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	<title>Raumfahrt &#8211; AeroSpace.NRW</title>
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	<description>Das NRW-Netzwerk der Luft- und Raumfahrtindustrie</description>
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	<title>Raumfahrt &#8211; AeroSpace.NRW</title>
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	<item>
		<title>CanSat-Wettbewerb lädt Schülerinnen und Schüler zur Entwicklung eigener Minisatelliten ein</title>
		<link>https://aerospace.nrw/cansat-wettbewerb-laedt-schuelerinnen-und-schueler-zur-entwicklung-eigener-minisatelliten-ein</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 07:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab sofort können sich naturwissenschaftlich und raumfahrtbegeisterte Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren aus ganz Deutschland für den 13. Deutschen CanSat-Wettbewerb bewerben, den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitorganisiert. Der Wettbewerb bietet Teams die Möglichkeit, einen eigenen Minisatelliten zu entwickeln, zu bauen und zu testen sowie eine selbst konzipierte wissenschaftliche oder technische...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/cansat-wettbewerb-laedt-schuelerinnen-und-schueler-zur-entwicklung-eigener-minisatelliten-ein" title="Read CanSat-Wettbewerb lädt Schülerinnen und Schüler zur Entwicklung eigener Minisatelliten ein">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li>Bewerbungsphase für Schulteams zum 13. Deutschen CanSat-Wettbewerb 2026/27 ist gestartet.</li>



<li>Die Bewerbungsfrist endet am 4. Oktober 2026.</li>



<li>Die Teams entwickeln einen Minisatelliten in der Größe einer Getränkedose, der während der Startkampagne zwei wissenschaftliche oder technische Missionen erfüllt.</li>



<li>Schwerpunkte: Nachwuchs, Raumfahrt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ab sofort können sich naturwissenschaftlich und raumfahrtbegeisterte Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren aus ganz Deutschland für den 13. Deutschen CanSat-Wettbewerb bewerben, den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitorganisiert. Der Wettbewerb bietet Teams die Möglichkeit, einen eigenen Minisatelliten zu entwickeln, zu bauen und zu testen sowie eine selbst konzipierte wissenschaftliche oder technische Mission umzusetzen. So erleben sie Raumfahrt praxisnah von der ersten Idee bis zum Raketenstart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein CanSat („Dosensatellit“) hat die Größe und Form einer handelsüblichen Getränkedose. Trotz seines kompakten Formats vereint er zahlreiche Technologien, die auch in echten Satelliten zum Einsatz kommen. Über einen Zeitraum von rund sechs Monaten übernehmen die Teams den gesamten Entwicklungsprozess ihres Satelliten, von der Konzeption über die Konstruktion und Programmierung bis hin zu Tests und der Auswertung der erhobenen Messdaten. Dabei setzen sie ihre Raumfahrtmission eigenständig um.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Höhepunkt des Wettbewerbs findet vom 15. bis 19. März 2027 in der „City of Space“ Bremen statt. Dort treffen die zehn ausgewählten Teams aus ganz Deutschland zusammen und lassen ihre CanSats mit einer Modellrakete auf rund 700 Meter Höhe steigen. Während des anschließenden Sinkflugs erfassen die Minisatelliten Luftdruck und Temperatur im Rahmen der verpflichtenden Primärmission. Darüber hinaus sammeln sie Daten für ihre selbst entwickelte Sekundärmission, die sie anschließend auswerten und einer Fachjury aus Wissenschaft und Industrie präsentieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Idee bis zur eigenen Raumfahrtmission</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein CanSat-Team besteht aus mindestens vier Jugendlichen ab 14 Jahren sowie einer betreuenden Person, beispielsweise einer Lehrkraft oder einer Mentorin oder einem Mentor. Neben der verpflichtenden Primärmission entwickelt jedes Team eine eigene wissenschaftliche oder technische Sekundärmission. Frühere Projekte beschäftigten sich unter anderem mit der Messung der Luftqualität, der Erkennung von Waldbrandgefahren, Anwendungen Künstlicher Intelligenz oder innovativen Satellitenkonzepten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche CanSat-Wettbewerb vermittelt weit mehr als technisches Know-how. Die Teilnehmenden erwerben Kompetenzen in Projektmanagement, Teamarbeit, wissenschaftlichem Arbeiten und Kommunikation. Sie planen und organisieren ihr Projekt eigenständig, dokumentieren ihre Fortschritte und präsentieren ihre Ergebnisse einer Fachjury. So sammeln sie wertvolle Erfahrungen, die sie auf Ausbildung, Studium und Beruf vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des gesamten Wettbewerbs werden die Teams von erfahrenen Jurymitgliedern begleitet. Ein vorbereitender Workshop unterstützt zudem Lehrkräfte sowie Mentorinnen und Mentoren bei der Durchführung des Projekts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Startkampagne in Bremen erhalten die Teilnehmenden außerdem exklusive Einblicke in Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Raumfahrtbranche. Sie lernen die Branche unmittelbar kennen. Der Wettbewerb lädt zum direkten Austausch mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt bewerben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Teams können sich bis Sonntag, 4. Oktober 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.cansat.de/" target="_blank" rel="noopener">www.cansat.de</a>&nbsp;bewerben. Dort finden sich alle Informationen zum Wettbewerb, den Teilnahmebedingungen und den technischen Anforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über den Deutschen CanSat-Wettbewerb</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Deutsche CanSat-Wettbewerb wird von der NextGen Space Education gUG im Auftrag von ESERO Germany, dem deutschen Bildungsbüro der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), koordiniert und gemeinsam mit nationalen sowie regionalen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung umgesetzt. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen frühzeitig für Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwissenschaften und Raumfahrt zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Ideen in einem praxisnahen Projekt zu verwirklichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Umsetzung des Wettbewerbs sind unter anderem folgende Organisationen beteiligt: ArianeGroup, Bevuta IT, CGI Space, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DSI Aerospace, die Innovationsplattform ECOMAT, das Institute of Aerospace Technology (IAT) der Hochschule Bremen, Space Rocket Technology, das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen sowie das Geographische Institut der Ruhr-Universität Bochum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefördert wird der Wettbewerb unter anderem von OHB sowie weiteren Mitorganisatoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/cansat-wettbewerb-laedt-zur-entwicklung-eigener-minisatelliten-ein" data-type="link" data-id="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/cansat-wettbewerb-laedt-zur-entwicklung-eigener-minisatelliten-ein" target="_blank" rel="noopener">DLR</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Welcome to the INNOspace Masters 2026</title>
		<link>https://aerospace.nrw/welcome-to-theinnospace-masters-2026</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 09:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11306</guid>

					<description><![CDATA[Engage on Earth, Unite in Space – Exploring Next LevelCross-Sector Innovations Registration for our Final Event is now open​ Register now for our Final Event&#160;on 12 November 2026 at the Futurium in Berlin. Join us in celebrating 10 years of INNOspace Masters, and experience the annual conference and award ceremony honouring the winners of the...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/welcome-to-theinnospace-masters-2026" title="Read Welcome to the INNOspace Masters 2026">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Engage on Earth, Unite in Space – Exploring Next Level<br>Cross-Sector Innovations</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Registration for our Final Event is now open​</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://innospacemasters_finalevent_2026.eventbrite.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Register now for our Final Event</a></strong>&nbsp;on 12 November 2026 at the Futurium in Berlin. Join us in celebrating 10 years of INNOspace Masters, and experience the annual conference and award ceremony honouring the winners of the 2026 INNOspace Masters competition. A particular highlight will be a keynote speech by Dorothee Bär, Federal Minister for Research, Technology and Space, followed by her presentation of this year’s Overall Winner.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260722_ISM_Post_Registration-is-open_V03-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20165"/></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
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<p class="wp-block-paragraph">Look forward to an inspiring event that brings together leading representatives from industry, research, business, politics and the international space community. Engaging keynotes and expert panels will offer plenty of opportunities for networking and lively discussion among all participants. A special anniversary exhibition will showcase some of the most successful projects and outstanding alumni from the competition’s history. Don’t miss the chance to meet the minds behind the winning ideas – and discover how cross-sector collaboration is shaping the future of space innovation.<br><br>Admission to the Final Event is free, but registration is required. As places are limited, please register as soon as possible&nbsp;<strong><a href="https://innospacemasters_finalevent_2026.eventbrite.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">here</a></strong>.<br><br>Find more programme details on our Final Event&nbsp;<a href="https://innospace-masters.de/ism_download/20163/?key=8v44m4xzfr0wjw4q1dnessxb6zp8o4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">here (download PDF)</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meet the TOP 3 of the OHB Challenge 2026</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Here are the winners of the OHB Challenge 2026 “Sovereign End-to-End Systems” (in no specific order):</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260721_ISM_Post_OHB_Top3-Patch_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260721_ISM_Post_OHB_Top3-Patch_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20223" style="object-fit:contain"/></a></figure>
</div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_OHB_Top3_Maxihertz_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_OHB_Top3_Maxihertz_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20224"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_OHB_Top3_SpaceComputer_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_OHB_Top3_SpaceComputer_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20225"/></a></figure>
</div>



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<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_OHB_Top3_EUSpacePrpreg_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_OHB_Top3_EUSpacePrpreg_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20226"/></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MAXIHERTZ TECHNOLOGIES LTD: Multi-Function RF Payload</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Software-Defined multi-function RF payload enabling integrated sensing, communication and signal intelligence for sovereign end-to-end space systems (Erick Delgado Lima):</strong>&nbsp;Current space architectures rely on multiple single-function payloads, limiting performance under spectrum congestion and stringent size, weight, power, and cost constraints. MaxiHertz proposes a software-defined, multi-function Radio Frequency (RF) payload enabling the integration of radar, communications, and protection functions through a shared RF aperture, enhanced with adaptive waveform and machine learning.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SpaceComputer: Space Fabric &amp; Orbitport: Orbital Trust</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>On-Orbit Confidential Computing with Dual-Vendor Trust Anchors and PQC-Secured Ground-to-Space Communication Gateway (Filip Rezabek, Daniel Bar):</strong>&nbsp;Space Fabric &amp; Orbitport offers a sovereign end-to-end architecture that combines on-orbit confidential computing with a secure ground-to-space communication gateway, delivering a complete trust chain for next-generation space systems.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CMATERIALS: EUSpacePrepreg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Development of EU sourced composite prepregs for space applications (Dr Celeste Pereira, Alexandre Croisé):</strong>&nbsp;EUSpacePrepreg focuses on the development and qualification of EU‑sourced composite prepregs that combine pristine and waste‑recovered carbon fibres with conventional and bio‑based resin systems, reducing reliance on petroleum‑derived feedstocks while preserving space‑grade performance. A solution that strengthens European technological sovereignty in space materials, and accelerate the secure availability of sustainable composite prepregs for current and next‑generation European space systems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meet the winners and learn more about their exciting innovations at our Final Event on 12 November 2026 in Berlin.&nbsp;<a href="https://innospacemasters_finalevent_2026.eventbrite.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Register now!</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Meet the TOP 3 of the Mercedes-Benz car2space Challenge 2026</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Here are the winners of the Mercedes-Benz car2space Challenge 2026 “Space up your Drive” (in no specific order):</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260721_ISM_Post_MB_Top3-Patch_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260721_ISM_Post_MB_Top3-Patch_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20215"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_MB_Top3_Holisticrm_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_MB_Top3_Holisticrm_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20216"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_MB_Top3_Splatica_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_MB_Top3_Splatica_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20217"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_MB_Top3_INNER_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/08/20260727_ISM_Post_MB_Top3_INNER_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20218"/></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>HolistiCRM: SpaceFlow Swarm Mobility Intelligence</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SpaceFlow: Copernicus + Galileo + Vehicle Swarm Sensor Fusion with RL for Predictive DRIVE PILOT Hazard Horizon Extension (Csongor Fekete):</strong>&nbsp;At 130 km/h, automated driving systems have only 2.3 seconds of awareness beyond their 300-metre sensor range, leaving hazards such as a pile-up 5 km ahead or black ice 20 minutes away undetected. SpaceFlow addresses this limitation by extending hazard prediction up to 100 kilometres ahead. By combining satellite radar with real-time, anonymised object-level detection data from vehicle fleets, the system generates hazard forecasts up to 120 minutes in advance. The accuracy of these predictions is significantly enhanced by the aggregated data from the fleet, enabling reliable insights beyond the sensing range of individual vehicles.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Splatica: Sim2Real Twins for Future Mobility</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sim2Real Digital Twins for Autonomous Mobility and Robotics Training (Andrey Shelomentsev, Eugene Nikolsky, Marat Bashlykov):</strong>&nbsp;Splatica converts short video clips from the real world into structured, simulation-ready digital twins for autonomous mobility and robotics. Instead of relying on expensive three-dimensional laser scanning (LiDAR) or manually created synthetic environments, Splatica reconstructs real-world spaces using footage from standard cameras and converts these into object-aware, physics-ready OpenUSD scenes that can be used for training, validation and preparation for deployment. The vision is to make the integration of real-world environments into future mobility systems significantly faster and more cost-effective.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>INNER BV: New standard for quality in batteries</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>AI-Driven X-Ray Inspection Platform for High-Throughput EV Battery Quality Assurance and Life-Cycle Diagnostics (Efrat Avnet Steinberg, Mark Crocker, Dr Hans Buurman):</strong>&nbsp;Around 5% of battery packs are sold with physical faults created in the assembly process which can lead to catastrophic failure or high warranty costs. INNER provides a patented platform combining high-speed X-ray imaging with AI-driven pattern recognition at production speed to ensure every battery pack is fault free, safer, lasts longer, and is optimized for repair and second life.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meet the winners and learn more about their exciting innovations at our Final Event on 12 November 2026 in Berlin.&nbsp;<a href="https://innospacemasters_finalevent_2026.eventbrite.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Register now!</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Meet the TOP 3 of the Airbus Challenge 2026</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Here are the winners of the Airbus Challenge 2026 “Boosting Earth-Space Industry Partnerships” (in no specific order):</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260721_ISM_Post_Airbus_Top3-Patch_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260721_ISM_Post_Airbus_Top3-Patch_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20203"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260721_ISM_Post_Airbus_Top3_GMP_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260721_ISM_Post_Airbus_Top3_GMP_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20204"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260721_ISM_Post_Airbus_Top3_Delta6G_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260721_ISM_Post_Airbus_Top3_Delta6G_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20206"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260721_ISM_Post_Airbus_Top3_Latitudo_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260721_ISM_Post_Airbus_Top3_Latitudo_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20205"/></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tomorrow’s Motion GmbH: Generic Magnetic Propulsion (GMP)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>A Propellant‑Free, Fully Electric Lorentz‑Force System for VLEO/LEO Small‑Satellite Mobility (Axel May, Lutz May, Peter May):</strong>&nbsp;GMP is a fully electric, propellant‑free propulsion system for small satellites. It generates thrust by driving controlled currents through air‑core coils that interact with the geomagnetic field, producing Lorentz‑force impulses without fuel, valves or plume contamination. This enables lighter, simpler and more sustainable spacecraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Latitudo 40: EarthDataInsights</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>From orbit to adaptation decision: an Urban Physics Engine turning satellite data into prescriptive urban climate resilience intelligence (Francesco Amato, Gaetano Volpe, Mauro Manente, Dr Giovanni Giacco):</strong>&nbsp;Urban heat kills more Europeans than floods and wildfires combined. Yet urban decision-makers still allocate adaptation budgets based on coarse risk scores and static hazard maps. EarthDataInsights introduces two novel capabilities: a causally-coupled Compound Urban Risk Index (CURI) that physically models interactions between thermal stress, flooding, and air quality; and an AI simulation layer that autonomously synthesises and physically validates optimal mitigation portfolios under budget, land, and equity constraints.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cogninn: DELTA6G</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>A delay-tolerant, secure, multi-orbit 5G/6G connectivity system (Christos Tsakos, Angelos Kamaris, Antonis Grammenos, Dr Fotis Foukalas):</strong>&nbsp;As 5G/6G networks expand beyond terrestrial infrastructure, integrating satellites into global connectivity becomes essential. Current 5G/6G Non-Terrestrial Networks (NTN) integration assumes continuous connectivity, but real multi-orbit environments suffer from intermittent links, mobility, and cross-domain trust issues. DELTA6G proposes a delay-tolerant 5G/6G NTN connectivity platform that enables reliable and secure multi-orbit communication by combining store-and-forward mechanisms, distributed RAN split architectures, and zero-trust security enforcement.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meet the winners and learn more about their exciting innovations at our Final Event on 12 November 2026 in Berlin.&nbsp;<a href="https://innospacemasters_finalevent_2026.eventbrite.de/"><strong>Register now!</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Meet the TOP 3 of the ESA BA Challenge 2026</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Here are the winners of the ESA BA Challenge 2026 “Space for a Resilient Society” (in no specific order):</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260715_ISM_Post_ESA-BA_Top3-Patch_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260715_ISM_Post_ESA-BA_Top3-Patch_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20155"/></a></figure>
</div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260715_ISM_Post_ESA-BA_Top3_TWT_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260715_ISM_Post_ESA-BA_Top3_TWT_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20156"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260715_ISM_Post_ESA-BA_Top3_SecureEye_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260715_ISM_Post_ESA-BA_Top3_SecureEye_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20157"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260715_ISM_Post_ESA-BIC_Top3_Larabicus_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260715_ISM_Post_ESA-BIC_Top3_Larabicus_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20158"/></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TWT GmbH – Science &amp; Innovation: Resilient Food Water Mapping</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>AI‑Enhanced Mapping for Sustainable Food and Drinking‑Water Resilience: Integrated Satellite and Ground Sensor Analytics for European Agriculture (Dr Carsten Kübler, Dr Enrique Guerrero Merino, Dr Martin Obstbaum):</strong>&nbsp;The supply of food and drinking water in Europe is increasingly under threat from climate change, groundwater depletion and rising demand. This project offers a resilient agricultural system that uses Earth observation data and smart ground sensors to enable proactive, resource-efficient decision-making. It provides real-time resource maps and classifies every agricultural parcel according to the optimal food type, water demand and expected yield under current and forecast conditions.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>OMEGA Space Technology GmbH: SecureEye</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satellite-Powered Crop Monitoring Platform for Agricultural Insurers to Enable Proactive Damage Prevention Across Europe (Marcel Winzen, Sherif Elsayed):</strong>&nbsp;SecureEye is a satellite-powered crop monitoring service that allows agricultural insurers to provide their insured farmers with proactive damage prevention. Rather than simply reacting to losses, insurers can become active partners in protecting crops. The AI platform delivers field-level crop health monitoring, drought stress alerts and growth anomaly detection for farmers. For insurers, it provides aggregated crop health analytics, regional risk heat maps and early warnings across all insured farmland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LARABICUS: LARABICUS FoulCast</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satellite-Optimised Autonomous Hull Cleaning for Maritime Decarbonisation and Biofouling Compliance (Thomas Schomberg, Dr Florian Gerland):</strong>&nbsp;Biofouling on ship hulls can increase fuel consumption by up to 25%. The initial slime layer (biofilm) takes hours to weeks to form, depending on environmental conditions. LARABICUS solves this problem using autonomous robots that remove the biofilm continuously during normal sea passages, before it can cause damage. This service is enhanced by a satellite-based fouling analysis module that uses vessel-specific parameters to estimate the growth pressure of biofilms per route segment and season.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meet the winners and learn more about their exciting innovations at our Final Event on 12 November 2026 in Berlin.&nbsp;<a href="https://innospacemasters_finalevent_2026.eventbrite.de/"><strong>Register now!</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Meet the TOP 3 of the ESA BIC Challenge 2026</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Here are the winners of the ESA BIC Challenge 2026 “Join the New Space Economy” (in no specific order):</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260713_ISM_Post_ESA-BIC_Top3-Patch_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260713_ISM_Post_ESA-BIC_Top3-Patch_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20140"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260713_ISM_Post_ESA-BIC_Top3_erable_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260713_ISM_Post_ESA-BIC_Top3_erable_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20141"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260713_ISM_Post_ESA-BIC_Top3_Linq_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260713_ISM_Post_ESA-BIC_Top3_Linq_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20142"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260713_ISM_Post_ESA-BIC_Top3_SpaceBLAST_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260713_ISM_Post_ESA-BIC_Top3_SpaceBLAST_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20143"/></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>erable.systems: Blade</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Autonomous Controlled Descent System (ACDS) Autorotation system for controlled deployment of lightweight systems and mesh-networks (Maximilian Hesse, Clemens Riegler, Niklas Johne, Julian Junker):</strong>&nbsp;Blade is an autonomous, efficient sensor deployment platform for scalable in-situ data collection in areas where distributing sensors manually is too complex, risky, or costly. Nowadays critical information is mainly gathered via drones or satellites which are limited by flight time, weather, access windows, and distance from the actual point of interest. As a result, local data is often missing exactly where decisions must be made. Blade’s controllable carrier and landing system deploys sensors precisely, affordably, and at large scale.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Linq Photonics GmbH: Linq Photonics</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Chip-level integrated photonic light modulators that split a laser into 3X more channels than current solutions (Jade Robinson, Julius Römer, Julian Rasmus Bankwitz):</strong>&nbsp;Linq Photonics develops compact, high-performance photonic components for quantum computing, optical satellite communication, and space applications. These systems require precise and stable electro-optic laser modulation for laser control, timing, encoding, and communication. Unlike conventional bulky optical setups, Linq’s chip-integrated photonic modulators provide three times more channels while using only 10% of the space. Their alignment-free design offers exceptional stability and reliable operation in cryogenic, vacuum, and thermally demanding environments.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fraunhofer Institute for Telecommunications, Heinrich-Hertz-Institut, HHI: SpaceBLAST</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Laser surface structuring of hard metals to increase the built-in emissivity of the material for thermal management in space (Hanan Al-Haddar, Dr Ahmad Abdalwareth):</strong>&nbsp;Overheating of spacecraft systems and components is one of the main reasons for space missions’ failure. Our patented femtosecond laser surface‑structuring technology enhances the emissivity of hard metals, enabling reliable and robust thermal regulation for space applications. The femtosecond laser increases the built-in emissivity of the material up to 99%, while preserving other properties of the bulk material like conductivity and magnetism.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meet the winners and learn more about their exciting innovations at our Final Event on 12 November 2026 in Berlin.&nbsp;<a href="https://innospacemasters_finalevent_2026.eventbrite.de/"><strong>Register now!</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Meet the TOP 4 of the German Space Agency at DLR Challenge 2026</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Here are the winners of the German Space Agency at DLR Challenge 2026 “Groundbreaking Cross-Sector Innovations”. We have chosen two winners in each of two categories (in no specific order):</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top2-Patch_Research_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top2-Patch_Research_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20113"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top4_BLAST-WHITE_V02.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top4_BLAST-WHITE_V02-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20115"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top4_SpaceOPUS_V03.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top4_SpaceOPUS_V03-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20116"/></a></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Category “Research Consortium”:</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fraunhofer Institute for Telecommunications, Heinrich-Hertz-Institut, HHI: BLAST-WHITE</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>White laser structured metal surfaces with maximized thermal emissivity and minimized visible light absorptivity (Prof Dr Eike Hübner):</strong>&nbsp;Thermal management is a major challenge for spacecrafts. In the vacuum of space, heat can only be dissipated by thermal radiation. However, good thermal emitters are typically also strong solar absorbers. An ideal surface therefore reflects visible sunlight to minimize heating while efficiently emitting thermal radiation. This project addresses this challenge by developing sustainable, white, highly reflective, and thermally emissive surfaces through femtosecond laser structuring of bulk materials.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Helmholtz Munich: SpaceOPUS for venous thrombosis risk monitoring</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>A novel optoacoustic–ultrasound platform for venous thrombosis risk monitoring in space and transformative cardiovascular care on Earth (Axel Müller, Heiko Ott, Maximilian Bader):</strong>&nbsp;Long-duration spaceflights cause persistent fluid shifts towards the head of astronauts, increasing the risk of thrombosis. SpaceOPUS uses ultrasound examinations alongside functional optoacoustic oxygen saturation monitoring to provide novel, spaceflight-derived biomarkers and mechanistic insights into specific veins and surrounding tissues. This enables the early detection of problems and the initiation of countermeasures.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top2-Patch_Industry_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top2-Patch_Industry_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20114"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260706_ISM_Post_DLR_Top4_CoolCerAM_V02.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260706_ISM_Post_DLR_Top4_CoolCerAM_V02-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20133"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top4_BESTalain_V02.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/07/20260707_ISM_Post_DLR_Top4_BESTalain_V02-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20118"/></a></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Category “Industry”:</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>NUWAM GmbH: CoolCerAM – Additive manufacturing of ceramic transpiration cooling</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Additive manufacturing of high-performance ceramic components with integrated graded porosity for transpiration cooling (Dr Uwe Scheithauer, Dr Christian Bach):</strong>&nbsp;High-performance electronics must be cooled precisely where heat is generated and where materials are subject to maximum thermal stress. The CoolCerAM project develops heat-resistant ceramic components with integrated cooling by building a complete manufacturing process, from ceramic powders and 3D printing to post-processing and testing. By creating controlled porosity, the new ceramic components provide more effective cooling than conventional heat sinks while reducing weight and improving efficiency.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merck: BESTalain – Deep Space Radioprotector</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Harnessing and Optimizing Nature’s Radiation Shield to Protect Astronauts in Deep Space (Dr Alexander Sommerkamp, Dr Maike Kober Hasslacher, Dr Ulrich Betz):</strong>&nbsp;Radiation is one of the greatest barriers to human space exploration. Beyond Earth’s magnetic field, high-energy particles damage cells and threaten astronaut health – with no effective pharmacological solution yet available. BESTalain addresses this gap by developing radioprotective compounds inspired by natural pigments, then optimizing them through advanced pharmaceutical chemistry. The result: a safe, orally administered radioprotector purpose-built for astronauts, with future potential in aviation, nuclear medicine and emergency response.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meet the winners and learn more about their exciting innovations at our Final Event on 12 November 2026 in Berlin.&nbsp;<a href="https://innospacemasters_finalevent_2026.eventbrite.de/"><strong>Register now!</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Facts &amp; Figures</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260409_ISM_Post_Facts-Figures_V02.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260409_ISM_Post_Facts-Figures_V02-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20072"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_ISM_Post_Countries_V01.png"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_ISM_Post_Countries_V01-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-20074"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">This year’s competition was the most successful yet. We received 313 submissions — nearly 100 more than last year, and more than 300 for the first time. With 864 participants, more people took part than ever before. One reason for this: An increasing number of participants are joining forces to form strong consortia and develop ideas in innovative, collaborative teams – exactly in line with the spirit of our competition.<br><br>Participants came from 38 countries around the globe. First-time participants included Algeria, Georgia, Indonesia, Mexico, Peru, Romania, Singapore, South Korea, Taiwan, Tanzania, the United Arab Emirates and Uruguay.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_ISM_Post_Organisation-Form_V01.png"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_ISM_Post_Organisation-Form_V01-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-20075"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_ISM_Post_Areas-of-Activity_Web_V01.png"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_ISM_Post_Areas-of-Activity_Web_V01-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-20076"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_ISM_Post_Areas-of-Activity_Details_V01.png"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260420_ISM_Post_Areas-of-Activity_Details_V01-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-20077"/></a></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Next steps</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260318_ISM_Post_Next-steps_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260318_ISM_Post_Next-steps_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20013"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image"><a href="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260402_ISM_Post_Next-steps_Website_V01.jpg"><img decoding="async" src="https://innospace-masters.de/wp-content/uploads/2026/04/20260402_ISM_Post_Next-steps_Website_V01-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-20012"/></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>This is what will happen next:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Evaluation: Our judges will select the finalists for each challenge by 22 May</li>



<li>Challenge Finals: The winners will be chosen from the finalists via online pitches between 25 May and 19 June. The exact dates for each challenge are as follows:
<ul class="wp-block-list">
<li>ESA BIC Challenge: 1 June</li>



<li>ESA BA Challenge: 2 June</li>



<li>German Space Agency at DLR Challenge: 3 June</li>



<li>Mercedes-Benz car2space Challenge: 12 June</li>



<li>OHB Challenge: 16 June</li>



<li>Airbus Challenge: 18 June</li>
</ul>
</li>



<li>Winner’s Pitch Bonn: The final decision will be made live in Bonn on 30 June and 1 July. Who will beat the competition and be crowned the Overall Winner?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Please note that the finalists and winners must pitch their ideas several times within different time limits, as shown on the second slide.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">The&nbsp;<strong>ESA BIC Challenge</strong>&nbsp;has a slightly different evaluation phase, with a shortened initial evaluation and an additional coaching phase:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Online evaluation to select the finalists: 1 to 15 April</li>



<li>Individual business coaching: 16 April to 31 May</li>



<li>Online pitches to select the winners: 1 June</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>All winners will be announced and honored at our Final Event in Berlin on 12 November. Save the date!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://innospace-masters.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">INNOspace Masters</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schutzweste AstroRad kann Strahlenbelastung von Menschen im All deutlich senken</title>
		<link>https://aerospace.nrw/schutzweste-astrorad-kann-strahlenbelastung-von-menschen-im-all-deutlich-senken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:21:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11357</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Artemis-Programm der NASA kehrt die Menschheit zum Mond zurück. Ende 2022 fand mit Artemis I der erste Testflug statt. Bei diesem startete das Orion-Raumschiff noch ohne Besatzung, dafür war es vollgepackt mit wissenschaftlichen Experimenten. Eines davon war das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleitete Strahlungsexperiment MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment):...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/schutzweste-astrorad-kann-strahlenbelastung-von-menschen-im-all-deutlich-senken" title="Read Schutzweste AstroRad kann Strahlenbelastung von Menschen im All deutlich senken">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li>Die auf Artemis I mitgeflogene Weste AstroRad könnte die effektive Strahlendosis bei starken Sonnenstürmen um bis zu 60 Prozent reduzieren.</li>



<li>Bei der 25,5-tägigen Mondmission des Orion-Raumschiffs Ende 2022 flogen die Phantome Helga und Zohar, die vom DLR und von der ISA bereitgestellt wurden. Zohar trug die Schutzweste. Mit den Vergleichsmessungen ließ sich ihre Schutzwirkung bewerten.</li>



<li>Das vom DLR geleitete MARE-Experiment war das erste, bei dem an Bord einer Artemis-Mission ein kontinuierlicher Verlauf der Strahlungsexposition gemessen wurde. Der Schwerpunkt lag dabei speziell auf weiblichen Körpermodellen.</li>



<li>Die Ergebnisse sind ein wichtiger Baustein für sichere astronautische Langzeitmissionen zum Mond oder perspektivisch zum Mars.</li>



<li>Schwerpunkte: Raumfahrt, Raumfahrtmedizin, astronautische Exploration, Weltraumstrahlung, Mond</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Artemis-Programm der NASA kehrt die Menschheit zum Mond zurück. Ende 2022 fand mit Artemis I der erste Testflug statt. Bei diesem startete das Orion-Raumschiff noch ohne Besatzung, dafür war es vollgepackt mit wissenschaftlichen Experimenten. Eines davon war das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleitete Strahlungsexperiment MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment): Auf zwei der Passagierplätze flogen die beiden Messpuppen Helga und Zohar zum Mond und wieder zurück. Beide waren mit Strahlungsdetektoren ausgestattet, Zohar trug die neu entwickelte Schutzweste AstroRad, Helga flog ohne Schutz. Am 12. August 2026 wurden die Ergebnisse im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht. Eine zentrale Erkenntnis nach Auswertung und Vergleich der Datensätze der „Mond-Zwillinge“: Ein tragbarer Strahlenschutz wie AstroRad kann einen wirksamen Beitrag leisten, um das Gesundheitsrisiko von Menschen im All während strahlungsintensiver Sonnenaktivitäten zu senken. MARE entstand in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA, Lockheed Martin und StemRad, die die Weste entwickelt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der elementaren Herausforderungen für die Raumfahrt ist unsichtbar: die Weltraumstrahlung. Außerhalb des schützenden Erdmagnetfelds werden Mensch und Technik bei einer Mission deutlich höheren Strahlendosen ausgesetzt als auf der Erde oder im erdnahen Orbit auf der Internationalen Raumstation ISS. Besonders kritisch sind starke solare Teilchenereignisse – umgangssprachlich Sonnenstürme –, bei denen innerhalb kurzer Zeit große Mengen energiereicher Teilchen freigesetzt werden. Für Astronautinnen und Astronauten können diese eine erhebliche Gefahr für ihre Gesundheit bedeuten; insbesondere, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden oder keine ausreichende Abschirmung vorhanden ist. Diese Ereignisse können zur akuten Strahlenkrankheit führen und das strahlungsinduzierte Krebsrisiko erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem MARE-Experiment konnten wir auf eine lange Forschungslinie aufbauen. Bereits seit vielen Jahren untersuchen wir die Strahlenbelastung von Astronautinnen und Astronauten, unter anderem auf der ISS. Mit dem früheren MATROSHKA-Experiment wurde dort zum Beispiel die Dosisbelastung in einem menschenähnlichen Phantom im erdnahen Orbit erfasst“, sagt Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt. „Mit MARE führte unser Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin diese Arbeiten auf der ersten Artemis-Mission erfolgreich zwischen Erde und Mond fort. Nach Artemis I im Jahr 2022 haben wir uns sehr gefreut, dass es für unsere Strahlungsforschung an Bord der Orion auf der zweiten Artemis-Mission im April 2026 erneut Richtung Mond ging. Dabei kam mit dem M-42 EXT eine weiterentwickelte Generation aus der Familie der weltraumerprobten DLR-Strahlungsdetektoren zum Einsatz.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Deutsche Hardware unterstützt die Messung der Weltraumstrahlung zwischen Erde und Mond erstmals kontinuierlich</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei MARE ging es um die Strahlungsbelastung auf realistische Nachbildungen des weiblichen Körpers. Sie war damit im Bereich der Weltraumstrahlungsforschung die erste Studie dieser Art jenseits der erdnahen Umlaufbahn. Diese ist besonders für die astronautische Raumfahrt bedeutend, da Frauen statistisch ein höheres strahlungsinduziertes Krebsrisiko haben und Krebs neben der Strahlenkrankheit zu den größten gesundheitlichen Gefahren von Strahlungsexposition im Weltraum gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messpuppen-Zwillinge Helga und Zohar bestehen aus Kunststoffmaterialien, die Knochen, Weichteile und Organe im Torso einer erwachsenen Frau nachbilden. Die Zwillinge wurden jeweils aus 38 einzelnen Scheiben aufgebaut. Auf und in ihnen integrierte das Team mehrere tausend passive Dosimeter sowie 16 der vom DLR entwickelten aktiven Strahlungsmessgeräte M-42. 18 weitere aktive Strahlungsdetektoren (CAD) sowie tausende Thermolumineszenz-Dosimeter zur gezielten Messung ionisierter Strahlung wurden von der NASA zur Verfügung gestellt. Während Helga ungeschützt flog, trug Zohar die von StemRad aus Israel entwickelte Strahlenschutzweste AstroRad. So brach die Orion zu ihrer Mondreise auf und in den besonders strahlungsempfindlichen Bereichen eines menschlichen Körpers sammelten die DLR-Detektoren in den „Mond-Zwillingen“ gezielt die jeweiligen Strahlungsdosen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der 25,5 Tage dauernden Orion-Mission erhoben die Strahlungsdetektoren in den Messkörpern sowie im gesamten Raumschiff kontinuierlich Messdaten. Erstmalig entstand dabei ein diskreter Datensatz der Strahlungssituation zwischen Erde und Mond in einem stark abgeschirmt konzipierten Crewraumschiff. Daraus erstellte das Forschungsteam ein detailliertes dreidimensionales Bild der Strahlenbelastung in unterschiedlichen Organen und Geweben. Der direkte Vergleich der Strahlenbelastung von Helga und Zohar erlaubte es anschließend, die Wirkung der Weste auf die empfindlichen Organe zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies geschah allerdings nicht allein auf Basis der Messdaten des Artemis-I-Fluges. Während der Flugzeit kam es nicht zu einer signifikant verstärkten Sonnenaktivität, aber Orion flog durch die Strahlungsgürtel der Erde, die sogenannten Van-Allen-Gürtel. Das MARE-Team extrapolierte im Rahmen der Auswertung und Analyse diese Daten aus dem Strahlungsgürtel auf die Dimensionen bekannter Sonnenstürme aus der Vergangenheit, zu denen ebenfalls Daten vorliegen, um die Schutzwirkung der Weste auch bei starker Sonnenaktivität beurteilen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hochrechnungen auf Strahlungsbelastung historischer Sonnenstürme: Schutzwirkung der Weste bis fast 60 Prozent</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Hochrechnung der Messdaten auf Werte, wie sie bei extremen Sonnenereignissen wie denen der Jahre 1972 und 1989 auftreten würden, konnte das Studienteam die Schutzwirkung der Weste bewerten. Daraus ergab sich eine der zentralen Erkenntnisse der gesamten MARE-Studie. Die gute Vergleichbarkeit der Messdaten und der hochgerechneten Simulationswerte war eine zentrale Voraussetzung, um die Schutzwirkung der Weste für solare Extremereignisse wie aus den Jahren 1972 und 1989 belastbar einschätzen zu können. Hier ergab sich eine der Kernerkenntnisse der gesamten MARE-Studie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem starken Sonnensturm nach dem Vorbild des historischen Ereignisses vom August 1972 könnte die AstroRad-Weste die effektive Strahlendosis eines Menschen im Weltraum um rund 60 Prozent reduzieren. Für ein Ereignis ähnlich dem Sonnensturm vom Oktober 1989, dessen Teilchenspektrum energiereicher war – und damit schwerer abzuschirmen wäre –, ergibt die Hochrechnung eine Reduktion von knapp 40 Prozent. Damit könnte die Schutzweste Astronautinnen und Astronauten im Ernstfall einen erheblichen Teil ihrer zulässigen Lebenszeitdosis ersparen und den Gesundheitsschutz im Weltraum deutlich verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.dlr.de/de/bilder/raumfahrt/missionen/artemis-i-mare/infografik-mare-experiment/@@images/image" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Infografik aus DLRmagazin 170 aus 2022: Experiment MARE auf der Mondmission Artemis IDie Strahlenmesspuppe Helga flog für das Projekt MARE mit ihrer „Zwillingsschwester“ Zohar zur Strahlungsmessung und Evaluierung der Schutzweste AstroRad bei der NASA-Mission Artemis I im Raumschiff Orion zum Mond und zurück.Credit:&nbsp;<a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum">DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die berechnete Schutzwirkung der AstroRad-Weste könnte somit im Umkehrschluss die aktive Zeit im Weltraum für Astronautinnen und Astronauten verlängern. Dies kann für die perspektivisch immer komplexeren und weiter in den Raum vordringenden astronautischen Missionen mehr Planungsspielraum geben. Auch wenn sich die MARE-Studie auf den weiblichen Körper fokussiert hat, gilt die mögliche Schutzwirkung auch für männliche Astronauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auf dem ersten Orion-Mondflug bei Artemis I mitfliegen zu können, war eine großartige Gelegenheit für uns“, sagt Dr. Thomas Berger, Strahlenphysiker und Leiter der Studie vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. „Die Ergebnisse zeigen jetzt, dass wir mit MARE einen entscheidenden Schritt vom Messen hin zum Bewerten konkreter Schutz- beziehungsweise Gegenmaßnahmen gehen konnten. Für künftige Missionen zum Mond oder auch später weiter zum Mars müssen wir nicht nur wissen, wie hoch die Strahlenbelastung ist. Es gilt auch zu verstehen, welche Schutzkonzepte unter realistischen Missionsbedingungen wirken und zugleich praktikabel sind. Auf dem Weg dahin liefert MARE einzigartige Daten.“</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Hintergrundinfo: Schutzweste AstroRad</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">AstroRad wurde von StemRad aus Israel entwickelt. Ihr Kern besteht aus einem Polymer mit hohem Wasserstoffanteil, was gegen die gesundheitsgefährdende Protonenstrahlung wirksam ist. Einzelne feste Abschirmungselemente sind hexagonal angeordnet, um den Astronautinnen und Astronauten eine komfortable Bewegungsfreiheit beim Tragen zu ermöglichen. Die für MARE eingesetzte Weste wog – auf der Erde – rund 26 Kilogramm. Seit Artemis I entwickelt StemRad die Weste weiter. Das Ziel ist, die Nutzlastmasse zu reduzieren.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die AstroRad-Weste konzentriert das abschirmende Material auf strahlenempfindliche Organe und Gewebe. Dazu zählen unter anderem Knochenmark, Lunge, Magen, Brust und Eierstöcke. Es ist also ein Konzept, das darauf ausgerichtet ist, ein möglichst ideales Verhältnis aus hohem Gesundheitsschutz und kompakter Bauweise zu finden. Dies ist in zweifacher Hinsicht wichtig: Zum einen sind Masse und Volumen einer Nutzlast in der Raumfahrt generell ein limitierender Faktor. Sie müssen ihrem Nutzen gegenübergestellt und ihr Mitflug stets abgewogen werden. Zum anderen müssen sich Astronautinnen und Astronauten auf begrenztem Raum möglichst gut bewegen können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gezielter Schutz effektiver als Ganzkörperschutz</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In zusätzlichen Modellrechnungen wurden Helga und Zohar – die nur den menschlichen Torso abbilden – durch virtuelle Ganzkörper-Messphantome ersetzt, um die berechnete Wirkung der AstroRad auch noch mit einem realistischen Ganzkörperschutz gleicher Masse zu vergleichen. Hierbei betrug die durch AstroRad erzielte Dosisreduktion 58,2 Prozent für das Ereignis von 1972 und 36,9 Prozent für das Ereignis von 1989, während die Ganzkörperabschirmung einen um etwa 30 Prozent geringeren Schutz bot. Dies zeigt, dass das gezielt auf den Schutz sensibler Körperpartien ausgelegte Westendesign der AstroRad sogar ein effektiverer Gesundheitsschutz als ein Ganzkörperschutzanzug sein kann, der überall mit gleicher Stärke an abschirmendem Material konzipiert ist. Gleichzeitig bleibt die Beweglichkeit der Crew bei einer kompakten Weste besser erhalten als bei anderen, stärker einschränkenden Schutzkonzepten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Orion-Raumschiff verfügt für den Fall erheblicher Sonnenstürme über einen geschützten Bereich, den sogenannten Storm Shelter, den die Besatzung nach Bedarf innerhalb der Raumkapsel schnell errichten kann. Ein tragbarer Schutz wie AstroRad kann aufgrund seiner kompakten Bauweise solche Konzepte ergänzen, etwa wenn Besatzungsmitglieder sich während eines Strahlungsereignisses bewegen und wichtige Aufgaben nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb des engen Schutzbereichs übernehmen müssen – und währenddessen weiterhin geschützt bleiben. Aber auch für größere, weniger gegen Strahlung abgeschirmte Raumfahrzeuge, Mondhabitate oder spätere Marsmissionen könnten solche tragbaren Systeme in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltraumstrahlung bleibt ein wichtiges Forschungsfeld, um in Zukunft mit geeigneten Gegenmaßnahmen den Gesundheitsschutz im All zu verbessern und so ambitionierte astronautische Langzeitmissionen zu ermöglichen. Die MARE-Ergebnisse zeigen aktuell, dass sich die Risiken immer besser erfassen und gezielt verringern lassen. Mit den Messungen auf Artemis I und der Fortsetzung auf Artemis II liefert das DLR als wichtiger Teil der internationalen Strahlungsforschungsgemeinschaft im Mondprogramm der NASA die Grundlagen, um Menschen künftig sicherer zum Mond, in eine Mondumlaufbahn und eines Tages weiter zum Mars zu bringen.</p>
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		<title>Sternenhülle in der Nähe des Schwarzen Lochs Sgr A* enthält Wasser</title>
		<link>https://aerospace.nrw/sternenhuelle-in-der-naehe-des-schwarzen-lochs-sgr-a-enthaelt-wasser</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 08:07:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue Beobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop zeigen, dass der Stern IRS 3 im Zentrum unserer Milchstraße enorme Mengen an Masse verliert. Seine umliegende Hülle wird dadurch kontinuierlich größer / Veröffentlichung im Fachjournal „Astronomy &#38; Astrophysics“ Astronomische Untersuchungen des Sterns IRS 3 in der Nähe des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Galaxie legen nahe, dass der Stern...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/sternenhuelle-in-der-naehe-des-schwarzen-lochs-sgr-a-enthaelt-wasser" title="Read Sternenhülle in der Nähe des Schwarzen Lochs Sgr A* enthält Wasser">Read more &#187;</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Beobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop zeigen, dass der Stern IRS 3 im Zentrum unserer Milchstraße enorme Mengen an Masse verliert. Seine umliegende Hülle wird dadurch kontinuierlich größer / Veröffentlichung im Fachjournal „Astronomy &amp; Astrophysics“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Astronomische Untersuchungen des Sterns IRS 3 in der Nähe des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Galaxie legen nahe, dass der Stern große Mengen an Gas und Staub von sich bläst und so eine außergewöhnlich große Hülle bildet, in der sich auch Wassermoleküle befinden. Die Studie führten Astronom*innen um PD Dr. Florian Peißker vom Institut für Astrophysik der Universität zu Köln durch. Als Mitglied des Konsortiums des Europäischen James Webb Space Telescope (JWST) für die Beobachtung naher Galaxien hat die Arbeitsgruppe um Peißker die direkte Umgebung des supermassiven Schwarzen Lochs Sagittarius A*, kurz Sgr A*, im Zentrum unserer Milchstraße beobachtet. Die Ergebnisse wurden unter dem Titel „Dust production in the harsh environment of Sgr A* – MIRI/JWST observation of the O-rich asymptotic giant branch star IRS 3“ im Fachjournal&nbsp;<em>Astronomy &amp; Astrophysics</em>&nbsp;veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die vorliegende Studie haben die Wissenschaftler*innen das MIRI-Instrument benutzt, das Teil des James-Webb-Weltraumteleskops ist. MIRI (Mid Infrared Instrument) ermöglicht Beobachtungen im mittleren infraroten Lichtspektrum und wurde zum Teil am Institut für Astrophysik entwickelt. Im Fokus der Beobachtungen stand der Stern IRS 3. Dieser befindet sich in ungefähr 0,6 Lichtjahren oder 42.000 Astronomischen Einheiten vom Schwarzen Loch entfernt. Eine Astronomische Einheit entspricht der Entfernung von der Erde bis zur Sonne. Die Voyager 1 Sonde – das von der Erde am weitesten entfernte von Menschenhand geschaffene Objekt im Universum – würde für diese Strecke 10.000 Jahre brauchen. Aus astronomischer Perspektive befindet sich IRS 3 dennoch in direkter Nachbarschaft zum Schwarzen Loch Sgr A*.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere an dem Stern ist seine enorm große Hülle mit einem Radius von 10.000 Astronomischen Einheiten. Eine große Hülle ist für entwickelte Sterne zwar grundsätzlich typisch. Allerdings steht IRS 3 damit in der direkten Umgebung von Sgr A* allein da, was aufgrund der Anwesenheit von Millionen anderer Sterne ungewöhnlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung mit dem MIRI-Instrument ermöglichte nun eine detaillierte Analyse der Hülle von IRS 3. Entgegen früherer Untersuchungen haben die Wissenschaftler*innen um Peißker festgestellt, dass sich der Stern in der sogenannten Superwind-Phase befindet. Als Superwind bezeichnet man in der Astrophysik eine Phase extrem starken Masseverlusts am Ende des Lebens massereicher Riesensterne. Dabei blasen die Sterne über Jahrhunderte hinweg enorme Mengen an Gas und Staub in ihre Umgebung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchungen legen nahe, dass IRS 3 alle 18 Tage die Masse unserer Erde verliert und die Hülle dadurch kontinuierlich größer wird. Neben der Größe erklärt dies auch die Dichte der Hülle, in der unerwartete Moleküle gefunden wurden. Denn entgegen der bisherigen Annahme, dass die Strahlung, die mit dem Schwarzen Loch und seiner Umgebung assoziiert wird, das Überleben von Molekülen beeinträchtigt, fanden die Wissenschaftler*innen mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops Wasser in der Hülle von IRS 3. Dies legt den Schluss nahe, dass der Stern aktiv dazu beträgt, die Umgebung von Sgr A* mit fundamentalen Bausteinen des Lebens anzureichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell bauen Forschende der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Lucas Labadie am Institut für Astrophysik die nächste Generation von Instrumenten, die in einigen Jahren am Extremely Large Telescope in der chilenischen Atacama-Wüste in Betrieb genommen werden. Mit dem sogenannten METIS-Instrument werden die Wissenschaftler*innen dann in der Lage sein, die Hülle von IRS 3 und die darin verborgenen Geheimnisse weiter zu entschlüsseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://uni-koeln.de/universitaet/aktuell/meldungen/meldungen-detail/sternenhuelle-in-der-naehe-des-schwarzen-lochs-sgr-a-enthaelt-wasser">Universität zu Köln</a></em></strong></p>
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		<title>ESA und Pokémon kollaborieren, um die Weltraumwoche zu feiern</title>
		<link>https://aerospace.nrw/esa-und-pokemon-kolaburieren-um-die-weltraumwoche-zu-feiern</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 13:14:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und The Pokémon Company International (TPCi) tun sich zusammen, um die Weltraumwoche vom 4. bis 10. Oktober 2026 zu feiern. Diese einzigartige, zeitlich begrenzte Kooperation vereint zwei Welten, die durch Neugier, Entdeckergeist und Fantasie verbunden sind. „Die Zusammenarbeit mit Pokémon, einer Marke mit einer so reichen und fantasievollen Welt, bietet der...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/esa-und-pokemon-kolaburieren-um-die-weltraumwoche-zu-feiern" title="Read ESA und Pokémon kollaborieren, um die Weltraumwoche zu feiern">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und The Pokémon Company International (TPCi) tun sich zusammen, um die Weltraumwoche vom 4. bis 10. Oktober 2026 zu feiern. Diese einzigartige, zeitlich begrenzte Kooperation vereint zwei Welten, die durch Neugier, Entdeckergeist und Fantasie verbunden sind.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Zusammenarbeit mit Pokémon, einer Marke mit einer so reichen und fantasievollen Welt, bietet der ESA eine einzigartige Gelegenheit, ein breites Publikum durch kreatives Storytelling für den Weltraum zu begeistern“, sagte Anne-Sophie Bradelle, Leiterin der Kommunikationsabteilung der ESA. „Diese Kooperation, die auf den gemeinsamen Werten Neugier und Fantasie basiert, unterstützt das Ziel der ESA, Europa, insbesondere junge Menschen und zukünftige Generationen, gemäß ihrer Strategie 2040 zu inspirieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahrzehnten inspiriert der Weltraum die Menschen zum Träumen und zum Blick über den Horizont hinaus. Die ESA hat dieses Staunen in die Erforschung des Universums umgesetzt, indem sie immer mehr darüber enthüllt und diese Entdeckungsreise mit den Menschen auf der Erde teilt. Pokémon weckt seit Generationen denselben Abenteuergeist und lädt Fans weltweit ein, spielerisch zu entdecken, zu lernen und zu forschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA und Pokémon verfolgen ein gemeinsames Ziel: neue Generationen zu inspirieren, große Träume zu haben, zu forschen und zu experimentieren. Ob durch Wissenschaft oder Fantasie – Entdeckungen beginnen mit Neugier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zusammenarbeit spiegelt den gemeinsamen Wunsch wider, Brücken zwischen Weltraum, Wissenschaft und Geschichtenerzählen zu schlagen und bei jungen Zuschauern und Fans auf der ganzen Welt Begeisterung zu wecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details zu dieser Zusammenarbeit werden in Kürze bekannt gegeben, aber Fans sollten vielleicht schon jetzt ihre Weltraumhelme aufsetzen und ihre Pokédexes bereithalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Europäische Weltraumorganisation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Weltraumorganisation ist Europas Tor zum Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die 1975 gegründet wurde und deren Aufgabe es ist, die Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten zu gestalten und sicherzustellen, dass Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern Europas und der Welt zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat 23 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Slowenien, Spanien und das Vereinigte Königreich. Zypern, Lettland, Litauen und die Slowakei sind assoziierte Mitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat mit drei EU-Mitgliedstaaten eine formelle Zusammenarbeit aufgenommen. Kanada beteiligt sich im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen ESA-Programmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über die Möglichkeiten einzelner europäischer Länder hinausgehen. Sie arbeitet insbesondere mit der EU an der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit EUMETSAT an der Entwicklung meteorologischer Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über ESA erfahren Sie unter&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.esa.int/">www.esa.int</a>&nbsp;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über The Pokémon Company International</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pokémon Company International verwaltet die Pokémon-Marke außerhalb Asiens und ist verantwortlich für Markenmanagement, Lizenzierung, Marketing, das Pokémon-Sammelkartenspiel, die Zeichentrickserie, Home Entertainment und die offizielle Pokémon-Website. Pokémon wurde 1996 in Japan eingeführt und zählt heute zu den beliebtesten Kinderunterhaltungsmarken weltweit. Weitere Informationen finden Sie unter&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.pokemon.com/uk/">www.pokemon.co.uk.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.esa.int/About_Us/Branding_and_Partnerships/ESA_and_Pokemon_team_up_to_celebrate_World_Space_Week" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Europäische Weltraumorganisation</a></em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt: Innovative Projekte gesucht</title>
		<link>https://aerospace.nrw/wissenschaftsjahr-2027-raumfahrt-innovative-projekte-gesucht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 13:09:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie lassen sich nachhaltige Raumfahrttechnologien entwickeln? Wie trägt Raumfahrt zu Innovationen und Fortschritt auf der Erde und in unserem Alltag bei? Welche Rolle spielt die Raumfahrt bei der nationalen und internationalen Sicherheit? Das Wissenschaftsjahr 2027 zeigt, welchen Beitrag die Raumfahrt für unsere Zukunft leistet. Gesucht werden innovative Projekte der Wissenschaftskommunikation, die Forschung und Raumfahrt verständlich...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/wissenschaftsjahr-2027-raumfahrt-innovative-projekte-gesucht" title="Read Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt: Innovative Projekte gesucht">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie lassen sich nachhaltige Raumfahrttechnologien entwickeln? Wie trägt Raumfahrt zu Innovationen und Fortschritt auf der Erde und in unserem Alltag bei? Welche Rolle spielt die Raumfahrt bei der nationalen und internationalen Sicherheit? Das Wissenschaftsjahr 2027 zeigt, welchen Beitrag die Raumfahrt für unsere Zukunft leistet. Gesucht werden innovative Projekte der Wissenschaftskommunikation, die Forschung und Raumfahrt verständlich machen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2027 steht die Raumfahrt. Das Wissenschaftsjahr 2027 zeigt, wie wichtig die Forschung in diesem Bereich ist und welchen Beitrag sie für die Zukunft unserer Gesellschaft leistet. Mit der&nbsp;<a href="https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Bekanntmachungen/DE/2026/07/2026-07-31-bekanntmachung-wissenschaftsjahr-2027.html?nn=916334">Richtlinie zur Förderung von Projekten im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt</a>&nbsp;fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) innovative Formate der Wissenschaftskommunikation. Das Förderprogramm sucht Projekte, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und die Bedeutung der Raumfahrt für unser Land sichtbar machen. Ein besonderer Fokus liegt auf Kommunikationsprojekten, die Forschung verständlich vermitteln und zusätzlich Menschen erreichen sollen, die bisher wenig Kontakt zu Forschung und Wissenschaft hatten. Zudem soll die Förderung zur Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation in Deutschland beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Forscherinnen und Forscher können ab sofort Projektvorschläge einreichen. Einsendeschluss ist der&nbsp;<strong>9. September 2026</strong>.&nbsp; Alle Informationen zur Förderrichtlinie, den Förderbedingungen und den Fristen finden sich hier:&nbsp;<a href="https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Bekanntmachungen/DE/2026/07/2026-07-31-bekanntmachung-wissenschaftsjahr-2027.html?nn=916334">Richtlinie zur Förderung von Projekten im Wissenschaftsjahr 2027</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2026/08/040826-foerderrichtlinie-wj-27.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesministerium Forschung, Technologie und Raumfahrt</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Space Innovation Cup – Ideen zur Steuerung von Drohnen per Satellit gesucht</title>
		<link>https://aerospace.nrw/space-innovation-cup-ideen-zur-steuerung-von-drohnen-per-satellit-gesucht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Kleine Drohnen kommen zunehmend in Industrie, Katastrophenschutz sowie sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz. Ihre Einsatzmöglichkeiten werden jedoch häufig durch die begrenzte Reichweite bestehender Kommunikationssysteme eingeschränkt. Im Space Innovation Cup der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird daher die Entwicklung innovativer Lösungen für die zuverlässige Steuerung und den Datentransfer kleiner Drohnen über...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/space-innovation-cup-ideen-zur-steuerung-von-drohnen-per-satellit-gesucht" title="Read Space Innovation Cup – Ideen zur Steuerung von Drohnen per Satellit gesucht">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li>Kleine Drohnen kommen zunehmend in Industrie, Katastrophenschutz sowie sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz.</li>



<li>Bislang haben sie aber eine geringe Reichweite, die per Satellitenverbindung gesteigert werden könnte.</li>



<li>Der Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR fördert Ideen zur Steuerung von Drohnen per Satellit. Er wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) initiiert und finanziert.</li>



<li>Bewerbungen sind bis zum 13. September 2026 möglich.</li>



<li>Schwerpunkte: Raumfahrt, New Space, Innovationsförderung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Kleine Drohnen kommen zunehmend in Industrie, Katastrophenschutz sowie sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz. Ihre Einsatzmöglichkeiten werden jedoch häufig durch die begrenzte Reichweite bestehender Kommunikationssysteme eingeschränkt. Im Space Innovation Cup der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird daher die Entwicklung innovativer Lösungen für die zuverlässige Steuerung und den Datentransfer kleiner Drohnen über Satelliten gefördert. Der Wettbewerb wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) initiiert und finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesucht werden robuste, sichere und skalierbare Technologien, die eine leistungsfähige Satellitenanbindung bei möglichst geringem Gewicht, niedrigem Energieverbrauch und geringen Kosten ermöglichen. Damit sollen neue Einsatzmöglichkeiten erschlossen und gleichzeitig die Innovationskraft der New-Space-Szene gestärkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für jede Phase des Wettbewerbs erhalten die Teilnehmenden eine finanzielle Vergütung, die insgesamt über alle Phasen hinweg bis zu 500.000 Euro betragen kann. Eine unabhängige Jury aus ausgewählten Expertinnen und Experten entscheidet über die Zulassung der Teilnehmenden und kürt den Gewinner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf und Teilnahmebedingungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Space Innovation Cup richtet sich an die New-Space-Szene, Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen sowie etablierte Unternehmen aus der Europäischen Union. Die Bewerbung eines Verbundes aus mehreren Einrichtungen oder Unternehmen ist möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist die Entwicklung einer Lösung zur Steuerung und stabilen Datenübertragung kleiner Drohnen über Satelliten zu jeder Zeit – möglichst ohne Flugzeit, Energiehaushalt und Nutzlast zu beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung soll an einem funktionsfähigen End-to-End-System demonstriert werden, das handelsübliche Drohnen über Satelliten steuert und Daten überträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewerbungen sind bis zum&nbsp;<strong>13. September 2026</strong>&nbsp;möglich. Aus den Bewerbungen werden anschließend die Teilnehmenden ausgewählt, die sich in den folgenden drei Projektphasen bewähren können. Am 27. Juli 2026 wird zudem ein FAQ-Webinar angeboten.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Hintergrund</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Der Space Innovation Cup ist ein mehrphasiger Innovationswettbewerb des Space Innovation Hubs der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Er besteht aus Auswahlrunden, Pitchformaten und einer phasenweisen Finanzierung. Er wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) initiiert und finanziert. Der Cup wird 2026 erstmals ausgeschrieben.</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.spaceinnovationhub.de/wettbewerbe/space-innovation-cup/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Informationen und Unterlagen zum Wettbewerb finden Sie auf der Website des Space Innovation Cups</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/space-innovation-cup-ideen-zur-steuerung-von-drohnen-per-satellit-gesucht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DLR</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA veröffentlicht Weltraumwirtschaftsbericht 2026</title>
		<link>https://aerospace.nrw/esa-veroeffentlicht-weltraumwirtschaftsbericht-2026</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 13:17:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11224</guid>

					<description><![CDATA[Der neu veröffentlichte Weltraumwirtschaftsbericht der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) bietet einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen, die den europäischen Weltraumsektor prägen. Mit diesem Bericht möchte die ESA politischen Entscheidungsträgern, der Industrie und Interessengruppen helfen, den Status und die Trends der Raumfahrtindustrie weltweit und insbesondere in Europa besser zu verstehen. Mit Fokus auf Europa behandelt der...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/esa-veroeffentlicht-weltraumwirtschaftsbericht-2026" title="Read ESA veröffentlicht Weltraumwirtschaftsbericht 2026">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der neu veröffentlichte Weltraumwirtschaftsbericht der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) bietet einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen, die den europäischen Weltraumsektor prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Bericht möchte die ESA politischen Entscheidungsträgern, der Industrie und Interessengruppen helfen, den Status und die Trends der Raumfahrtindustrie weltweit und insbesondere in Europa besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Fokus auf Europa behandelt der Bericht die europäischen Haushalte, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit, den Marktzugang und die Nachfragebedingungen im Rahmen der globalen Entwicklungen im Raumfahrtsektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht bietet einen Überblick über das makroökonomische Umfeld, in dem der Raumfahrtsektor agiert, sowie über Kernindikatoren, die die Branche direkt beeinflussen.</p>



<figure class="wp-block-image"><a class="popup" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/06/First_Ariane_6_liftoff_with_most_powerful_boosters"><img decoding="async" src="https://www.esa.int/var/esa/storage/images/esa_multimedia/images/2026/06/first_ariane_6_liftoff_with_most_powerful_boosters/27332492-2-eng-GB/First_Ariane_6_liftoff_with_most_powerful_boosters_article.jpg" alt="Europas Ariane 6 hebt mit den leistungsstärksten Boostern ab"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/06/First_Ariane_6_liftoff_with_most_powerful_boosters">Europas Ariane 6 hebt mit den leistungsstärksten Boostern ab</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht beleuchtet zudem wichtige Trends und Kennzahlen des Raumfahrtsektors im Jahr 2025, darunter öffentliche und private Investitionen, Raumfahrtaktivitäten (Starts, Massenstarts, Satellitenstarts) sowie die Umsätze der Raumfahrtindustrie in den Bereichen Upstream und Downstream. In diesem Jahr wurde der Entwicklung von Verteidigungsinvestitionen ein besonderer Schwerpunkt hinzugefügt, da die globalen Raumfahrtbudgets aufgrund gestiegener Verteidigungsausgaben weltweit einen Strukturwandel erfahren haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierungen weltweit tätigten im Jahr 2025 globale&nbsp;<strong>öffentliche Investitionen</strong>&nbsp;in Höhe von 119 Milliarden Euro, was einem leichten Rückgang von 3 % gegenüber 2024 entspricht. Dieser Rückgang ist auf Änderungen im US-Verteidigungshaushalt und eine gleichbleibende NASA-Finanzierung zurückzuführen. Die europäischen Raumfahrtbudgets hingegen stiegen um 12 % auf 13,5 Milliarden Euro – eine zweistellige Wachstumsrate zum ersten Mal seit fünf Jahren. Hauptgrund hierfür waren die erhöhten nationalen Verteidigungsausgaben, allen voran die Ausgaben Deutschlands.</p>



<figure class="wp-block-image"><a class="popup" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/07/Evolution_of_Europe_s_competitiveness_in_the_upstream_segment_of_the_space_market"><img decoding="async" src="https://www.esa.int/var/esa/storage/images/esa_multimedia/images/2026/07/evolution_of_europe_s_competitiveness_in_the_upstream_segment_of_the_space_market/27371912-3-eng-GB/Evolution_of_Europe_s_competitiveness_in_the_upstream_segment_of_the_space_market_article.jpg" alt="Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit Europas im vorgelagerten Segment des Raumfahrtmarktes"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/07/Evolution_of_Europe_s_competitiveness_in_the_upstream_segment_of_the_space_market">Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit Europas im vorgelagerten Segment des Raumfahrtmarktes</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der&nbsp;<strong>vorgelagerte Markt</strong>&nbsp;für Raumfahrzeugherstellung und Startdienstleistungen hat ein Volumen von 75 Milliarden Euro, wobei die institutionelle Nachfrage (80 %) mittlerweile vom Verteidigungssektor dominiert wird. Europäische Generalunternehmer konnten Marktanteile zurückgewinnen und erreichten weltweit 10 % bzw. 65 % ihres zugänglichen Marktes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der&nbsp;<strong>nachgelagerte Markt,</strong>&nbsp;der 2025 einen Wert von rund 490 Milliarden Euro erreichen wird, ist überwiegend kommerziell. Er umfasst Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung und Märkte für globale Navigationssatellitensysteme (GNSS). GNSS-Dienste dominieren mit einem Marktanteil von 77 %, wobei 19 % der weltweiten Nachfrage nach nachgelagerten Produkten und Dienstleistungen aus Europa stammen. Satellitendaten, -signale und -dienste werden zunehmend in die breitere digitale Wirtschaft integriert.</p>



<figure class="wp-block-image"><a class="popup" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/07/Private_investment_in_space_ventures_worldwide"><img decoding="async" src="https://www.esa.int/var/esa/storage/images/esa_multimedia/images/2026/07/private_investment_in_space_ventures_worldwide/27372006-3-eng-GB/Private_investment_in_space_ventures_worldwide_article.jpg" alt="Private Investitionen in Raumfahrtunternehmen weltweit"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/07/Private_investment_in_space_ventures_worldwide">Private Investitionen in Raumfahrtunternehmen weltweit</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltweit stiegen die privaten Investitionen</strong>&nbsp;in die Raumfahrt um 60 %, angetrieben von einem Anstieg der Aktivitäten in den USA um 177 %. Im gleichen Zeitraum sammelten europäische Raumfahrtunternehmen 1,4 Milliarden Euro an privaten Investitionen ein, ein Rückgang von 8 % gegenüber 2024, was dennoch das zweithöchste jemals verzeichnete Jahresergebnis darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zukunft Europas gestalten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weltraum ist heute fester Bestandteil des Alltags und bildet die Grundlage für die Dienstleistungen, Technologien und Sicherheitsmaßnahmen, auf die sich Menschen und Unternehmen in ganz Europa verlassen. Mit der zunehmenden Nutzung des Weltraums benötigt Europa leistungsstarke, zuverlässige und unabhängige Weltraumsysteme, die durch die erforderlichen Kompetenzen, Investitionen und die entsprechende Industrie für deren Entwicklung und Instandhaltung gestützt werden. Die ESA trägt dazu bei, dies zu ermöglichen, indem sie mit der europäischen Industrie zusammenarbeitet, um die europäischen Kapazitäten auszubauen und zu stärken und sicherzustellen, dass der Weltraum auch weiterhin Vorteile für Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lesen Sie den Weltraumwirtschaftsbericht der ESA.</h2>



<figure class="wp-block-image"><a class="popup" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/07/Space_Economy_Report_2026"><img decoding="async" src="https://www.esa.int/var/esa/storage/images/esa_multimedia/images/2026/07/space_economy_report_2026/27372070-1-eng-GB/Space_Economy_Report_2026_article.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://space-economy.esa.int/documents/ESA%20Report%20on%20the%20Space%20Economy%202026%20-%20public_6a54dcb2dc6f2.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klicken Sie hier, um den Weltraumwirtschaftsbericht</a>&nbsp;&nbsp;(.PDF) herunterzuladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht basiert auf einer ausgewählten und sorgfältig geprüften Datensammlung aus verschiedenen Quellen, darunter die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Eurostat und andere Anbieter von Weltraum-/Wirtschaftsdaten, insbesondere Eurospace, Novaspace und das Europäische Institut für Weltraumpolitik (ESPI).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen darüber, wie die ESA Daten aus dem Raumfahrtsektor analysiert,&nbsp;finden Sie auf&nbsp;<a href="https://space-economy.esa.int/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">den Seiten der ESA zum Thema Weltraumwirtschaft .</a></p>
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		<title>Vertex wächst am Standort und mietet rund 4.270 Quadratmeter im zweiten Bauabschnitt</title>
		<link>https://aerospace.nrw/vertex-waechst-am-standort-und-mietet-rund-4-270-quadratmeter-im-zweiten-bauabschnitt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastrukturgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Unternehmerpark Rheinpreußen an der Baumstraße in Duisburg-Homberg realisiert Aurelis derzeit den zweiten Bauabschnitt. Auf dem rund 37.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen drei Gebäude mit insgesamt rund 13.400 Quadratmetern Mietfläche. Für einen Teil der Flächen wurde bereits ein langfristiger Mietvertrag geschlossen: Die CPI Vertex Antennentechnik GmbH wird rund 4.270 Quadratmeter beziehen. Damit ist etwa ein...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/vertex-waechst-am-standort-und-mietet-rund-4-270-quadratmeter-im-zweiten-bauabschnitt" title="Read Vertex wächst am Standort und mietet rund 4.270 Quadratmeter im zweiten Bauabschnitt">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Unternehmerpark Rheinpreußen an der Baumstraße in Duisburg-Homberg realisiert Aurelis derzeit den zweiten Bauabschnitt. Auf dem rund 37.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen drei Gebäude mit insgesamt rund 13.400 Quadratmetern Mietfläche. Für einen Teil der Flächen wurde bereits ein langfristiger Mietvertrag geschlossen: Die CPI Vertex Antennentechnik GmbH wird rund 4.270 Quadratmeter beziehen. Damit ist etwa ein Drittel der entstehenden Mietfläche vergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die CPI Vertex Antennentechnik GmbH entwickelt und produziert Antennensysteme für Anwendungen unter anderem in der Raumfahrt, Forschung und Verteidigung. Das Unternehmen ist bereits Mieter von Aurelis und nutzt derzeit rund 5.120 Quadratmeter in den benachbarten Bestandsgebäuden. Mit den zusätzlichen Flächen im zweiten Bauabschnitt schafft Aurelis die Voraussetzungen für die weitere Expansion des Unternehmens am Standort Duisburg. „Der Bezug des benachbarten Neubaus ab Mai 2027 ist für uns die ideale Option, um weiter zu wachsen“, so Vertex-Geschäftsführer Peter Fasel. In Abstimmung mit InvestSupport, der Duisburg Business &amp; Innovation sowie der Verwaltung der Stadt Duisburg wurden die Voraussetzungen für die langfristige Entwicklung des Unternehmens am Standort Duisburg geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fertigstellung der Gewerbeflächen ist unter Regie des Generalunternehmers GEwerk für das zweite Quartal 2027 geplant. Der Neubau entsteht nach den Kriterien des nachhaltigen Bauens. Eine verbesserte Hallendämmung und LED-Beleuchtung reduzieren den Energiebedarf. Die Beheizung und Kühlung der Hallen- und Büroflächen erfolgten ohne fossile Brennstoffe. Eine Photovoltaikanlage erzeugt zusätzlich Mieterstrom und trägt zu einer nachhaltigen Energieversorgung des Standorts bei. Für das Objekt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold angestrebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem zweiten Bauabschnitt schaffen wir zusätzliche, flexibel nutzbare Flächen für Unternehmen. Dass wir mit Vertex bereits früh einen bestehenden Mieter bei seiner Entwicklung begleiten können, bestätigt sowohl die Attraktivität des Standorts als auch unsere Entscheidung, den Unternehmerpark spekulativ zu erweitern“, erklärt Björn Zimmer, Leiter der Aurelis Region West.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im November 2023 hatte Aurelis im ersten Bauabschnitt an der Baumstraße eine Erweiterungshalle errichtet. Das Objekt war noch vor seiner Fertigstellung vollständig an das chinesische Handelsunternehmen Yixinou International Freight GmbH vermietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://aurelis.de/pressemitteilungen/aurelis-erweitert-unternehmerpark-rheinpreussen-in-duisburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aurelis</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Bundesministerin Dorothee Bär besucht das DLR und die ESA in Köln</title>
		<link>https://aerospace.nrw/bundesministerin-dorothee-baer-besucht-das-dlr-und-die-esa-in-koeln</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 08:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11125</guid>

					<description><![CDATA[Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Europäische Weltraumorganisation ESA in Köln besucht. Im :envihab, dem weltweit führenden luft- und raumfahrtmedizinischen Zentrum des DLR, informierte sich Dorothee Bär unter anderem über die Isolationsstudie SOLIS100. Die Studie der ESA läuft aktuell mit sechs europäischen...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/bundesministerin-dorothee-baer-besucht-das-dlr-und-die-esa-in-koeln" title="Read Bundesministerin Dorothee Bär besucht das DLR und die ESA in Köln">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li>Auf dem Programm standen verschiedene Themen aus der Raumfahrtforschung des DLR.</li>



<li>Die Delegation informierte sich unter anderem über die Isolationsstudie SOLIS100, die Bettruhestudie SMC3, den Strahlungsdetektor M-42, die Humanzentrifuge und den Rover Idefix.</li>



<li>Anschließend ging es weiter zum Mondzentrum LUNA und zum Europäischen Astronautenzentrum (EAC).</li>



<li>Schwerpunkte: Raumfahrt, Exploration, Raumfahrtmedizin, Robotik, Mond, Mars</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Europäische Weltraumorganisation ESA in Köln besucht. Im :envihab, dem weltweit führenden luft- und raumfahrtmedizinischen Zentrum des DLR, informierte sich Dorothee Bär unter anderem über die Isolationsstudie SOLIS100. Die Studie der ESA läuft aktuell mit sechs europäischen Teilnehmenden im :envihab. SOLIS100 untersucht die Auswirkungen von 100 Tagen Isolation auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Die Studie bringt die Expertise von 23 internationalen wissenschaftlichen Teams zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls im :envihab und zeitgleich zu SOLIS100 findet eine Bettruhestudie in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA statt. Die Studie untersucht, wie den sensomotorischen Beeinträchtigungen, die durch die Schwerelosigkeit hervorgerufen werden, entgegengewirkt werden kann: Künftige Astronautinnen und Astronauten werden längere Zeit der Schwerelosigkeit ausgesetzt sein, sie müssen sich gut und sicher bewegen und brauchen Kraft. Die Studie untersucht, wie man mit relativ kleinen und leichten Trainingsmethoden die Funktion des Bewegungsapparats aufrechterhalten kann. Dafür simuliert das Studienteam die Effekte der Schwerelosigkeit. Die Probandinnen und Probanden liegen nicht nur 60 Tage im Bett. Zusätzlich ist das Bett zum Kopf hin um sechs Grad nach unten geneigt, damit sich auch die Körperflüssigkeiten wie in der Schwerelosigkeit in Richtung Kopf verschieben. Wie im All nimmt dann die Muskelmasse ab und der Gleichgewichtssinn verschlechtert sich. Bettruhestudien werden im DLR schon seit vielen Jahren unter anderem gemeinsam mit der NASA durchgeführt. Die Teilnehmenden werden auch „terrestrische Astronautinnen und Astronauten“ genannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Humanzentrifuge erzeugt künstliche Schwerkraft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kurzarm- Zentrifuge im :envihab war ebenfalls eine Station des Besuchs. An dieser Human-Zentrifuge erforscht das DLR Gegenmaßnahmen zu den gesundheitlichen Risiken, die unter Schwerelosigkeit auftreten. Zu diesen Risiken zählen der Abbau von Knochen- und Muskelmasse, eine Herz-Kreislauf-Schwäche oder Störungen des Gleichgewichtssystems. Humanzentrifugen können unter anderem die Effekte künstlicher Schwerkraft analysieren. Ziel der DLR-Forschung ist hier der Leistungserhalt der Crew mit einem Training unter künstlicher Schwerkraft. Das DLR führt auch Studien dazu durch, wie sich veränderte Schwerkraft gezielt in Rehabilitationskonzepte sowie in biologische und medizinische Forschung auf der Erde übertragen lässt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vier DLR-Strahlungsdetektoren an Bord von Artemis II</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vier M-42 EXT Strahlungsdetektoren sind im April 2026 mit der Artemis II-Mission der NASA im Orion-Raumschiff um den Mond geflogen. Bei Artemis II waren drei Astronauten und eine Astronautin an Bord, sie haben die Sensoren an vier Messpunkten im Raumschiff befestigt. Die Strahlungsbelastung im Weltraum gilt als besonders gefährlich für Menschen. Sie erhöht das Krebsrisiko und kann im Extremfall zur akuten Strahlenkrankheit führen. Die M-42 Strahlungsdetektoren erfassen die Strahlenbelastung präzise. So werden auch neue Daten zur Gesunderhaltung zukünftiger Crews erhoben. M-42 Strahlungsdetektoren waren zuvor schon an Bord von Artemis I – verbaut in den beiden Messphantomen Helga und Zohar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Direct Return – in Köln gewöhnen sich europäische Astronautinnen und Astronauten wieder an die Schwerkraft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im :envihab wird außerdem der sogenannte Direct Return für europäische Astronautinnen und Astronauten durchgeführt. Nach ihrer Rückkehr von der ISS verbringen sie hier mehrere Tage mit wissenschaftlichen Tests und gewöhnen sich wieder an die Schwerkraft. Auch ESA-Astronaut Matthias Maurer, der den Besuch von Dorothee Bär begleitet hat, war im Jahr 2022 zum Direct Return im :envihab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Marsmonde Phobos und Deimos sind das Ziel der japanischen Erkundungsmission „Martian Moons eXploration“, kurz MMX. Das DLR und die französische Raumfahrtagentur CNES sind mit dem Landefahrzeug Idefix beteiligt, das die Oberfläche von Phobos mehrere Wochen erkunden wird. Idefix wird voraussichtlich 2029 auf Phobos ankommen. Nach der Landung – und einigen Hüpfern – soll er sich selbstständig aufrichten, einsatzbereit machen und verschiedene Ziele anfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom :envihab zu LUNA und zum EAC</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Besuch im :envihab hat die Delegation aus dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) das Mondzentrum LUNA angeschaut. In der weltweit einzigartigen Trainingseinrichtung werden künftige astronautische und robotische Mondmissionen in einer realistischen Umgebung vorbereitet. LUNA – ein gemeinsames Projekt von DLR und ESA – ist unter anderem mit 900 Tonnen „Mondstaub“ gefüllt, der dem echten Regolith täuschend ähnlich ist. Insgesamt ermöglicht LUNA die Durchführung hochkomplexer Simulationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt gegenüber befindet sich das Europäische Astronautenzentrum (European Astronaut Centre, EAC), wo die ESA-Astronautinnen und -Astronauten für ihre Missionen ausgewählt und vorbereitet werden. Während der Missionen unterstützt das EAC von Köln aus die Astronautinnen und Astronauten sowie ihre Familien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/bundesministerin-dorothee-baer-besucht-das-dlr-und-die-esa-in-koeln" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DLR</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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