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	<title>Projekte/Entwicklung &#8211; AeroSpace.NRW</title>
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	<description>Das NRW-Netzwerk der Luft- und Raumfahrtindustrie</description>
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	<title>Projekte/Entwicklung &#8211; AeroSpace.NRW</title>
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		<title>Rohstoff aus der Luft: Grünes Methanol trotz Wasserknappheit</title>
		<link>https://aerospace.nrw/rohstoff-aus-der-luft-gruenes-methanol-trotz-wasserknappheit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 08:38:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutrale Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[CO₂ und Wasser für grünes Methanol direkt aus der Luft: Eine Jülicher Studie zeigt, dass dies auch in wasserarmen Regionen weltweit möglich wäre. Entscheidend für die Kosten sind vor allem gute Wind- und Solarstandorte. Anhaltende Hitzewellen und unterdurchschnittliche Niederschläge im Frühjahr und Sommer 2026 führen in Deutschland und Europa zu spürbarer Dürre, sinkenden Grundwasserständen und...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/rohstoff-aus-der-luft-gruenes-methanol-trotz-wasserknappheit" title="Read Rohstoff aus der Luft: Grünes Methanol trotz Wasserknappheit">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>CO₂ und Wasser für grünes Methanol direkt aus der Luft: Eine Jülicher Studie zeigt, dass dies auch in wasserarmen Regionen weltweit möglich wäre. Entscheidend für die Kosten sind vor allem gute Wind- und Solarstandorte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhaltende Hitzewellen und unterdurchschnittliche Niederschläge im Frühjahr und Sommer 2026 führen in Deutschland und Europa zu spürbarer Dürre, sinkenden Grundwasserständen und Niedrigwasser in Flüssen wie dem Rhein. Gleichzeitig werden für die Herstellung wichtiger Rohstoffe wie grünem Wasserstoff und Methanol beträchtliche Mengen Wasser benötigt. Wenn die Produktion erneuerbarer Kraftstoffe künftig verstärkt in Regionen mit viel Sonne und Wind stattfinden soll, stellt sich daher die Frage, woher dieses Wasser kommen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Antwort darauf liefert nun eine Studie des Forschungszentrums Jülich: Forschende zeigen, wie sich erneuerbares Methanol auch in wasserarmen Regionen herstellen lässt. Das dafür benötigte Kohlendioxid und Prozesswasser können gemeinsam aus der Umgebungsluft gewonnen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sonnen- und windreiche Regionen bieten beste Voraussetzungen für die Herstellung grüner Kraftstoffe – leiden aber häufig unter Wasserknappheit“, sagt Erstautor Henrik Wenzel von der&nbsp;<a href="https://www.fz-juelich.de/de/ice/ice-2">Jülicher Systemanalyse</a>. Genau hier setzt das Forschungsprojekt&nbsp;<a href="https://www.dryhy.de/de">DryHy</a>&nbsp;an, welches vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und durch das&nbsp;<a href="https://www.fz-juelich.de/de/iet/iet-1">Institute of Energy Technologies&nbsp;</a>des Forschungszentrums koordiniert wird: Es untersucht die erneuerbare Herstellung von Methanol in wasserarmen Regionen aus einer ganzheitlichen Perspektive. Die nun veröffentlichte Studie bewertet die dafür entwickelte Prozesskette aus techno-ökonomischer Sicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wasser und CO₂ aus einer Quelle</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage ist die direkte Luftabscheidung (engl. Direct Air Capture), kurz DAC. Ein Filtermaterial bindet Kohlendioxid und nimmt dabei auch Luftfeuchtigkeit auf. Was bislang eher als störender Nebeneffekt galt, wird im untersuchten Konzept zum Vorteil: Das abgeschiedene Wasser fließt gemeinsam mit dem CO₂ in die Methanolproduktion. Die Forschenden modellierten dafür die gesamte Prozesskette – einschließlich erneuerbarer Stromerzeugung, Elektrolyse, Energiespeichern, Wärmenutzung und Kühlung ohne zusätzlichen Wasserverbrauch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Analyse umfasst mehr als 20.000 Regionen in 78 Ländern, die im Jahr 2050 voraussichtlich mindestens mittlerem Wasserstress ausgesetzt sein werden. In rund 97 Prozent dieser Regionen enthält die Luft im Jahresverlauf genug Wasser, um den Bedarf der Produktion vollständig zu decken. Selbst an sehr trockenen Standorten wäre die Herstellung grundsätzlich möglich, wenn die Anlage bevorzugt in feuchteren Stunden arbeitet und Wasser zwischenspeichert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wind und Sonne bestimmen die Kosten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Wasserknappheit kein grundsätzliches Ausschlusskriterium für grünes Methanol sein muss“, sagt Jann Weinand, Leiter der Abteilung Integrierte Szenarien der Jülicher Systemanalyse. „Für günstige Produktionskosten ist eine ergiebige und möglichst gleichmäßige Versorgung mit erneuerbarem Strom meist wichtiger als eine hohe Luftfeuchtigkeit.“ Besonders vorteilhaft sind Standorte mit einer guten Kombination aus Wind- und Solarenergie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An günstigen Standorten liegen die für 2050 projizierten Produktionskosten in einer Größenordnung von einigen Hundert Euro pro Tonne; an weniger geeigneten Standorten können sie ein Mehrfaches erreichen. Damit könnte grünes Methanol dort, wo Wind und Sonne besonders ergiebig sind, in die Nähe heutiger Marktpreise rücken. Der aktuelle europäische Vertragspreis liegt bei knapp 1.000 Euro pro Tonne. Dieser Vergleich ist jedoch nur eine Momentaufnahme: Marktpreise schwanken stark, während die Studie künftige Produktionskosten modelliert. Sinkende Technologiekosten und steigende CO₂-Preise könnten den Abstand künftig verkleinern.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Offene Frage: Folgen für das lokale Klima</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des DryHy-Projekts wird zudem untersucht, wie sich die großtechnische Entnahme von Wasserdampf auf das lokale Klima auswirken könnte. Während das aktuelle Modell untersucht, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit die Anlage beeinflussen, kann so in Zukunft auch eine mögliche Rückwirkung auf Luftfeuchte, Wolken oder Niederschlag bewertet werden. „Dass wir keine lokalen Süßwasservorräte beanspruchen, bedeutet nicht automatisch, dass die Entnahme aus der Atmosphäre in jeder Größenordnung folgenlos bleibt“, sagt Thomas Schöb, Leiter des Teams Energiesystemtransformation. „Vor dem Bau sehr großer Anlagen sollte diese Frage standortspezifisch untersucht werden.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Modell zeigt Potenziale und Grenzen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie ist eine techno-ökonomische Modellrechnung, keine Untersuchung bestehender Fabriken. Regionale Unterschiede bei Finanzierung, Arbeitskosten und Infrastruktur sowie mögliche Materialengpässe sind nicht vollständig berücksichtigt. Auch die angenommene flexible Fahrweise der Hochtemperaturelektrolyse muss sich im industriellen Dauerbetrieb bewähren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Studie zeigt keine fertige Blaupause für jeden Standort“, betont Henrik Wenzel. „Sie zeigt aber, unter welchen Rahmenbedingungen das Konzept besonders vielversprechend ist – und welche technischen und ökologischen Fragen als nächstes beantwortet werden müssen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong>&nbsp;Direct air capture enables sustainable methanol production in water-scarce regions, by Henrik Wenzel, Thomas Schöb, David S. Sholl, Jochen Linßen, Detlef Stolten and Jann Michael Weinand, Nature Communications, August 2026,&nbsp;<a href="https://www.nature.com/articles/s41467-026-76865-x">DOI: 10.1038/s41467-026-76865-x</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/pressemitteilungen/2026/rohstoff-luft-gruenes-methanol-trotz-wasserknappheit" target="_blank" rel="noopener">Forschungszentrum Jülich GmbH</a></em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Flugzeugkonzept HYDRA-X aus Aachen auf Platz 3 der DLR Design Challenge 2026</title>
		<link>https://aerospace.nrw/flugzeugkonzept-hydra-x-aus-aachen-auf-platz-3-der-dlr-design-challenge-2026</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 13:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat dem Team der TU Berlin mit seinem Konzept HYDRA den ersten Platz der zehnten DLR Design Challenge verliehen. Bei der Abschlussveranstaltung am 20. August 2026 am DLR-Standort Hamburg-Finkenwerder präsentierten 16 Studierendenteams ihre Entwürfe vor einer Fachjury. Die Aufgabe: ein vollständig neues Kleinflugzeug entwickeln, das...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/flugzeugkonzept-hydra-x-aus-aachen-auf-platz-3-der-dlr-design-challenge-2026" title="Read Flugzeugkonzept HYDRA-X aus Aachen auf Platz 3 der DLR Design Challenge 2026">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li>16 Studierendenteams entwickelten Konzepte für ein Kleinflugzeug als fliegenden Versuchsträger.</li>



<li>Die Flugzeuge sollen neue Luftfahrttechnologien unter realen Bedingungen erproben und ihr Zusammenspiel untersuchen.</li>



<li>Das Team der TU Berlin gewinnt mit seinem Konzept HYDRA die DLR Design Challenge 2026.</li>



<li>Schwerpunkte: Luftfahrt, Nachwuchs</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat dem Team der TU Berlin mit seinem Konzept HYDRA den ersten Platz der zehnten DLR Design Challenge verliehen. Bei der Abschlussveranstaltung am 20. August 2026 am DLR-Standort Hamburg-Finkenwerder präsentierten 16 Studierendenteams ihre Entwürfe vor einer Fachjury.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe: ein vollständig neues Kleinflugzeug entwickeln, das als fliegender Versuchsträger für Technologien der zukünftigen Luftfahrt dienen kann. Das Flugzeug sollte so praxisnah ausgelegt sein, dass es bereits in den kommenden Jahren gebaut und erprobt werden könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Marktreife von Technologien für den Einsatz in kommerziellen Verkehrsflugzeugen ab dem Jahr 2050 voranzutreiben, sollten die Studierenden mit ihrem Konzept eine flexible Forschungsplattform entwerfen, mit der sich unterschiedliche Technologien unter realen Flugbedingungen untersuchen lassen. Dabei galt es, zunächst zukunftsrelevante Technologien zu identifizieren und zu überlegen, wie deren Erprobung im Testflugzeug einen Zusatznutzen bringen kann. Ein modularer Aufbau sollte es ermöglichen, unterschiedliche Systeme und Antriebe mit möglichst geringem Aufwand zu erproben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/luftfahrt/strategie-und-programm/dr-ing-markus-fischer/@@images/image-400-46a0f34958ed7eb8db519d3332e7b9da.jpeg" alt=""/></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Wettbewerbsfähigkeit der Luftfahrt in Deutschland und Europa hängt entscheidend davon ab, neue Technologien schnell aus der Forschung in die Anwendung zu bringen. Fliegende Versuchsträger ermöglichen es, innovative Technologien frühzeitig auf hoher Systemebene und unter realen Bedingungen zu erproben. Gleichzeitig brauchen wir hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte, die diese Technologien entwickeln und in die Praxis bringen. Mein Dank und meine Gratulation gelten allen Studierenden sowie dem Organisationsteam für ihr großes Engagement und die starken innovativen Entwürfe der Designteams.Dr. Markus Fischer,&nbsp;DLR-Bereichsvorstand Luftfahrt</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Drei Teams ausgezeichnet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den ersten Platz belegte das Team der TU Berlin mit HYDRA. Besonders überzeugte die Jury die synergetische Auswahl von Technologien. Der modular austauschbare Antriebsstrang lässt eine schnelle Umrüstung zwischen verschiedenen Konfigurationen zu. So entsteht ein durchdachtes Konzept, welches eine zeitnahe Erprobung relevanter Luftfahrttechnologien ermöglicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den zweiten Platz landet das Team der TU Braunschweig mit KANGAROO. Der Entwurf zeichnet sich insbesondere durch die fokussierte Erprobung von Wasserstoffantrieben auf großen Flughöhen und die damit verbundenen Herausforderungen aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den dritten Platz erreichte das Team der RWTH Aachen mit HYDRA-X. Das Konzept setzt einen besonderen Schwerpunkt auf ganzheitliche Flugzeugentwurfsmethoden. Der mitreißende Vortrag des Teams überzeugte die Jury.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HYDRA-X ist ein von Grund auf neu entwickeltes CS-23-Testflugzeug, das den direkten Vergleich einer wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle und einer Wellenleistungsturbine unter realen Flugbedingungen ermöglicht. Beide Antriebsarchitekturen nutzen eine gemeinsame Flugzeugzelle und ein zehnpropelliges Distributed-Electric-Propulsion-System und können über ein zweiachsiges Schienensystem auf standardisierten Racks innerhalb eines Arbeitstages ausgetauscht werden. Besonders hervorzuheben sind die große Cargo Door, die modulare Systemarchitektur sowie austauschbare Flügelspitzen und ein aufklappbarer Bugbereich, die zukünftige Forschungs- und Sensortechnologien ermöglichen. Ein umfassendes Sicherheitskonzept für den LH₂-Betrieb sowie die detaillierte Auslegung von Aerodynamik, Struktur, Mission und Antrieb machen HYDRA-X zu einer vielseitigen Plattform für die experimentelle Validierung zukünftiger Wasserstoffantriebe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Prüfstand in die Luft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Herausforderung bei der Entwicklung neuer Luftfahrttechnologien ist der Schritt von Labor- und Bodenversuchen in den realen Flugbetrieb. Der Grund dafür sind technische, regulatorische und wirtschaftliche Hürden. Gerade in der Luftfahrt sind Entwicklungs-, Zertifizierungs- und Erprobungszyklen lang und aufwendig. Fliegende Versuchsträger können hier eine Brücke zwischen Forschung und späterer Anwendung bilden: Mit ihnen lassen sich Technologien im Zusammenspiel testen, Messdaten unter realen Betriebsbedingungen gewinnen und technische Risiken frühzeitig erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anforderungen orientierten sich an einem realistisch umsetzbaren Forschungsflugzeug und ausreichend Raum für Messequipment und Flugtestpersonal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Know-how, Kreativität und Teamgeist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für ihre Konzepte hatten die 16 Teams rund vier Monate Zeit. Dabei durchliefen sie einen Entwurfsprozess, der sich an der Entwicklung realer Flugzeuge orientiert. Erstmals standen ihnen erfahrene DLR-Fachleute als Mentorinnen und Mentoren beratend zur Seite. Die DLR Design Challenge wurde gemeinsam vom DLR-Institut für Systemarchitekturen in der Luftfahrt und dem DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik ausgerichtet.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/flugzeugkonzept-hydra-auf-platz-1-der-dlr-design-challenge-2026/bjoern-nagel/@@images/image-400-65d430d6ae071ffbb4af63b7cf12f86a.jpeg" alt=""/></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Design Challenge zeigt sehr anschaulich, was modernen Flugzeugentwurf ausmacht: Eine gute Lösung entsteht nicht durch einzelne innovative Technologien, sondern durch das Zusammenspiel von Aerodynamik, Antrieb, Systemen, Struktur und Betrieb im Gesamtsystem. Die Studierenden müssen diese Zusammenhänge verstehen, bewerten und daraus ein schlüssiges Konzept entwickeln. Genau dieses systemische Denken ist entscheidend, wenn wir die Luftfahrt von morgen gestalten wollen.Dr. Björn Nagel,&nbsp;Direktor des DLR-Instituts für Systemarchitekturen in der Luftfahrt und Mitglied der Jury</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Die nächsten Stationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die drei bestplatzierten Teams geht es anschließend zum Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK 2026) in Aachen. Das Gewinnerteam wird seinen Entwurf darüber hinaus bei der European Aerospace Science Network Conference (EASN 2026) in Toulouse vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Design Challenge verbindet damit die Erprobung neuer Technologien mit der Förderung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses – zwei wichtige Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige Luftfahrt von morgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/flugzeugkonzept-hydra-auf-platz-1-der-dlr-design-challenge-2026" target="_blank" rel="noopener">DLR</a></em></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schutzweste AstroRad kann Strahlenbelastung von Menschen im All deutlich senken</title>
		<link>https://aerospace.nrw/schutzweste-astrorad-kann-strahlenbelastung-von-menschen-im-all-deutlich-senken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:21:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Artemis-Programm der NASA kehrt die Menschheit zum Mond zurück. Ende 2022 fand mit Artemis I der erste Testflug statt. Bei diesem startete das Orion-Raumschiff noch ohne Besatzung, dafür war es vollgepackt mit wissenschaftlichen Experimenten. Eines davon war das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleitete Strahlungsexperiment MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment):...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/schutzweste-astrorad-kann-strahlenbelastung-von-menschen-im-all-deutlich-senken" title="Read Schutzweste AstroRad kann Strahlenbelastung von Menschen im All deutlich senken">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li>Die auf Artemis I mitgeflogene Weste AstroRad könnte die effektive Strahlendosis bei starken Sonnenstürmen um bis zu 60 Prozent reduzieren.</li>



<li>Bei der 25,5-tägigen Mondmission des Orion-Raumschiffs Ende 2022 flogen die Phantome Helga und Zohar, die vom DLR und von der ISA bereitgestellt wurden. Zohar trug die Schutzweste. Mit den Vergleichsmessungen ließ sich ihre Schutzwirkung bewerten.</li>



<li>Das vom DLR geleitete MARE-Experiment war das erste, bei dem an Bord einer Artemis-Mission ein kontinuierlicher Verlauf der Strahlungsexposition gemessen wurde. Der Schwerpunkt lag dabei speziell auf weiblichen Körpermodellen.</li>



<li>Die Ergebnisse sind ein wichtiger Baustein für sichere astronautische Langzeitmissionen zum Mond oder perspektivisch zum Mars.</li>



<li>Schwerpunkte: Raumfahrt, Raumfahrtmedizin, astronautische Exploration, Weltraumstrahlung, Mond</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Artemis-Programm der NASA kehrt die Menschheit zum Mond zurück. Ende 2022 fand mit Artemis I der erste Testflug statt. Bei diesem startete das Orion-Raumschiff noch ohne Besatzung, dafür war es vollgepackt mit wissenschaftlichen Experimenten. Eines davon war das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geleitete Strahlungsexperiment MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment): Auf zwei der Passagierplätze flogen die beiden Messpuppen Helga und Zohar zum Mond und wieder zurück. Beide waren mit Strahlungsdetektoren ausgestattet, Zohar trug die neu entwickelte Schutzweste AstroRad, Helga flog ohne Schutz. Am 12. August 2026 wurden die Ergebnisse im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht. Eine zentrale Erkenntnis nach Auswertung und Vergleich der Datensätze der „Mond-Zwillinge“: Ein tragbarer Strahlenschutz wie AstroRad kann einen wirksamen Beitrag leisten, um das Gesundheitsrisiko von Menschen im All während strahlungsintensiver Sonnenaktivitäten zu senken. MARE entstand in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA, Lockheed Martin und StemRad, die die Weste entwickelt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der elementaren Herausforderungen für die Raumfahrt ist unsichtbar: die Weltraumstrahlung. Außerhalb des schützenden Erdmagnetfelds werden Mensch und Technik bei einer Mission deutlich höheren Strahlendosen ausgesetzt als auf der Erde oder im erdnahen Orbit auf der Internationalen Raumstation ISS. Besonders kritisch sind starke solare Teilchenereignisse – umgangssprachlich Sonnenstürme –, bei denen innerhalb kurzer Zeit große Mengen energiereicher Teilchen freigesetzt werden. Für Astronautinnen und Astronauten können diese eine erhebliche Gefahr für ihre Gesundheit bedeuten; insbesondere, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden oder keine ausreichende Abschirmung vorhanden ist. Diese Ereignisse können zur akuten Strahlenkrankheit führen und das strahlungsinduzierte Krebsrisiko erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem MARE-Experiment konnten wir auf eine lange Forschungslinie aufbauen. Bereits seit vielen Jahren untersuchen wir die Strahlenbelastung von Astronautinnen und Astronauten, unter anderem auf der ISS. Mit dem früheren MATROSHKA-Experiment wurde dort zum Beispiel die Dosisbelastung in einem menschenähnlichen Phantom im erdnahen Orbit erfasst“, sagt Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt. „Mit MARE führte unser Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin diese Arbeiten auf der ersten Artemis-Mission erfolgreich zwischen Erde und Mond fort. Nach Artemis I im Jahr 2022 haben wir uns sehr gefreut, dass es für unsere Strahlungsforschung an Bord der Orion auf der zweiten Artemis-Mission im April 2026 erneut Richtung Mond ging. Dabei kam mit dem M-42 EXT eine weiterentwickelte Generation aus der Familie der weltraumerprobten DLR-Strahlungsdetektoren zum Einsatz.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Deutsche Hardware unterstützt die Messung der Weltraumstrahlung zwischen Erde und Mond erstmals kontinuierlich</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Bei MARE ging es um die Strahlungsbelastung auf realistische Nachbildungen des weiblichen Körpers. Sie war damit im Bereich der Weltraumstrahlungsforschung die erste Studie dieser Art jenseits der erdnahen Umlaufbahn. Diese ist besonders für die astronautische Raumfahrt bedeutend, da Frauen statistisch ein höheres strahlungsinduziertes Krebsrisiko haben und Krebs neben der Strahlenkrankheit zu den größten gesundheitlichen Gefahren von Strahlungsexposition im Weltraum gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messpuppen-Zwillinge Helga und Zohar bestehen aus Kunststoffmaterialien, die Knochen, Weichteile und Organe im Torso einer erwachsenen Frau nachbilden. Die Zwillinge wurden jeweils aus 38 einzelnen Scheiben aufgebaut. Auf und in ihnen integrierte das Team mehrere tausend passive Dosimeter sowie 16 der vom DLR entwickelten aktiven Strahlungsmessgeräte M-42. 18 weitere aktive Strahlungsdetektoren (CAD) sowie tausende Thermolumineszenz-Dosimeter zur gezielten Messung ionisierter Strahlung wurden von der NASA zur Verfügung gestellt. Während Helga ungeschützt flog, trug Zohar die von StemRad aus Israel entwickelte Strahlenschutzweste AstroRad. So brach die Orion zu ihrer Mondreise auf und in den besonders strahlungsempfindlichen Bereichen eines menschlichen Körpers sammelten die DLR-Detektoren in den „Mond-Zwillingen“ gezielt die jeweiligen Strahlungsdosen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der 25,5 Tage dauernden Orion-Mission erhoben die Strahlungsdetektoren in den Messkörpern sowie im gesamten Raumschiff kontinuierlich Messdaten. Erstmalig entstand dabei ein diskreter Datensatz der Strahlungssituation zwischen Erde und Mond in einem stark abgeschirmt konzipierten Crewraumschiff. Daraus erstellte das Forschungsteam ein detailliertes dreidimensionales Bild der Strahlenbelastung in unterschiedlichen Organen und Geweben. Der direkte Vergleich der Strahlenbelastung von Helga und Zohar erlaubte es anschließend, die Wirkung der Weste auf die empfindlichen Organe zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies geschah allerdings nicht allein auf Basis der Messdaten des Artemis-I-Fluges. Während der Flugzeit kam es nicht zu einer signifikant verstärkten Sonnenaktivität, aber Orion flog durch die Strahlungsgürtel der Erde, die sogenannten Van-Allen-Gürtel. Das MARE-Team extrapolierte im Rahmen der Auswertung und Analyse diese Daten aus dem Strahlungsgürtel auf die Dimensionen bekannter Sonnenstürme aus der Vergangenheit, zu denen ebenfalls Daten vorliegen, um die Schutzwirkung der Weste auch bei starker Sonnenaktivität beurteilen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hochrechnungen auf Strahlungsbelastung historischer Sonnenstürme: Schutzwirkung der Weste bis fast 60 Prozent</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Hochrechnung der Messdaten auf Werte, wie sie bei extremen Sonnenereignissen wie denen der Jahre 1972 und 1989 auftreten würden, konnte das Studienteam die Schutzwirkung der Weste bewerten. Daraus ergab sich eine der zentralen Erkenntnisse der gesamten MARE-Studie. Die gute Vergleichbarkeit der Messdaten und der hochgerechneten Simulationswerte war eine zentrale Voraussetzung, um die Schutzwirkung der Weste für solare Extremereignisse wie aus den Jahren 1972 und 1989 belastbar einschätzen zu können. Hier ergab sich eine der Kernerkenntnisse der gesamten MARE-Studie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem starken Sonnensturm nach dem Vorbild des historischen Ereignisses vom August 1972 könnte die AstroRad-Weste die effektive Strahlendosis eines Menschen im Weltraum um rund 60 Prozent reduzieren. Für ein Ereignis ähnlich dem Sonnensturm vom Oktober 1989, dessen Teilchenspektrum energiereicher war – und damit schwerer abzuschirmen wäre –, ergibt die Hochrechnung eine Reduktion von knapp 40 Prozent. Damit könnte die Schutzweste Astronautinnen und Astronauten im Ernstfall einen erheblichen Teil ihrer zulässigen Lebenszeitdosis ersparen und den Gesundheitsschutz im Weltraum deutlich verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.dlr.de/de/bilder/raumfahrt/missionen/artemis-i-mare/infografik-mare-experiment/@@images/image" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Infografik aus DLRmagazin 170 aus 2022: Experiment MARE auf der Mondmission Artemis IDie Strahlenmesspuppe Helga flog für das Projekt MARE mit ihrer „Zwillingsschwester“ Zohar zur Strahlungsmessung und Evaluierung der Schutzweste AstroRad bei der NASA-Mission Artemis I im Raumschiff Orion zum Mond und zurück.Credit:&nbsp;<a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum">DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die berechnete Schutzwirkung der AstroRad-Weste könnte somit im Umkehrschluss die aktive Zeit im Weltraum für Astronautinnen und Astronauten verlängern. Dies kann für die perspektivisch immer komplexeren und weiter in den Raum vordringenden astronautischen Missionen mehr Planungsspielraum geben. Auch wenn sich die MARE-Studie auf den weiblichen Körper fokussiert hat, gilt die mögliche Schutzwirkung auch für männliche Astronauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auf dem ersten Orion-Mondflug bei Artemis I mitfliegen zu können, war eine großartige Gelegenheit für uns“, sagt Dr. Thomas Berger, Strahlenphysiker und Leiter der Studie vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. „Die Ergebnisse zeigen jetzt, dass wir mit MARE einen entscheidenden Schritt vom Messen hin zum Bewerten konkreter Schutz- beziehungsweise Gegenmaßnahmen gehen konnten. Für künftige Missionen zum Mond oder auch später weiter zum Mars müssen wir nicht nur wissen, wie hoch die Strahlenbelastung ist. Es gilt auch zu verstehen, welche Schutzkonzepte unter realistischen Missionsbedingungen wirken und zugleich praktikabel sind. Auf dem Weg dahin liefert MARE einzigartige Daten.“</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Hintergrundinfo: Schutzweste AstroRad</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">AstroRad wurde von StemRad aus Israel entwickelt. Ihr Kern besteht aus einem Polymer mit hohem Wasserstoffanteil, was gegen die gesundheitsgefährdende Protonenstrahlung wirksam ist. Einzelne feste Abschirmungselemente sind hexagonal angeordnet, um den Astronautinnen und Astronauten eine komfortable Bewegungsfreiheit beim Tragen zu ermöglichen. Die für MARE eingesetzte Weste wog – auf der Erde – rund 26 Kilogramm. Seit Artemis I entwickelt StemRad die Weste weiter. Das Ziel ist, die Nutzlastmasse zu reduzieren.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die AstroRad-Weste konzentriert das abschirmende Material auf strahlenempfindliche Organe und Gewebe. Dazu zählen unter anderem Knochenmark, Lunge, Magen, Brust und Eierstöcke. Es ist also ein Konzept, das darauf ausgerichtet ist, ein möglichst ideales Verhältnis aus hohem Gesundheitsschutz und kompakter Bauweise zu finden. Dies ist in zweifacher Hinsicht wichtig: Zum einen sind Masse und Volumen einer Nutzlast in der Raumfahrt generell ein limitierender Faktor. Sie müssen ihrem Nutzen gegenübergestellt und ihr Mitflug stets abgewogen werden. Zum anderen müssen sich Astronautinnen und Astronauten auf begrenztem Raum möglichst gut bewegen können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gezielter Schutz effektiver als Ganzkörperschutz</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In zusätzlichen Modellrechnungen wurden Helga und Zohar – die nur den menschlichen Torso abbilden – durch virtuelle Ganzkörper-Messphantome ersetzt, um die berechnete Wirkung der AstroRad auch noch mit einem realistischen Ganzkörperschutz gleicher Masse zu vergleichen. Hierbei betrug die durch AstroRad erzielte Dosisreduktion 58,2 Prozent für das Ereignis von 1972 und 36,9 Prozent für das Ereignis von 1989, während die Ganzkörperabschirmung einen um etwa 30 Prozent geringeren Schutz bot. Dies zeigt, dass das gezielt auf den Schutz sensibler Körperpartien ausgelegte Westendesign der AstroRad sogar ein effektiverer Gesundheitsschutz als ein Ganzkörperschutzanzug sein kann, der überall mit gleicher Stärke an abschirmendem Material konzipiert ist. Gleichzeitig bleibt die Beweglichkeit der Crew bei einer kompakten Weste besser erhalten als bei anderen, stärker einschränkenden Schutzkonzepten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Orion-Raumschiff verfügt für den Fall erheblicher Sonnenstürme über einen geschützten Bereich, den sogenannten Storm Shelter, den die Besatzung nach Bedarf innerhalb der Raumkapsel schnell errichten kann. Ein tragbarer Schutz wie AstroRad kann aufgrund seiner kompakten Bauweise solche Konzepte ergänzen, etwa wenn Besatzungsmitglieder sich während eines Strahlungsereignisses bewegen und wichtige Aufgaben nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb des engen Schutzbereichs übernehmen müssen – und währenddessen weiterhin geschützt bleiben. Aber auch für größere, weniger gegen Strahlung abgeschirmte Raumfahrzeuge, Mondhabitate oder spätere Marsmissionen könnten solche tragbaren Systeme in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltraumstrahlung bleibt ein wichtiges Forschungsfeld, um in Zukunft mit geeigneten Gegenmaßnahmen den Gesundheitsschutz im All zu verbessern und so ambitionierte astronautische Langzeitmissionen zu ermöglichen. Die MARE-Ergebnisse zeigen aktuell, dass sich die Risiken immer besser erfassen und gezielt verringern lassen. Mit den Messungen auf Artemis I und der Fortsetzung auf Artemis II liefert das DLR als wichtiger Teil der internationalen Strahlungsforschungsgemeinschaft im Mondprogramm der NASA die Grundlagen, um Menschen künftig sicherer zum Mond, in eine Mondumlaufbahn und eines Tages weiter zum Mars zu bringen.</p>
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		<title>Aufforstung mit KI und Drohnen: H-BRS demonstriert NRW-Ministerin Gorißen Forschungsprojekt „Garrulus“</title>
		<link>https://aerospace.nrw/aufforstung-mit-ki-und-drohnen-h-brs-demonstriert-nrw-ministerin-gorissen-forschungsprojekt-garrulus</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Rund ein Drittel der Fläche Nordrhein-Westfalens ist bewaldet. Doch Stürme, Dürre und der Borkenkäfer als Folgen des Klimawandels haben große Schäden verursacht. Zur nachhaltigen Wiederbewaldung der Schadflächen hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) im Forschungsprojekt „Garrulus“ ein Verfahren mit Drohnen entwickelt. Über das innovative Projekt informierte sich heute im Arnsberger Wald NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/aufforstung-mit-ki-und-drohnen-h-brs-demonstriert-nrw-ministerin-gorissen-forschungsprojekt-garrulus" title="Read Aufforstung mit KI und Drohnen: H-BRS demonstriert NRW-Ministerin Gorißen Forschungsprojekt „Garrulus“">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rund ein Drittel der Fläche Nordrhein-Westfalens ist bewaldet. Doch Stürme, Dürre und der Borkenkäfer als Folgen des Klimawandels haben große Schäden verursacht. Zur nachhaltigen Wiederbewaldung der Schadflächen hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) im Forschungsprojekt „Garrulus“ ein Verfahren mit Drohnen entwickelt. Über das innovative Projekt informierte sich heute im Arnsberger Wald NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen im Rahmen ihrer Tour „Starke Zukunft in NRW: KI in Landwirtschaft und Wald“.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer in den hiesigen Wäldern unterwegs ist, kann es nicht übersehen: Verfärbte Baumkronen, kahle Äste und abblätternde Rinde zeigen, dass großflächig Bäume nach Borkenkäferbefall abgestorben sind. Zuletzt hat sich die Situation mit dem Schädling etwas entspannt – doch die Aufforstung bleibt eine zentrale Aufgabe. Auch Stürme und Dürren haben ihre Spuren hinterlassen. Laut des jüngsten NRW-Waldzustandsberichtes von 2025 ist ein Drittel der Bäume schwer geschädigt. Forschende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben im Projekt „Garrulus“ nun ein innovatives Verfahren zur Aufforstung mit Drohnen entwickelt, deren Prototyp sie der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen heute im Arnsberger Wald demonstriert haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gorißen: Projekt hat Potenzial, die Forstwirtschaft nachhaltig zu stärken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Wälder sind unverzichtbar – als Lebensraum, Klimaschützer, Erholungsort und Holzlieferant“, sagte Ministerin Silke Gorißen vor Ort. „Gleichzeitig stehen sie durch den Klimawandel unter enormem Druck. Deshalb brauchen wir neue Ideen und moderne Technologien, um die Wiederbewaldung zu unterstützen. Das Projekt ,Garrulus‘ zeigt eindrucksvoll, wie Künstliche Intelligenz, Drohnentechnik und wissenschaftliche Expertise dazu beitragen können, geschädigte Waldflächen präzise und effizient mit Saatgut wiederzubewalden. Die Landesregierung fördert ,Garrulus‘ ganz bewusst, weil das Projekt das Potenzial hat, die Forstwirtschaft nachhaltig zu stärken.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verfahren besteht aus drei Schritten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das neu entwickelte Verfahren besteht aus drei Schritten: Zunächst erfassen die Forschenden mit einer Messdrohne, die mit unterschiedlichen Kameras und Sensoren ausgestattet ist, die geschädigte Waldfläche. Die so entstandenen hochauflösenden Aufnahmen werden dann mit Hilfe von neu entwickelten Modellen Künstlicher Intelligenz (KI) analysiert – Baumstümpfe werden zum Beispiel ebenso erkannt wie Vegetation oder freiliegender Boden. Auf Basis dieser Daten schlägt die KI dann einen Aufforstungsplan mit den optimalen Punkten für eine erfolgreiche Keimung neuer Bäume vor. Im dritten Schritt kommt eine Saatdrohne zum Einsatz, die in einer Höhe von zehn bis 15 Metern über dem Boden schwebt und Kapseln mit Saatgut und Nährstoffen – immer unter Kontrolle eines Menschen – an diesen Punkten in die Erde einbringt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.h-brs.de/sites/default/files/styles/hresize651x434_32/public/2026-08/20260807%20Garrulus%20Demo%20Ahmad%20Drak%20Ministerin%20Gori%C3%9Fen%20Saatkapsel%20Foto%20dg.JPG.webp?itok=IFKipDHA&amp;t=1786109859" alt="20260807 Garrulus Demo Ahmad Drak Ministerin Gorißen Saatkapsel Foto dg"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Ahmad Drak zeigt der Ministerin eine Saatkapsel, die die Drohne in den Boden bringt. Daraus soll dann ein Keimling erwachsen. Foto: Daniela Greulich</em></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufeinander abgestimmtes System von Drohne und KI-Analyse der Waldböden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Besondere an ‚Garrulus&#8216; ist, dass es den gesamten Wiederaufforstungsprozess in einem aufeinander abgestimmten System von Drohneneinsatz und maschinellem Lernen vereint. Aufgrund der KI-gestützten Analyse der geschädigten Waldböden erfolgt die Saat per Drohne gezielt und nicht durch eine zufällige Streuung der Kapseln – und deren Erfolg lässt sich mit derselben Drohne überprüfen“, sagt Projektmanager Ahmad Drak. In Mitteleuropa müssten aufgrund von Schäden durch Dürre, Stürme und Borkenkäfer große Waldgebiete schnell und widerstandsfähig wiederaufgeforstet werden. Allerdings seien manuelle Anpflanzungen teuer und zeitaufwändig, weshalb der im Projekt Garrulus entwickelte skalierbare und präzise Arbeitsablauf einen echten praktischen Mehrwert biete. „Die Zukunftsaussichten für dieses Verfahren sind vielversprechend: Die Kernkomponenten – die hochauflösende Kartierung, die Segmentierung, die gezielte Aussaat und die Kontrolle per Drohne &#8211; funktionieren und zeigen das Potenzial dieser Technologie für die Wiederaufforstung.“ Auch weitere Anwendungen in der digitalen Forstwirtschaft wie die automatisierte Kartierung von Waldflächen sind denkbar.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entwicklung eines Prototyps als Projektziel</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt „Garrulus“ ist 2021 gestartet und endet im Dezember 2026. Ziel war die Entwicklung eines Prototyps, der eine wissenschaftliche fundierte Grundlage für künftige marktreife Anwendungen liefert. Zum Team der Forschenden aus dem Fachbereich Informatik an der H-BRS zählen Ahmad Drak, Maximilian Johenneken, Brennan Penfold, Ludovico Scarton, Mohammad Wasil und Leon Dijks. Projektleiter sind die Professoren Alexander Asteroth und Sebastian Houben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.h-brs.de/sites/default/files/styles/hresize651x434_32/public/2023-10/20231016_fbinf_Garrulus_seedplanning_Ahmad_Drak.png.webp?itok=ifoW9sbp&amp;t=1697455220" alt="20231016_fbinf_Garrulus_seedplanning_Ahmad_Drak.png"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Die KI schlägt einen Aufforstungsplan für die geschädigten Flächen vor. Grafik: Forschungsteam Garrulus</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als Informatiker hätten wir vor ein paar Jahren nicht gedacht, dass uns unsere Forschung einmal mitten in den Wald führt“, sagt Professor Alexander Asteroth.&nbsp;„Aber genau hier zeigt sich, ob aus einem Ansatz echter Nutzen entsteht: Wenn im Frühjahr ein Keimling genau dort steht, wo unser Modell einen guten Standort vorhergesagt hat, sagt das mehr als jede Simulation.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wiederbewaldung in allen Phasen praktisch erprobt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Projekt „Garrulus“ sei die drohnengestützte Wiederbewaldung in allen Phasen praktisch erprobt worden, betont Professor Sebastian Houben. „Oft scheinen wir als einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dem Klimawandel machtlos gegenüberzustehen. Heute setzen wir mit Garrulus ein Zeichen, dass moderne Robotik und intelligente Umgebungswahrnehmung einen signifikanten Beitrag zur Klimaanpassung unserer Wälder liefern können. In unserem dreistufigen Ansatz aus Saatplatzauswahl, Saatabwurf und Verjüngungsmonitoring sind alle kritischen Fragen zur technologischen Machbarkeit behandelt worden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Garrulus ist ein Musterbeispiel dafür, was anwendungsorientierte Forschung und gelingender Transfer an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften leisten können“, sagte die Vizepräsidentin Internationales und Digitalisierung, Professorin Teena Hassan, im Arnsberger Wald. „Garrulus zeigt auch, wie KI und autonome Systeme neue Chancen bieten, um den großen Herausforderungen unserer Gegenwart zu begegnen. Das ist verantwortungsvolle KI aus NRW.“</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.h-brs.de/sites/default/files/styles/hresize651x434_32/public/2026-08/20260807%20Garrulus%20Demo%20Ministerin%20Gori%C3%9Fen%20Arnsberger%20Wald%20-%20klein%20Foto%20dg.JPG.webp?itok=U-X1tPDh&amp;t=1786108236" alt="20260807 Garrulus Demo Ministerin Gorißen Arnsberger Wald - klein Foto dg"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wiederaufforstung mit der Saatdrohne: Das Garrulus-Team demonstrierte Ministerin Silke Gorißen das Verfahren im Arnsberger Wald. Foto: Daniela Greulich</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsprojekt „Garrulus“ wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 1,78 Millionen Euro gefördert. Externer Kooperationspartner ist der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, der die Forschenden mit Expertise, Infrastruktur und Versuchsflächen unterstützt. Das Forschungsprojekt wird an der H-BRS von Forschenden des Instituts für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) durchgeführt.&nbsp;</p>
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		<title>Für Klima- und Umweltforschung: Zeppelin-Messkampagne gestartet</title>
		<link>https://aerospace.nrw/fuer-klima-und-umweltforschung-zeppelin-messkampagne-gestartet</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 08:10:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Forschungszentrum Jülich startet am 3. August eine zweiwöchige Zeppelin-Messkampagne über Nordrhein-Westfalen. Vom Luftschiffhangar am Flughafen Essen/Mülheim aus wird ein Zeppelin NT als fliegende Forschungsplattform für hochpräzise Atmosphärenmessungen eingesetzt. Ziel ist es, neue Messverfahren zu erproben und gleichzeitig Antworten auf drängende Fragen des Klima- und Umweltschutzes zu finden – von der Luftqualität in Städten bis...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/fuer-klima-und-umweltforschung-zeppelin-messkampagne-gestartet" title="Read Für Klima- und Umweltforschung: Zeppelin-Messkampagne gestartet">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Forschungszentrum Jülich startet am 3. August eine zweiwöchige Zeppelin-Messkampagne über Nordrhein-Westfalen. Vom Luftschiffhangar am Flughafen Essen/Mülheim aus wird ein Zeppelin NT als fliegende Forschungsplattform für hochpräzise Atmosphärenmessungen eingesetzt. Ziel ist es, neue Messverfahren zu erproben und gleichzeitig Antworten auf drängende Fragen des Klima- und Umweltschutzes zu finden – von der Luftqualität in Städten bis zur Gesundheit unserer Wälder.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Zeppelin bietet uns Möglichkeiten, die andere Forschungsplattformen nur eingeschränkt bieten können“, sagt Jun.-Prof. Dr. Eva Pfannerstill vom Institute of Climate and Energy Systems – Troposphäre (ICE-3) am Forschungszentrum Jülich. „Durch seine langsame und stabile Flugweise können wir hochpräzise Messungen in niedriger Flughöhe durchführen und Gebiete gezielt überfliegen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Forschungslabor in der Luft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Kampagne wird der Zeppelin mit modernster Messtechnik ausgestattet und über verschiedene Regionen Nordrhein-Westfalens fliegen. Die Forschenden messen dabei Spurengase – also Gase, die nur in sehr geringen Konzentrationen in der Atmosphäre vorkommen, aber wichtige Hinweise auf biologische und chemische Prozesse liefern. Aus diesen Daten lässt sich beispielsweise ableiten, wie Stoffe zwischen Wäldern, Städten und Atmosphäre ausgetauscht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wird ein neu entwickeltes Windmesssystem unter realen Bedingungen getestet. Dafür werden die Messungen des Zeppelins mit Referenzmessungen an Messtürmen verglichen. Die erfolgreiche Validierung – also der Nachweis, dass ein Messverfahren zuverlässig und präzise arbeitet – bildet die Grundlage für zukünftige Messkampagnen und eröffnet neue Möglichkeiten für die Atmosphärenforschung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Luftqualität und Wälder besser verstehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messkampagne vereint mehrere Forschungsfragen, die für Umwelt- und Klimaforschung von großer Bedeutung sind. Gemeinsam tragen die Projekte dazu bei, die Zusammenhänge zwischen Luftqualität, Waldgesundheit und Klima besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Projekte werden von Wissenschaftler:innen geleitet, die im Rahmen von Nachwuchsprogrammen eigene Forschungsgruppen aufbauen und damit früh wissenschaftliche Verantwortung übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jun.-Prof. Dr. Eva Pfannerstill untersucht im Rahmen ihrer Helmholtz Investigator Group, wie Umweltstress die Wechselwirkung zwischen Wald und Atmosphäre verändert. Wälder geben große Mengen Spurengase ab – vielen Menschen beispielsweise als Tannenduft bekannt. In der Atmosphäre können diese Gase zu winzigen Partikeln reagieren, die das Klima und die Luftqualität beeinflussen. Mithilfe von Messungen über unterschiedlich stark geschädigten Waldgebieten, beispielsweise durch Schädlinge, wollen die Forschenden besser verstehen, wie sich diese Prozesse unter den Bedingungen des Klimawandels verändern werden. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Vorhersagen zur Luftchemie und Klima weiter zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Georgios Gkatzelis, ebenfalls vom ICE-3, widmet sich einem bislang wenig erforschten Bereich der Luftverschmutzung. Im Rahmen seines ERC Starting Grants untersucht er mit seiner Forschungsgruppe Emissionen aus Städten, die nicht aus Verkehr oder Industrie stammen, sondern beispielsweise durch Haushaltschemikalien entstehen. Solche Quellen sind bislang nur unzureichend erfasst, können die Luftqualität jedoch stark beeinflussen. Die Messungen sollen dazu beitragen, die Zusammensetzung der Stadtluft besser zu verstehen und Luftqualitätsmodelle weiter zu verbessern – eine wichtige Grundlage für wirksame Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Gesundheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Um wirksame Maßnahmen für saubere Luft entwickeln zu können, müssen wir zunächst verstehen, wo Emissionen entstehen und wie sie sich in der Atmosphäre verhalten“, sagt Gkatzelis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interdisziplinäre Forschung für Umwelt und Klima</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeppelin-Messkampagne vereint Expertise aus mehreren Instituten des Forschungszentrums Jülich. Das Institute of Climate and Energy Systems (ICE-3) untersucht mit Gasmessungen die Prozesse in der Atmosphäre. Das Institut für Bio- und Geowissenschaften trägt mit einem Gerät zur Messung der pflanzlichen Photosyntheseaktivität (Institutsbereich Pflanzenwissenschaften, IBG-2) sowie einem Messnetzwerk zur Beobachtung des Waldzustands am Boden (Institutsbereich Agrosphäre, IBG-3) bei. Das Institute of Technology and Engineering (ITE) entwickelt und baut die Messysteme, damit sie an Bord des Zeppelins eingesetzt werden können. Gemeinsam verbinden die beteiligten Institute ihre Kompetenzen aus Atmosphärenforschung, Pflanzenforschung, Messtechnik und Ingenieurwissenschaften, um komplexe Umweltprozesse aus der Luft und am Boden zu untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeppelin-Messkampagne verbindet die Expertise des Forschungszentrums Jülich mit Partnern aus Wissenschaft und Luftfahrt. Wissenschaftliche Partner sind unter anderem die Universität zu Köln, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Goethe-Universität Frankfurt, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Universität Tübingen sowie die Universitäten Wageningen und Utrecht in den Niederlanden. Die Zeppelin NT Luftschifftechnik GmbH &amp; Co. KG unterstützt die Kampagne mit ihrer Expertise rund um den Einsatz des Zeppelin NT als Forschungsplattform. Gemeinsam schaffen die Partner die Voraussetzungen für innovative Atmosphärenmessungen und neue Erkenntnisse zu Umweltprozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/pressemitteilungen/2026/fuer-klima-und-umweltforschung-zeppelin-messkampagne-gestartet">Forschungszentrum Jülich</a></em></strong></p>
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		<item>
		<title>Synhelion für deutsche Förderung zum Bau einer kommerziellen Anlage für synthetische Treibstoffe ausgewählt</title>
		<link>https://aerospace.nrw/synhelion-fuer-deutsche-foerderung-zum-bau-einer-kommerziellen-anlage-fuer-synthetische-treibstoffe-ausgewaehlt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 12:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutrale Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Synhelion wurde im Rahmen des Förderprogramms «Produktives.NRW» des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) ausgewählt. Die Mittel unterstützen den Bau einer kommerziellen Demonstrationsanlage zur Produktion erneuerbarer synthetischer Treibstoffe im Brainergy Park in Jülich. Für das Programm stehen rund 90 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund der Europäischen Union zur Verfügung, die auf insgesamt neun Projekte zur...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/synhelion-fuer-deutsche-foerderung-zum-bau-einer-kommerziellen-anlage-fuer-synthetische-treibstoffe-ausgewaehlt" title="Read Synhelion für deutsche Förderung zum Bau einer kommerziellen Anlage für synthetische Treibstoffe ausgewählt">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Synhelion wurde im Rahmen des Förderprogramms «Produktives.NRW» des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) ausgewählt. Die Mittel unterstützen den Bau einer kommerziellen Demonstrationsanlage zur Produktion erneuerbarer synthetischer Treibstoffe im Brainergy Park in Jülich. Für das Programm stehen rund 90 Millionen Euro aus dem Just Transition Fund der Europäischen Union zur Verfügung, die auf insgesamt neun Projekte zur Förderung industrieller Innovationen im Rheinischen Revier und im nördlichen Ruhrgebiet verteilt werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Treibstoffanlage von Synhelion gehört zu den neun marktreifen Projekten für nachhaltige Schlüsseltechnologien, die in der vierten Runde von Produktives.NRW ausgewählt wurden.<br>Die Auswahl für die Förderung unterstützt Synhelion beim nächsten Skalierungsschritt. Aufbauend auf dem erfolgreichen Betrieb seiner ersten Anlage DAWN plant das Unternehmen den Bau einer kommerziellen Demonstrationsanlage in Jülich. DAWN hat Synhelions Technologie im industriellen Massstab validiert und das technologische Risiko reduziert. Die neue Anlage soll nun den kommerziellen Betrieb demonstrieren und den Weg für die Finanzierung weiterer Anlagen ebnen. Der Grossteil der Produktionskapazität ist bereits durch verbindliche langfristige Abnahmeverträge mit namhaften Kunden gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">«Die Auswahl im Rahmen des Förderprogramms Produktives.NRW bestätigt die Relevanz unserer Technologie und unserer Kommerzialisierungsstrategie. Wir danken dem Bundesland Nordrhein-Westfalen für die Unterstützung unseres Projekts. Mit dem Bau unserer nächsten Anlage in Jülich stärken wir Deutschland als Industriestandort für erneuerbare synthetische Treibstoffe und leisten einen Beitrag zu einer resilienteren, diversifizierteren Energieversorgung, die weniger von Importen abhängig ist», sagt Philipp Furler, Co-CEO und Mitgründer von Synhelion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>rneuerbare Treibstoffe «Made in Germany»</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Synhelion produziert erneuerbare synthetische Treibstoffe, die fossile Treibstoffe direkt ersetzen können, ohne dass bestehende Motoren oder die Treibstoffinfrastruktur angepasst werden müssen. Dazu gehören synthetisches Kerosin (SAF), synthetischer Diesel und synthetisches Benzin. Die Treibstoffe reduzieren die Netto-CO₂-Emissionen im Vergleich zu fossilen Treibstoffen um bis zu 100 % und eignen sich besonders für schwer elektrifizierbare Verkehrssektoren wie die Luftfahrt und den Langstreckentransport. Die geplante kommerzielle Demonstrationsanlage in Jülich markiert den nächsten Schritt auf dem Weg von der industriellen Demonstration zur kommerziellen Produktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Förderung industrieller Innovation in Nordrhein-Westfalen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Programm Produktives.NRW setzt Nordrhein-Westfalen die EU-Plattform für strategische Technologien für Europa (STEP) um. Ziel ist es, strategische Abhängigkeiten zu reduzieren, in Europa entwickelte Schlüsseltechnologien voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit sowie Resilienz der Industrie zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktives.NRW ist Teil des EFRE-/JTF-NRW-Programms 2021–2027 und unterstützt strategische Projekte zur Förderung von Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und einer nachhaltigeren Wirtschaft. Es wird gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Mit der Auswahl von Synhelions Projekt unterstreicht NRW das Potenzial lokal produzierter synthetischer Treibstoffe für die Defossilisierung des Verkehrs und die Stärkung der Energieversorgungssicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://synhelion.com/news/synhelion-selected-for-german-funding-to-build-commercial-synthetic-fuel-plant">Synhelion</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Weitere 20 Millionen Euro für den Aero-Park am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen: Strukturwandel gewinnt weiter an Tempo.</title>
		<link>https://aerospace.nrw/weitere-20-millionen-euro-fuer-den-aero-park-am-forschungsflugplatz-wuerselen-aachen-strukturwandel-gewinnt-weiter-an-tempo</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 08:10:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastrukturgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entwicklung des Aero-Parks am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen erhält weiteren Rückenwind: Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen fördert den Standort mit weiteren 20 Millionen Euro Strukturmitteln, die durch die Bezirksregierung Köln bewilligt wurden. Mona Neubaur, Wirtschaftsministerin und Stellvertretende Ministerpräsidentin: „Das Rheinische Revier wird zur Startbahn für klimafreundlichen Luftverkehr. Mit dem Aero-Park...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/weitere-20-millionen-euro-fuer-den-aero-park-am-forschungsflugplatz-wuerselen-aachen-strukturwandel-gewinnt-weiter-an-tempo" title="Read Weitere 20 Millionen Euro für den Aero-Park am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen: Strukturwandel gewinnt weiter an Tempo.">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung des Aero-Parks am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen erhält weiteren Rückenwind: Das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen fördert den Standort mit weiteren 20 Millionen Euro Strukturmitteln, die durch die Bezirksregierung Köln bewilligt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mona Neubaur, Wirtschaftsministerin und Stellvertretende Ministerpräsidentin: „Das Rheinische Revier wird zur Startbahn für klimafreundlichen Luftverkehr. Mit dem Aero-Park geben wir innovativen Unternehmen, neuen Jobs und konkretem Strukturwandel eine Heimat. Das ist Zukunft auf 61 Hektar – hier entstehen echte Perspektiven für die Menschen vor Ort.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den zusätzlichen Mitteln können die nächsten Entwicklungsschritte für den mehr als 60 Hektar großen Bereich südlich der Start- und Landebahn zügig umgesetzt werden. Grundlage dafür sind die guten Fortschritte bei der bisherigen Entwicklung des Aero-Parks 1 und die hohe Dynamik in der Weiterentwicklung des wichtigen Strukturwandelstandortes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marvin Kouchen, Geschäftsführer der Aachener Kreuz Merzbrück GmbH &amp; Co. KG, bewertet die Entscheidung als wichtigen Meilenstein: „Die zusätzliche Fördermittelfreigabe ermöglicht es uns, die nächsten Planungsschritte frühzeitig einzuleiten und die Voraussetzungen für weitere Unternehmensansiedlungen zu schaffen. Damit können wir die Entwicklung des Standortes weiter beschleunigen und unsere Position als führender Innovationsstandort für zukunftsweisende und klimafreundliche Luftfahrt stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fördermittel werden insbesondere dazu eingesetzt, die erforderliche technische und verkehrliche Infrastruktur für die Ansiedlung weiterer Unternehmen aus der Luftfahrtindustrie vorzubereiten. Hierzu zählen auch wichtige Untersuchungen, Konzepte und Fachgutachten zur Realisierung des Projektes. Ein städtebaulicher Masterplan soll zudem den Rahmen für eine geordnete und nachhaltige Entwicklung des Standortes schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier betont: „Das ist ein starkes Signal für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Die Landesförderung ermöglicht uns, die erfolgreiche Entwicklung in Merzbrück konsequent fortzusetzen und weitere hochwertige Arbeitsplätze sowie wirtschaftliche Perspektiven für die gesamte Region zu schaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungen am Standort schreiten mit großen Schritten voran. Im Aero-Park 1 wird bereits intensiv gebaut, viele renommierte Vorhaben befinden sich zudem in der finalen Planungsphase, ein Baubeginn steht kurz bevor. Umso wichtiger wird nun die künftige Erweiterung des Areals im Süden des Forschungsflugplatzes, um angesichts der guten Nachfrage weitere Ansiedlungsoptionen zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Würselens Bürgermeister Roger Nießen erklärt: „Der Aero-Park in Würselen entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem der bedeutendsten Innovationsstandorte für nachhaltige Luftfahrt in Nordrhein-Westfalen. Die vorgezogene Bereitstellung der Mittel verschafft uns den notwendigen Handlungsspielraum, um die nächsten entscheidenden Weichen für die Zukunft zu stellen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtiger Erfolgsgarant ist dabei das Land Nordrhein-Westfalen, das die Entwicklung der Aero-Parks als Ankerprojekt des Strukturwandels massiv unterstützt. Mit der weiteren Förderung wird die langfristige Entwicklung des insgesamt rund 80 Hektar großen Aero-Parks konsequent vorangetrieben. Ziel bleibt es, in Merzbrück ein leistungsfähiges Ökosystem im Bereich der Luftfahrt aus Forschungseinrichtungen, Start-ups, Technologieunternehmen und industriellen Produktionsbetrieben aufzubauen und damit den Strukturwandel im Rheinischen Revier nachhaltig zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/aemter/oeffentlichkeitsarbeit-s-13/aktuelles/pressemitteilungen/aktuelle-pressemitteilungen/strukturwandel-gewinnt-an-tempo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">StädteRegion Aachen</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Die NATO startet neue Initiativen zur Beschleunigung der verteidigungsindustriellen Zusammenarbeit</title>
		<link>https://aerospace.nrw/die-nato-startet-neue-initiativen-zur-beschleunigung-der-verteidigungsindustriellen-zusammenarbeit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 09:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat am Dienstag (7. Juli 2026) auf dem NATO-Gipfeltreffen des Verteidigungsindustrieforums in Ankara zwei wichtige neue Initiativen ins Leben gerufen, um die transatlantische Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie zu stärken und zu beschleunigen. In seiner Rede auf dem Forum kündigte der Generalsekretär die Schaffung der&#160;NATO-Fronttür für die Industrie&#160;an , einer neuen Plattform, die...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/die-nato-startet-neue-initiativen-zur-beschleunigung-der-verteidigungsindustriellen-zusammenarbeit" title="Read Die NATO startet neue Initiativen zur Beschleunigung der verteidigungsindustriellen Zusammenarbeit">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat am Dienstag (7. Juli 2026) auf dem NATO-Gipfeltreffen des Verteidigungsindustrieforums in Ankara zwei wichtige neue Initiativen ins Leben gerufen, um die transatlantische Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie zu stärken und zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Rede auf dem Forum kündigte der Generalsekretär die Schaffung der&nbsp;<a href="https://www.nato.int/en/work-with-us/business-and-project-opportunities">NATO-Fronttür für die Industrie</a>&nbsp;an , einer neuen Plattform, die Unternehmen einen einzigen, vereinfachten Zugangspunkt zu NATO-Beschaffungsmöglichkeiten, Innovationsveranstaltungen und anderen Interaktionskanälen bieten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Einführung innovativer Lösungen zu beschleunigen, veröffentlicht die NATO erstmals ein konsolidiertes, nicht klassifiziertes Bedarfssignal. Dieses von den NATO-Verteidigungsplanern entwickelte Bedarfssignal skizziert die wichtigsten Innovationsprioritäten und Fähigkeitsanforderungen der kommenden Jahre und wird über das NATO-Portal „Front Door“ zugänglich gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herr Rutte stellte außerdem den&nbsp;<a href="https://eportal.nspa.nato.int/eProcurement5G/Opportunities/Opportunities/FutureBusinessOpportunityDetails/4h_vT3RxFzH0FzyOgMLnXQ">NATO-Motor</a>&nbsp;vor , ein neues Rahmenwerk, das darauf abzielt, die industrielle Produktionskapazität innerhalb der Allianz zu erweitern, indem verfügbare Fabrikkapazitäten miteinander verbunden und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen europäischen, kanadischen und US-amerikanischen Unternehmen gefördert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute stellen wir die NATO-Plattform für die Industrie vor. Diese neue Plattform soll das Bewusstsein für Chancen schärfen und die Zusammenarbeit mit dem Bündnis optimieren“, sagte Herr Rutte. Er fügte hinzu, dass die NATO-Initiative ins Leben gerufen wurde, weil „keine Nation über die notwendigen industriellen Kapazitäten verfügt, um die große und stetig wachsende Nachfrage zu decken“, insbesondere nach Luftverteidigungs- und Angriffskapazitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Initiativen sind Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets, das auf dem Forum vorgestellt wurde, um die Zusage von 5 % des BIP für Verteidigungsinvestitionen in konkrete Fähigkeiten und eine schnellere industrielle Produktion umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.nato.int/en/news-and-events/articles/news/2026/07/07/nato-launches-new-initiatives-to-accelerate-defence-industrial-cooperation?selectedLocale=" data-type="link" data-id="https://www.nato.int/en/news-and-events/articles/news/2026/07/07/nato-launches-new-initiatives-to-accelerate-defence-industrial-cooperation?selectedLocale=" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NATO</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die NATO-Verbündeten investieren 40 Milliarden Dollar in Abwehrfähigkeiten gegen Drohnen und Drohnenausbildung.</title>
		<link>https://aerospace.nrw/die-nato-verbuendeten-investieren-40-milliarden-dollar-in-abwehrfaehigkeiten-gegen-drohnen-und-drohnenausbildung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 08:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Dienstag (7. Juli 2026) gaben die NATO-Verbündeten auf dem NATO-Gipfeltreffen zum Thema Verteidigungsindustrie&#160;&#160;bekannt&#160;, dass in den kommenden fünf Jahren über 40 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Abwehrsystemen gegen Drohnen investiert werden. Zudem wollen sie bis Ende 2027 fünfmal so viele Drohnenpiloten ausbilden. Um eine schnelle Beschaffung zu unterstützen, wird die NATO einen Marktplatz...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/die-nato-verbuendeten-investieren-40-milliarden-dollar-in-abwehrfaehigkeiten-gegen-drohnen-und-drohnenausbildung" title="Read Die NATO-Verbündeten investieren 40 Milliarden Dollar in Abwehrfähigkeiten gegen Drohnen und Drohnenausbildung.">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstag (7. Juli 2026) gaben die NATO-Verbündeten auf dem NATO-Gipfeltreffen zum Thema Verteidigungsindustrie&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.nato.int/en/about-us/official-texts-and-resources/official-texts/2026/07/07/natos-drone-edge">bekannt</a>&nbsp;, dass in den kommenden fünf Jahren über 40 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Abwehrsystemen gegen Drohnen investiert werden. Zudem wollen sie bis Ende 2027 fünfmal so viele Drohnenpiloten ausbilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine schnelle Beschaffung zu unterstützen, wird die NATO einen Marktplatz für Drohnenabwehrsysteme einrichten, der sicherstellt, dass die Systeme NATO-geprüft, NATO-kompatibel und zum Kauf verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Unterstützung der Drohnenausbildung werden die Verbündeten auch die multinationale NATO-Initiative „Flight Training Europe“ (NFTE) nutzen. Diese Initiative fördert die Ausbildung aller Flugbesatzungen und wird künftig auch die Ausbildung von Drohnenpiloten umfassen. Auf dem Forum traten Finnland, Frankreich und Schweden den siebzehn anderen NFTE-Mitgliedern bei. Im Rahmen der Initiative erhalten die teilnehmenden Verbündeten Zugang zu den sechzehn NFTE-Flugzentren in acht Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NATO-Beschaffungsagentur (NSPA) vergab außerdem einen Auftrag im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar zur Beschaffung von Überwachungsdrohnen für die Verbündeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drohnen haben den Charakter moderner Kriegsführung grundlegend verändert und sind zu einem entscheidenden Faktor auf dem Schlachtfeld geworden. Eine effektive Verteidigung setzt die Fähigkeit voraus, Drohnen schnell zu erkennen, zu identifizieren und zu neutralisieren. Diese Initiativen sind unerlässlich, um die Einsatzbereitschaft und Widerstandsfähigkeit der Allianz zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.nato.int/en/news-and-events/articles/news/2026/07/07/nato-allies-invest-40-billion-dollars-in-counter-drone-capabilities-and-drone-training?selectedLocale=" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NATO</a></em></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„Produktives.NRW“: Neun Projekte mit Spitzentechnologie aus dem Rheinischen Revier und dem Ruhrgebiet setzen sich durch</title>
		<link>https://aerospace.nrw/produktives-nrw-neun-projekte-mit-spitzentechnologie-aus-dem-rheinischen-revier-und-dem-ruhrgebiet-setzen-sich-durch</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ministerin Neubaur: Wir geben einen kraftvollen Impuls für Wertschöpfung, sichere Jobs und ein starkes Europa Kunststoff aus alten Autos, der energieeffizient recycelt wird. Synthetischer Treibstoff für Flugzeuge, hergestellt aus Bio-Abfällen. Ein klimafreundlicher Zementersatz, der CO2 bindet. Innovationen wie diese zeigen, wie die Industrie in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig wird – und Europa an Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit gewinnt.&#160;...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/produktives-nrw-neun-projekte-mit-spitzentechnologie-aus-dem-rheinischen-revier-und-dem-ruhrgebiet-setzen-sich-durch" title="Read „Produktives.NRW“: Neun Projekte mit Spitzentechnologie aus dem Rheinischen Revier und dem Ruhrgebiet setzen sich durch">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ministerin Neubaur: Wir geben einen kraftvollen Impuls für Wertschöpfung, sichere Jobs und ein starkes Europa</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Kunststoff aus alten Autos, der energieeffizient recycelt wird. Synthetischer Treibstoff für Flugzeuge, hergestellt aus Bio-Abfällen. Ein klimafreundlicher Zementersatz, der CO2 bindet. Innovationen wie diese zeigen, wie die Industrie in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig wird – und Europa an Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit gewinnt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neun Unternehmen mit marktreifen Lösungen für nachhaltige Schlüsseltechnologien haben sich in der vierten Runde des Förderaufrufs „Produktives.NRW“ aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 durchgesetzt, den das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Umweltministerium durchführt. Für die ausgewählten Vorhaben stehen rund 90 Millionen Euro EU-Mittel aus dem Just Transition Fund für Ansiedlungen und Erweiterungen von Industrieanlagen im Rheinischen Revier und dem nördlichen Ruhrgebiet bereit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur:&nbsp;</strong>„Nordrhein-Westfalen ist stark, wenn Europa stark ist. Die ausgewählten Projekte zeigen, was NRW zu bieten hat, um Europa unabhängiger, resilienter und wettbewerbsfähiger zu machen. Bei Kreislaufwirtschaft, Biotechnologie und Ressourceneffizienz ist NRW europäische Spitze. Gemeinsam mit der EU geben wir einen kraftvollen Impuls für industrielle Wertschöpfung und sichere Jobs im Rheinischen Revier und im nördlichen Ruhrgebiet. Das ist intelligentes Wachstum, made in NRW.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diese Projekte sind zur Förderung ausgewählt:&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>BodyClad</strong>&nbsp;<strong>–&nbsp;Ressourceneffiziente Prozessinnovation für nachhaltigen Oberflächenschutz, Euromat GmbH,</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Baesweiler</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Baesweiler soll eine Produktionsanlage für ein neuartiges Beschichtungsverfahren aufgebaut werden. Dabei werden spezielle Matten hergestellt, die auf die Oberflächen von Bauteilen aufgebracht und durch Wärme in eine widerstandsfähige metallische Beschichtung umgewandelt werden. Das Verfahren reduziert Materialverluste und setzt auf in Europa verfügbare Werkstoffe. Die Technologie bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, unter anderem in der Agrarwirtschaft, der Windenergie, der Schifffahrt und in der Transport- und Energietechnik.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Carbon2MinerMarl – Industrieller Aufbau einer CO<sub>2</sub>-Mineralisierungsanlage zur Produktion CO<sub>2</sub>-effizienter Baustoffe,&nbsp;Co-reactive GmbH,&nbsp;Marl</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste industriell betriebene Anlage zur CO₂-Mineralisierung in Deutschland soll in Marl entstehen. Dabei wird Kohlendioxid aus Industrieemissionen und der Umgebungsluft genutzt, um industrielle Nebenprodukte in klimafreundliche Ersatzstoffe für die Zementherstellung umzuwandeln. So wird CO₂ dauerhaft gebunden und die Herstellung nachhaltiger Baustoffe ermöglicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CircuLactam – Zirkuläre Wertschöpfung für technische Kunststoffe in NRW, SECARA GmbH, Dormagen&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der geplanten Anlage im Chempark Dormagen soll Kunststoff aus gemischten industriellen Abfallströmen und Altfahrzeugen energieeffizient recycelt und zu einem hochwertigen Grundstoff für die Kunststoffherstellung aufbereitet werden. Dadurch können fossile Rohstoffe ersetzt, CO₂-Emissionen deutlich reduziert und Wertstoffe im Kreislauf gehalten werden. Mit dem Projekt CircuLactam wird diese innovative Recyclingtechnologie erstmals im industriellen Maßstab umgesetzt und kann einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>DAWN Extension, Synhelion Germany GmbH, Jülich&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus organischen Reststoffen mit erneuerbarem Strom klimafreundliche synthetische Kraftstoffe herstellen – das ist das Ziel des Projekts DAWN Extension. Dafür wird eine industrielle Demonstrationsanlage im Brainergy Park Jülich errichtet. Perspektivisch sollen nachhaltige synthetischer Treibstoffe für die Luftfahrt mithilfe von Solarenergie produziert werden. Das Vorhaben leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Flugverkehrs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EQUIPNEXT.NRW – Aufbau einer Fertigungsstätte für Produktionsanlagen der nächsten Generation von Batteriezellen, MANUGY GmbH, Pulheim</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Pulheim ist eine moderne Infrastruktur für die Serienmontage von Produktionsanlagen zur Batteriezellfertigung geplant. Kern des Vorhabens ist ein neuartiges, modular aufgebautes Maschinenkonzept, das flexibel an unterschiedliche Technologien angepasst werden kann. Ergänzt wird es durch Test- und Produktionsbereiche, die kontrollierte, zuverlässige Bedingungen für die Fertigung von Batteriezellen ermöglichen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Korrosionsschutz Oellers – Industrieller Aufbau einer Produktionsplattform für biobasierte Korrosionsschutzsysteme, Oellers-Immex GmbH &amp; Co. KG, Aldenhoven</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Projekt der Oellers-Immex GmbH &amp; Co. KG wird eine biobasierte Produktionslinie für den Korrosionsschutz im industriellen Maßstab umgesetzt. Dabei werden herkömmliche Beschichtungssysteme durch eine umweltfreundlichere Alternative ersetzt. Das Vorhaben stärkt die ressourcenschonende und nachhaltige Industrieproduktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Skalierung PolyCoat – Aufbau von Produktionsanlagen für kunststoffbeschichtete Glasfasern, FibreCoat GmbH,</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aachen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Projekt FibreCoat soll in Aachen eine industrielle Produktionsanlage für polymerbeschichtete Endlosfasern entstehen. Solche Fasern dienen als wichtiger Ausgangsstoff für leichte und zugleich stabile Bauteile. Sie kommen unter anderem in der Mobilitätsbranche und im Bauwesen zum Einsatz. Beim Projekt FibreCoat werden Glas- oder Basaltfasern bei der Herstellung direkt mit einer Kunststoffschicht versehen. So lassen sich weitere Verarbeitungsschritte verkürzen oder ganz vermieden. Das reduziert Materialverluste und spart Energie.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UrbanSi – Gewinnung von Silizium und Eisenverbindungen aus urbanen Abfallströmen, NewCo/Lanxess, Dormagen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe aus Klärschlamm hat sich das Projekt UrbanSi zum Ziel gesetzt. Im Chempark Dormagen soll eine industrielle Demonstrationsanlage entstehen, in der aus den festen Rückständen von Klärschlamm Silizium- und Eisenverbindungen für die industrielle Nutzung aufbereitet werden. Die Rohstoffe finden unter anderem in der Glasfaser- und Halbleiterproduktion Verwendung. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WaCoRe2Syn – Waste and CO<sub>2</sub>&nbsp;Recycling 2 Syngas,&nbsp;Cyclize GmbH,&nbsp;Dormagen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Cyclize GmbH beabsichtigt den Bau einer voll elektrifizierten Anlage, mit der schwer verwertbare Abfälle und CO₂ mithilfe eines neuartigen Plasma-Verfahrens in zirkuläres Synthesegas umgewandelt werden – ein wertvoller Rohstoff für die chemische Industrie. Durch die Einbindung in bestehende Industrieprozesse können Ressourcen effizienter genutzt und Kohlenstoffkreisläufe geschlossen werden. Das Vorhaben leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Chemieindustrie und zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen auch zu den vorigen Einreichungsrunden finden Sie unter:&nbsp;<a href="http://www.efre.nrw.de/einfach-machen/foerderung-finden/produktivesnrw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.efre.nrw.de/einfach-machen/foerderung-finden/produktivesnrw</a>. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Hintergrund</strong>:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufruf „Produktives.NRW“ setzt Nordrhein-Westfalen die EU-Plattform STEP um. Ziel ist es,strategische Abhängigkeiten zu verringern, den Ausbau von Spitzentechnologien „made in Europe“ zu fördern und dem Mangel an Arbeits- und Fachkräften in der Europäischen Union entgegenzuwirken.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Funds (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter&nbsp;<a href="http://www.efre.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.efre.nrw</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.wirtschaft.nrw/produktivesnrw-neun-projekte-mit-spitzentechnologie-aus-dem-rheinischen-revier-und-dem-ruhrgebiet" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtschaft NRW</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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