgreiches staatliches und unternehmerisches Handeln, gesamtgesellschaftliche Prosperität und den zukünftigen Erfolg Europas im Weltraum. Durch eine zukunftsorientierte Mischung aus technologischer Exzellenz, astropolitischer Weitsicht und wirtschaftlicher Dynamik kann Europa seine Position als führender Akteur in der globalen Raumfahrt behaupten.
Die Ringvorlesung soll in den verschiedenen Segmenten relevante Themenbereiche durch Expertinnen und Experten öffentlichkeitswirksam ausleuchten und so dazu beitragen, die hohe Relevanz der kritischen Infrastruktur im Weltraum für das Leben der Menschen in Europa und darüber hinaus zu verdeutlichen.
Schirmherrin der Ringvorlesung ist die Stellvertretende Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens Mona Neubaur.
Quelle: CASSIS – Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies