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	<title>New Space &#8211; AeroSpace.NRW</title>
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	<description>Das NRW-Netzwerk der Luft- und Raumfahrtindustrie</description>
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	<title>New Space &#8211; AeroSpace.NRW</title>
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		<title>Raumfahrtkonferenz SpaceTech.NRW: Nordrhein-Westfalen will Schlüsselrolle im neuen Weltraumzeitalter einnehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 14:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Landesregierung, DLR und ESA bringen Branche am Raumfahrtstandort Köln zusammen Am Mittwoch, 30. April 2025, richtet die Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der European Space Agency (ESA) erstmals die Raumfahrtkonferenz „SpaceTech.NRW“ am Raumfahrtstandort Köln aus. Im Zentrum der Konferenz steht die Positionierung Nordrhein-Westfalens als herausragender Standort für...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/raumfahrtkonferenz-spacetech-nrw-nordrhein-westfalen-will-schluesselrolle-im-neuen-weltraumzeitalter-einnehmen" title="Read Raumfahrtkonferenz SpaceTech.NRW: Nordrhein-Westfalen will Schlüsselrolle im neuen Weltraumzeitalter einnehmen">Read more &#187;</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landesregierung, DLR und ESA bringen Branche am Raumfahrtstandort Köln zusammen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch, 30. April 2025, richtet die Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der European Space Agency (ESA) erstmals die Raumfahrtkonferenz „SpaceTech.NRW“ am Raumfahrtstandort Köln aus. Im Zentrum der Konferenz steht die Positionierung Nordrhein-Westfalens als herausragender Standort für Luft- und Raumfahrt, die Vertiefung bestehender Aktivitäten und die Vernetzung der Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Nordrhein-Westfalen gehört zu den führenden Innovationsstandorten in Deutschland – auch im Bereich der Raumfahrt. Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Hochtechnologie bis hin zu Bodensystemen und datenbasierten Services sind in Nordrhein-Westfalen vertreten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der Weg ins Weltall führt über Nordrhein-Westfalen. Unser Land ist ein Standort der European Space Agency und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, hier trainiert das Europäische Astronautenkorps für Weltraumeinsätze. Nordrhein-Westfalen bietet beste Voraussetzungen, um wichtige Impulse für ein neues Zeitalter der Raumfahrt zu setzen. Erforschung und Nutzung des Weltraums bieten enorme wirtschaftliche Chancen. Unser Ziel ist es, die Potenziale von heimischen Schlüsseltechnologien noch sichtbarer zu machen. Wir werden die technologischen Stärken unseres Landes weiter ausbauen und Synergien schaffen. Dadurch leistet Nordrhein-Westfalen auch einen wichtigen Beitrag zu europäischer Unabhängigkeit und Sicherheit. Wenn Europa im digitalen und geopolitischen Wettbewerb bestehen will, dann braucht es strategische Souveränität in der Raumfahrt. Die moderne Raumfahrt ist ohne Künstliche Intelligenz nicht mehr denkbar. Nordrhein-Westfalen spielt als starker KI-Standort daher eine Schlüsselrolle für die europäische Raumfahrt – ob bei der Planung von Satellitenmanövern, der Auswertung von Satellitenbildern oder vorausschauender Systemwartung. Mit unseren Kompetenzen in KI-Forschung und Industrieanwendungen bieten wir in Nordrhein-Westfalen ideale Bedingungen. Unser Weg von der Kohle zur KI wird auch die Raumfahrt prägen. Nordrhein-Westfalen ist bereit, seine Rolle als führender Akteur in der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland und Europa weiter zu festigen und auszubauen. Gemeinsam mit unseren Partnern in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik arbeiten wir daran, die Grenzen des Möglichen zu erweitern und die Zukunft der Raumfahrt aktiv zu gestalten.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Mona Neubaur: „Raumfahrt ist nicht Science-Fiction – sie ist Teil unserer Realität. Sie schützt Menschenleben, sichert Kommunikation in Krisen und hilft, unser Klima zu verstehen. In einer Welt voller geopolitischer Spannungen, Kriege und digitaler Angriffe wird sichere Satellitenkommunikation zum Rückgrat unserer Verteidigungsfähigkeit und Resilienz. Mit SpaceTech.NRW bündeln wir Know-how, schaffen Vernetzung und geben der Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen den nötigen Schub. Die Raumfahrt eröffnet eine enorme ökonomische Chance für NRW: Durch neue Technologien und Anwendungen entstehen hochwertige Arbeitsplätze, neue Märkte und starke Impulse für eine wettbewerbsfähige, nachhaltige Wirtschaft. Wir wollen nicht nur mitfliegen – wir wollen gestalten, schützen und vorausdenken. Für Wohlstand. Für Sicherheit. Für Innovation. Für unser Land.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Raumfahrtpraxis liefern mit ihrer Expertise und ihren Perspektiven wertvollen Input für die Konferenz. Ihre Beiträge machen deutlich, wie vielfältig und dynamisch die Raumfahrtlandschaft in Nordrhein-Westfalen bereits ist und welches Potenzial es darüber hinaus gibt. Reden und Keynotes gibt es unter anderem von Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Manlio Di Stefano, Senior Strategic Advisor &amp; Director for EMEA, Axiom Space, Marie-Christine von Hahn, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V., und Manfred Jaumann, Geschäftsführer von Starlab Space Europe. Am Nachmittag kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Workshops unter den Titeln „Schlüsseltechnologien für die Space Economy”, „GOVSATCOM Hub – Köln als Standort für Sicherheit in der Satellitenkommunikation” und „Astronautische Raumfahrt – Chance für den Standort Köln” zusammen, um aktiv an der Zukunft der Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen zu arbeiten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Generaldirektor Dr. Josef Aschbacher: „Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sich als bedeutendes Luft- und Raumfahrtzentrum in Deutschland etabliert – mit über 50.000 Beschäftigten in 400 Unternehmen, darunter etwa 130 reine Raumfahrtunternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Ernennung des neuen Raumfahrtbotschafters für die Region unterstreicht NRWs Engagement für Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Die ESA wird ihre Zusammenarbeit mit dem DLR, dem BDLI und anderen lokalen und nationalen Akteuren weiter intensivieren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen und die Kompetenzen der Luft- und Raumfahrtlandschaft in NRW und ganz Deutschland auszubauen – zum ultimativen Nutzen aller Bürger Europas.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der DLR-Standort Köln gehört zu den leistungsfähigsten Raumfahrtzentren in Deutschland. Neben den Forschungs- und Technologieeinrichtungen des DLR sind es gerade unsere Partner, die Luftwaffe, der Flughafen Köln/Bonn und die ESA, die dieses Zentrum so wertvoll machen“, betont Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, die Vorstandsvorsitzende des DLR. „In den kommenden Jahren stehen wir vor der Aufgabe, die vorhandenen Einrichtungen zu modernisieren und zusätzliche Forschungsinfrastrukturen aufzubauen, sicher und resilient, um weiter an der europäischen Unabhängigkeit zu arbeiten. Der heutige Tag ist der Start für eines der weltweit potenzialträchtigsten Raumfahrtökosysteme – der SPACEHUB COLOGNE. Der Aufbau des SPACEHUB COLOGNE schließt den GOVSATCOM Hub und die vorhandenen Infrastrukturen ein. Die Weiterentwicklung des Standortes soll auch Kompetenzen erfassen, die über die Raumfahrt hinausgehenden. Dazu zählen die Möglichkeiten unserer Partner, wie Flughafen, Luftwaffe und ESA – aber auch zum Beispiel Ansiedlungen von KMU.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nordrhein-Westfalen ist Raumfahrtland. In Köln befinden sich mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Europäischen Astronautenzentrum der ESA zentrale Akteure der deutschen Raumfahrt und ihrer Forschung. Hier entsteht mit der Mondsimulationsanlage LUNA zudem eine europaweit einzigartige Einrichtung zur Vorbereitung bemannter Missionen zum Mond und darüber hinaus. Auch im Bereich der sicheren Satellitenkommunikation – etwa im Rahmen des GOVSATCOM-Hubs des EU-Programms IRIS² – leistet Nordrhein-Westfalen wichtige Beiträge zur strategischen Souveränität Europas. Universitäten und Fachhochschulen in Aachen, Bochum, Bonn und weiteren Städten treiben gemeinsam mit der Industrie Entwicklungen in Robotik, Materialforschung, Satellitentechnik und Klimabeobachtung voran. Nordrhein-Westfalen ist zudem eng in internationale Raumfahrtaktivitäten eingebunden – etwa durch seine Beteiligung an ESA-Missionen oder EU-Forschungsinitiativen. Diese internationale Vernetzung stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Akteure, sondern macht Nordrhein-Westfalen auch zu einem wichtigen Partner im globalen Raumfahrtgeschehen. Mit einem ESA BIC werden gezielt Start-ups und innovative Ideen gefördert. Start-ups und etablierte Unternehmen arbeiten eng zusammen an Lösungen für Anwendungen im All und auf der Erde – von der Erdbeobachtung bis zur medizinischen Telemetrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit SpaceTech.NRW wird nun erstmals eine Plattform geschaffen, die diese Stärken sichtbar macht, Akteure miteinander vernetzt und neue Impulse für die Zukunft der Raumfahrt aus Nordrhein-Westfalen setzt. Besonders für junge Menschen bietet die Raumfahrt faszinierende Möglichkeiten, sich mit Technik, Naturwissenschaften und Zukunftsthemen auseinanderzusetzen. Nordrhein-Westfalen fördert gezielt MINT-Bildung, praxisnahe Ausbildungswege und wissenschaftliche Nachwuchsprogramme, um den Fachkräften von morgen Perspektiven zu bieten – auch in der Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich zeigt die Branche eindrucksvoll, wie Technologien aus der Raumfahrt auch gesellschaftliche Herausforderungen adressieren können: von der präzisen Umwelt- und Klimabeobachtung über satellitengestützte Notfallkommunikation bis hin zu medizinischen Innovationen. Raumfahrt leistet so einen wichtigen Beitrag für eine sichere, nachhaltige und lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten. die diese Stärken sichtbar macht, Akteure miteinander vernetzt und neue Impulse für die Zukunft der Raumfahrt aus Nordrhein-Westfalen setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um all diese Vorhaben zu bündeln und nach außen hin geschlossen zu vertreten, hat Nordrhein-Westfalen am 29. April 2025 in Düsseldorf mit Prof. Ewald den deutschlandweit ersten Raumfahrtbotschafter bestellt. Der ehemalige Astronaut und Forscher soll mit seiner langjährigen Expertise den Weltraum- und Technologiestandort Nordrhein-Westfalen nach außen vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.land.nrw/pressemitteilung/raumfahrtkonferenz-spacetechnrw-nordrhein-westfalen-will-schluesselrolle-im-neuen">Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen</a></em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kick-Off zur neuen deutschen Raumfahrtstrategie</title>
		<link>https://aerospace.nrw/kick-off-zur-neuen-raumfahrtstrategie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 13:56:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 6. Oktober 2022 tauschte sich Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, mit Raumfahrtexpertinnen und -experten aus. Sechs prioritäre Handlungsfelder wurden thematisiert Begrenzung der Klimakrise, Ressorcen- und Umweltschutz Hightech und New Space &#8211; Raumfahrt als Wachstumsmarkt Sicherheit, stretegische Handlungsfähigkeit und globale Stabilität Internationale Weltraumforschung und Exploration Nachhaltigkeit im All Zukunftstechnologien und Talente...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/kick-off-zur-neuen-raumfahrtstrategie" title="Read Kick-Off zur neuen deutschen Raumfahrtstrategie">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 6. Oktober 2022 tauschte sich Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, mit Raumfahrtexpertinnen und -experten aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs prioritäre Handlungsfelder wurden thematisiert</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Begrenzung der Klimakrise, Ressorcen- und Umweltschutz</li><li>Hightech und New Space &#8211; Raumfahrt als Wachstumsmarkt</li><li>Sicherheit, stretegische Handlungsfähigkeit und globale Stabilität</li><li>Internationale Weltraumforschung und Exploration</li><li>Nachhaltigkeit im All</li><li>Zukunftstechnologien und Talente </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle und Video zur Podiumsdiskussion: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Videos/2022/10/20221006-pk/20221006-pk.html" target="_blank">https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Videos/2022/10/20221006-pk/20221006-pk.html</a>   </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Supermassives Schwarzes Loch beeinflusst Sternbildung</title>
		<link>https://aerospace.nrw/supermassives-schwarzes-loch-beeinflusst-sternbildung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
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					<description><![CDATA[Starke Jets eines supermassiven Schwarzen Lochs verändern die Bedingungen für die Sternentstehung in interstellaren Wolken / Europäisches Team von Astronom*innen misst den Gasdruck mit Daten des Atacama Large Millimeter Array (ALMA) und des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) Ein europäisches Team von Astronomen unter der Leitung von Professorin Kalliopi Dasyra von der...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/supermassives-schwarzes-loch-beeinflusst-sternbildung" title="Read Supermassives Schwarzes Loch beeinflusst Sternbildung">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starke Jets eines supermassiven Schwarzen Lochs verändern die Bedingungen für die Sternentstehung in interstellaren Wolken / Europäisches Team von Astronom*innen misst den Gasdruck mit Daten des Atacama Large Millimeter Array (ALMA) und des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein europäisches Team von Astronomen unter der Leitung von Professorin Kalliopi Dasyra von der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen, Griechenland, und unter Beteiligung von Dr. Thomas Bisbas von der Universität Köln hat mehrere Emissionslinien in Beobachtungen mit dem Atacama Large Millimeter Array (ALMA) und dem Very Large Telescope (VLT) modelliert, um den Gasdruck sowohl in Gaswolken, die von Jets getroffen werden, als auch in Gaswolken der Umgebung zu messen. Mit diesen erstmaligen Messungen, die kürzlich in Nature Astronomy veröffentlicht wurden, entdeckten sie, dass die Jets den inneren und äußeren Druck der Molekülwolken auf ihrem Weg erheblich verändern. Je nachdem, welcher der beiden Drücke sich am stärksten verändert, sind in derselben Galaxie sowohl eine Verdichtung der Wolken und eine Auslösung der Sternentstehung als auch eine Auflösung der Wolken und eine Verzögerung der Sternentstehung möglich. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass supermassereiche Schwarze Löcher, auch wenn sie sich in den Zentren von Galaxien befinden, die Sternentstehung galaxienweit beeinflussen können“, sagt Professorin Dasyra und fügt hinzu: „Die Untersuchung der Auswirkungen von Druckänderungen auf die Stabilität von Wolken war der Schlüssel zum Erfolg dieses Projekts. Sobald sich nur wenige Sterne in einem Wind bilden, ist es normalerweise sehr schwierig, ihr Signal zusätzlich zu den Signalen aller anderen Sterne in der Galaxie, die den Wind beherbergt, zu erkennen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man geht davon aus, dass sich in den Zentren der meisten Galaxien in unserem Universum supermassereiche schwarze Löcher befinden. Wenn Teilchen, die auf diese schwarzen Löcher einfallen, von Magnetfeldern eingefangen werden, können sie nach außen geschleudert werden und sich in Form von gewaltigen und starken Plasmastrahlen weit ins Innere der Galaxien bewegen. Diese Jets verlaufen oft senkrecht zu den galaktischen Scheiben. In IC 5063, einer 156 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie, breiten sich die Jets jedoch tatsächlich innerhalb der Scheibe aus, wobei sie mit kalten und dichten molekularen Gaswolken in Wechselwirkung treten. Diese Wechselwirkung könnte zu einer Kompression der von den Jets getroffenen Wolken führen, was wiederum zu gravitativen Instabilitäten und schließlich zur Sternentstehung aufgrund der Kondensation des Gases führen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Experiment nutzte das Team die von ALMA gelieferte Emission von Kohlenmonoxid (CO) und Formylkation (HCO+) sowie die vom VLT gelieferte Emission von ionisiertem Schwefel und ionisiertem Stickstoff. Anschließend nutzten sie fortschrittliche und innovative astrochemische Algorithmen, um die Umgebungsbedingungen im Ausfluss und im umgebenden Medium genau zu bestimmen. Diese Umgebungsbedingungen enthalten Informationen über die Stärke der fernen ultravioletten Strahlung von Sternen, die Geschwindigkeit, mit der relativistische, geladene Teilchen das Gas ionisieren, und die mechanische Energie, die von den Jets auf das Gas übertragen wird. Die Eingrenzung dieser Bedingungen ergab die Dichten und Gastemperaturen, die für verschiedene Teile dieser Galaxie charakteristisch sind und aus denen sich dann die Drücke ableiten lassen.<br>„Wir haben viele tausend astrochemische Simulationen durchgeführt, um ein breites Spektrum an Möglichkeiten abzudecken, die in IC 5063 existieren könnten“, sagt Mitautor Dr. Thomas Bisbas, DFG-Stipendiat der Universität zu Köln und ehemaliger Postdoktorand am National Observatory of Athens. Eine Herausforderung der Arbeit war es, so viele physikalische Einschränkungen wie möglich für den untersuchten Bereich zu identifizieren, den jeder Parameter haben könnte. „Auf diese Weise konnten wir die optimale Kombination von physikalischen Parametern der Wolken an verschiedenen Orten der Galaxie ermitteln“, so Mitautor Georgios Filippos Paraschos, Doktorand am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn und ehemaliger Masterstudent an der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich wurden die Drücke nicht nur für einige wenige Stellen in IC 5063 gemessen. Stattdessen wurden Karten dieser und anderer Größen im Zentrum dieser Galaxie erstellt. Anhand dieser Karten konnten die Autoren veranschaulichen, wie sich die Gaseigenschaften aufgrund der Jetpassage von einem Ort zum anderen verändern. Das Team freut sich nun auf den nächsten großen Schritt in diesem Projekt: den Einsatz des James Webb Weltraumteleskops für weitere Untersuchungen des Drucks in den äußeren Wolkenschichten, wie er durch das warme H2 gemessen wird. „Wir freuen uns sehr auf die Daten vom James Webb Space Telescope“, so Professorin Dasyra, „denn sie werden es uns ermöglichen, die Jet-Wolken-Wechselwirkung mit einer außerordentlichen Auflösung zu untersuchen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://portal.uni-koeln.de/universitaet/aktuell/presseinformationen/detail/supermassives-schwarzes-loch-beeinflusst-sternbildung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität zu Köln</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>STEPHANIE Abschluss Projekt Meeting in Düsseldorf</title>
		<link>https://aerospace.nrw/stephanie-abschluss-projekt-meeting-in-duesseldorf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 09:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte/Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem Stephanie-Partnertreffen gab es viele spannende Impulse. Verschiedene europäische Hightech-Regionen tauschten sich über ihre Aktivitäten der letzten Jahre zur Stärkung der Industrie an der Schnittstelle von Raumfahrt und Photonik aus, um von den Erfahrungen der anderen Regionen zu profitieren. Ein weiteres Projekt von Interreg Europe, NMP-REG, sowie seine Erfolge wurden vorgestellt. Vorgestellt wurden insbesondere...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/stephanie-abschluss-projekt-meeting-in-duesseldorf" title="Read STEPHANIE Abschluss Projekt Meeting in Düsseldorf">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf dem <a href="https://projects2014-2020.interregeurope.eu/stephanie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stephanie</a>-Partnertreffen gab es viele spannende Impulse. Verschiedene europäische Hightech-Regionen tauschten sich über ihre Aktivitäten der letzten Jahre zur Stärkung der Industrie an der Schnittstelle von Raumfahrt und Photonik aus, um von den Erfahrungen der anderen Regionen zu profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Projekt von Interreg Europe, <a rel="noreferrer noopener" href="https://projects2014-2020.interregeurope.eu/nmp-reg/" target="_blank">NMP-REG</a>, sowie seine Erfolge wurden vorgestellt. Vorgestellt wurden insbesondere die Pilot Action, ein Beschleuniger für hardwarebasierte Hightech-Start-ups, sowie der daraus hervorgegangene NRW-Beschleuniger &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://high-tech.nrw/" target="_blank">High-Tech NRW</a>&#8222;.<br><br>Die <a rel="noreferrer noopener" href="https://portal.nmwp.de/news/all/" target="_blank">NMWP.NRW-Cluster</a> nutzte die Gelegenheit, um NRWs Beitrag zum Bau des Einstein-Teleskops vorzustellen, das in der Grenzregion von Belgien, Deutschland und den Niederlanden geplant ist.<br>Das Stephanie-Projekt leistete einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung des Netzwerks AeroSpace.NRW, das ebenfalls auf dem Treffen vorgestellt wurde.<br><br>Darüber hinaus besuchten die Partner den DLR-Campus in Köln und sammelten spannende Eindrücke von den laufenden Aktivitäten von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.dlr.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank">DLR</a> und <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.esa.int/About_Us/EAC" target="_blank">ESA</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projektabschlusstreffens war somit ein großer Erfolg. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch und darauf, die Photonik- und AeroSpace Industrie zu vernetzen und zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a rel="noreferrer noopener" href="https://projects2014-2020.interregeurope.eu/stephanie/news/news-article/14915/successful-stephanie-meeting-in-duesseldorf/" target="_blank">STEPHANIE</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>N° 28–2022: Gaia sieht seltsame Sterne in der bisher detailliertesten Milchstraße</title>
		<link>https://aerospace.nrw/n-28-2022-gaia-sieht-seltsame-sterne-in-der-bisher-detailliertesten-milchstrasse</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 12:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute hat die Gaia-Mission der ESA ihren neuen Datenschatz über unsere Heimatgalaxie veröffentlicht. Astronomen beschreiben seltsame &#8222;Sternenbeben&#8220;, stellare DNA, asymmetrische Bewegungen und andere faszinierende Erkenntnisse in dieser bisher detailliertesten Milchstraßendurchmusterung. Gaia ist die Mission der ESA, die genaueste und vollständigste mehrdimensionale Karte der Milchstraße zu erstellen. Dies ermöglicht es Astronomen, die Struktur unserer Heimatgalaxie und...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/n-28-2022-gaia-sieht-seltsame-sterne-in-der-bisher-detailliertesten-milchstrasse" title="Read N° 28–2022: Gaia sieht seltsame Sterne in der bisher detailliertesten Milchstraße">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute hat die Gaia-Mission der ESA ihren neuen Datenschatz über unsere Heimatgalaxie veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astronomen beschreiben seltsame &#8222;Sternenbeben&#8220;, stellare DNA, asymmetrische Bewegungen und andere faszinierende Erkenntnisse in dieser bisher detailliertesten Milchstraßendurchmusterung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gaia ist die Mission der ESA, die genaueste und vollständigste mehrdimensionale Karte der Milchstraße zu erstellen. Dies ermöglicht es Astronomen, die Struktur unserer Heimatgalaxie und die vergangene Entwicklung über Milliarden von Jahren zu rekonstruieren und den Lebenszyklus von Sternen und unseren Platz im Universum besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist neu in Data Release 3?</strong><br>Gaias Datenveröffentlichung 3 enthält neue und verbesserte Details für fast zwei Milliarden Sterne in unserer Galaxie. Der Katalog enthält neue Informationen wie chemische Zusammensetzungen, Sterntemperaturen, Farben, Massen, Alter und die Geschwindigkeit, mit der sich Sterne auf uns zu oder von uns weg bewegen (Radialgeschwindigkeit). Viele dieser Informationen wurden durch die neu veröffentlichten Spektroskopiedaten enthüllt, eine Technik, bei der das Sternenlicht in seine konstituierenden Farben (wie ein Regenbogen) aufgeteilt wird. Die Daten enthalten auch spezielle Teilmengen von Sternen, z. B. solche, die die Helligkeit im Laufe der Zeit ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu in diesem Datensatz ist auch der bisher größte Katalog von Doppelsternen, Tausenden von Objekten des Sonnensystems wie Asteroiden und Monden von Planeten sowie Millionen von Galaxien und Quasaren außerhalb der Milchstraße.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sternenbeben</strong><br>Eine der überraschendsten Entdeckungen, die aus den neuen Daten hervorgehen, ist, dass Gaia in der Lage ist, Sternenbeben &#8211; winzige Bewegungen auf der Oberfläche eines Sterns &#8211; zu erkennen, die die Formen von Sternen verändern, wofür das Observatorium ursprünglich nicht gebaut wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor fand Gaia bereits radiale Schwingungen, die dazu führen, dass Sterne periodisch anschwellen und schrumpfen, während sie ihre kugelförmige Form beibehalten. Aber Gaia hat jetzt auch andere Schwingungen entdeckt, die eher wie großflächige Tsunamis sind. Diese nichtradialen Schwingungen verändern die globale Form eines Sterns und sind daher schwerer zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gaia fand starke nichtradiale Sternenbeben in Tausenden von Sternen. Gaia enthüllte auch solche Schwingungen in Sternen, die selten zuvor gesehen wurden. Diese Sterne sollten nach der aktuellen Theorie keine Beben haben, während Gaia sie an ihrer Oberfläche entdeckte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Starquakes lehren uns viel über Sterne, insbesondere über ihre inneren Abläufe. Gaia eröffnet eine Goldmine für die &#8218;Asteroseismologie&#8216; massereicher Sterne&#8220;, sagt Conny Aerts von der KU Leuven in Belgien, die Mitglied der Gaia-Kollaboration ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die DNA der Sterne</strong><br>Woraus Sterne gemacht sind, kann uns etwas über ihren Geburtsort und ihre Reise danach und damit über die Geschichte der Milchstraße erzählen. Mit der heutigen Datenveröffentlichung enthüllt Gaia die größte chemische Karte der Galaxie, die an 3D-Bewegungen gekoppelt ist, von unserer Sonnennachbarschaft bis zu kleineren Galaxien, die unsere umgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Sterne enthalten mehr &#8222;Heavy Metals&#8220; als andere. Während des Urknalls bildeten sich nur leichte Elemente (Wasserstoff und Helium). Alle anderen schwereren Elemente – von Astronomen Metalle genannt – sind in Sternen eingebaut. Wenn Sterne sterben, setzen sie diese Metalle in das Gas und den Staub zwischen den Sternen frei, das als interstellares Medium bezeichnet wird und aus dem sich neue Sterne bilden. Aktive Sternentstehung und Tod werden zu einer Umgebung führen, die reicher an Metallen ist. Daher ist die chemische Zusammensetzung eines Sterns ein bisschen wie seine DNA und gibt uns entscheidende Informationen über seinen Ursprung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Gaia sehen wir, dass einige Sterne in unserer Galaxie aus Urmaterial bestehen, während andere wie unsere Sonne aus Materie bestehen, die von früheren Generationen von Sternen angereichert wurde. Sterne, die näher am Zentrum und der Ebene unserer Galaxie liegen, sind reicher an Metallen als Sterne in größeren Entfernungen. Gaia identifizierte auch Sterne, die ursprünglich aus anderen Galaxien als unserer eigenen stammten, basierend auf ihrer chemischen Zusammensetzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Unsere Galaxie ist ein wunderschöner Schmelztiegel von Sternen&#8220;, sagt Alejandra Recio-Blanco vom Observatoire de la Côte d&#8217;Azur in Frankreich, die Mitglied der Gaia-Kollaboration ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Diese Vielfalt ist extrem wichtig, weil sie uns die Geschichte der Entstehung unserer Galaxie erzählt. Es enthüllt die Prozesse der Migration innerhalb unserer Galaxie und der Akkretion von externen Galaxien. Es zeigt auch deutlich, dass unsere Sonne und wir alle zu einem sich ständig verändernden System gehören, das dank der Ansammlung von Sternen und Gas unterschiedlicher Herkunft entstanden ist.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Doppelsterne, Asteroiden, Quasare und mehr</strong><br>Andere Artikel, die heute veröffentlicht werden, spiegeln die Breite und Tiefe von Gaias Entdeckungspotenzial wider. Ein neuer Doppelsternkatalog präsentiert die Masse und Entwicklung von mehr als 800.000 Doppelsternsystemen, während eine neue Asteroidendurchmusterung, die 156.000 Gesteinskörper umfasst, tiefer in den Ursprung unseres Sonnensystems eindringt. Gaia enthüllt auch Informationen über 10 Millionen veränderliche Sterne, mysteriöse Makromoleküle zwischen Sternen sowie Quasare und Galaxien außerhalb unserer eigenen kosmischen Nachbarschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Im Gegensatz zu anderen Missionen, die auf bestimmte Objekte abzielen, ist Gaia eine Vermessungsmission. Dies bedeutet, dass Gaia, während sie den gesamten Himmel mehrmals mit Milliarden von Sternen untersucht, Entdeckungen machen wird, die andere engagiertere Missionen verpassen würden. Dies ist eine seiner Stärken, und wir können es kaum erwarten, dass die Astronomie-Community in unsere neuen Daten eintaucht, um noch mehr über unsere Galaxie und ihre Umgebung herauszufinden, als wir uns hätten vorstellen können&#8220;, sagt Timo Prusti, Projektwissenschaftler für Gaia bei der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gaia ist die Mission der ESA, die genaueste und vollständigste mehrdimensionale Karte der Milchstraße zu erstellen. Dies ermöglicht es Astronomen, die Struktur unserer Heimatgalaxie und die vergangene Entwicklung über Milliarden von Jahren zu rekonstruieren und den Lebenszyklus von Sternen und unseren Platz im Universum besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Newsroom/Press_Releases/Gaia_sees_strange_stars_in_most_detailed_Milky_Way_survey_to_date" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ESA</a></p>
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		<title>Neuer Venture-Kapitalgeber bekämpft Finanzierungslücke europäischer Raumfahrt-Startups</title>
		<link>https://aerospace.nrw/neuer-venture-kapitalgeber-bekaempft-finanzierungsluecke-europaeischer-raumfahrt-startups</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2022 08:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[New-Space-Unternehmen in der EU leiden trotz technischer Exzellenz unter Mittelknappheit Einstein Industries Ventures spezialisiert sich auf Investitionen in Unternehmen und Anwendungen aus dem New Space Sektor Berlin, 22. Juni 2022 – Deutschland und Europa verlieren den Anschluss bei Weltraum-Technologie. Sie leiden an mangelndem Zugang zu Wagniskapital. Das wird erhebliche Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft haben....  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/neuer-venture-kapitalgeber-bekaempft-finanzierungsluecke-europaeischer-raumfahrt-startups" title="Read Neuer Venture-Kapitalgeber bekämpft Finanzierungslücke europäischer Raumfahrt-Startups">Read more &#187;</a>]]></description>
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<ul class="wp-block-list"><li>New-Space-Unternehmen in der EU leiden trotz technischer Exzellenz unter Mittelknappheit</li><li>Einstein Industries Ventures spezialisiert sich auf Investitionen in Unternehmen und Anwendungen aus dem New Space Sektor</li></ul>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2022/06/logo_einstein-1024x576.png" alt="" class="wp-image-3243" srcset="https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2022/06/logo_einstein-1024x576.png 1024w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2022/06/logo_einstein-600x338.png 600w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2022/06/logo_einstein-300x169.png 300w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2022/06/logo_einstein-768x432.png 768w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2022/06/logo_einstein-1536x864.png 1536w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2022/06/logo_einstein.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Berlin, 22. Juni 2022 – Deutschland und Europa verlieren den Anschluss bei Weltraum-Technologie. Sie leiden an mangelndem Zugang zu Wagniskapital. Das wird erhebliche Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft haben. Die Abhängigkeit der digitalisierten Industrie vom New Space steigt weiter. Der Mittelknappheit zu begegnen und unternehmerische Chancen des New Space zu nutzen, ist das Ziel von Einstein Industries Ventures (www.einstein-iv.space).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem bei den kommerziellen Anwendungen entstehen eine Vielzahl wachsender, transformativer Anwendungen für europäische Kernbranchen wie Maschinenbau, Logistik, Land- und Forstwirtschaft, das Finanzwesen oder Bauwirtschaft. Investitionen in solche branchenspezifische, in der Wertkette der Space-Infrastruktur nachgelagerte Lösungssysteme (sog. Downstream) schaffen die Nachfrage und rechtfertigen die Grundlage auch für eine europäische Infrastruktur im New Space Bereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einstein Industries Ventures ist ein Wagniskapital-Unternehmen. Die Gründer sind renommierte Experten aus Industrie und Beratung mit ausgewiesener Expertise bei Technologie und Geschäftsmodellen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE</li><li>Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender MT Aerospace</li><li>Prof. Dr. Ulrich Hermann, Mitglied des Verwaltungsrates der Next.e.GO Mobile SE</li><li>Arndt Geiwitz, Partner Schneider Geiwitz</li><li>Christoph Keese, Geschäftsführender Gesellschafter der Axel Springer hy GmbH</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Gründer sind General Partner und halten ihre Anteile als private Investoren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Investitionen sollen vorwiegend in Unternehmen erfolgen, die im Downstream tätig sind, also Daten aus dem Weltraum für B2B-Kunden wie beispielsweise Versicherungen, Finanzmärkte, Rohstoffhändler, Agrarproduzenten oder Logistiker nutzbar machen. Das Alleinstellungsmerkmal des Einstein-Teams besteht in seiner hohen Industriekompetenz. Anspruch des Teams ist es, Brücken zwischen Unternehmen im New Space und der Industrie zu schlagen, Anwendungen so zu gestalten, dass sie messbaren wirtschaftlichen Nutzen für die Kunden zeitigen, und florierende Leistungsbeziehungen mit wiederkehrenden Erlösströmen zu erzeugen („recurring revenue”).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Einstein-Team hat seine Arbeit im Frühjahr 2021 aufgenommen und arbeitete seitdem am systematischen Screening des Markts. Entstanden ist eine umfangreiche und belastbare Datenbank des europäischen New Space Sektors. Überdies sind zahlreiche persönliche Beziehungen zu Gründerinnen und Gründern geknüpft worden. Ergänzt wird das Team durch ein hochrangig besetztes Advisory Board und Investment Committee mit folgenden Mitgliedern:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Jean-Jacques Dordain, Advisory Board Member, Ex-General Director ESA</li><li>Jean-Yves Le Gall, Advisory Board Member, Space Agencies, Launchers</li><li>Dr. Jana Hecker, Advisory Board Member, HH Global Partners</li><li>Bettina von Oesterreich, Advisory Board Member, BVO Consult</li><li>August von Joest, Chairman Advisory Board, Join Capita</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Marco Fuchs, General Partner: „Mit hohem Tempo entsteht im Weltall derzeit kritische Infrastruktur der Zukunft. Betroffen davon sind zahlreiche Industrien, vor allem auch die Software-Branche. Was im Low Earth Orbit heranwächst, ist vergleichbar mit den Revolutionen bei Web, Smartphone, Künstlicher Intelligenz und Cloud. Künftig wird voraussichtlich kein Unternehmen irgendeines Wirtschaftszweiges mehr ohne Daten und Dienstleistungen aus dem Low Earth Orbit auskommen. Erdbeobachtung und Telekommunikation ermöglichen neuartige Anwendungen, die in naher Zukunft selbstverständlicher Bestandteil vieler Produkte sein werden.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hans Steininger, General Partner: „Fast keine Branche wird auf diesen Wertschöpfungsbeitrag verzichten können. Der Low Earth Orbit wird für die Wirtschaft das werden, was das Smartphone für die Software-Branche darstellt: eine Plattform, auf der bahnbrechende Anwendungen heranwachsen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Ulrich Hermann, General Partner: „Momentan entsteht ein neues Betriebssystem für eine exponentiell wachsende Anzahl von Anwendungen und Informationslösungen im Weltall – und Europa ist ähnlich wie bei Computer- oder Smartphone-Betriebssystemen ein weiteres Mal nicht dabei. Das kann so nicht bleiben. Unser Engagement ist gefragt. “</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arndt Geiwitz, General Partner: „Den Ton im Weltraum geben derzeit Unternehmen an, die allesamt nicht aus der EU stammen. SpaceX, Blue Origin, Virgin Galactic, Starlink und Planet Labs sind nur die bekanntesten Beispiele. In Europa gibt es mit OneWeb zwar einen Starlink-Konkurrenten, doch diese Firma sitzt auf britischem Boden. In den vergangenen fünf Jahren sind weltweit 26,2 Milliarden Euro Wachstumskapital in New Space geflossen. In der EU kamen leider erst 1,3 Milliarden Euro an. Trotz Steigerungen in jüngerer Zeit ist das noch viel zu wenig.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christoph Keese, General Partner: „Die Abwesenheit von EU-Unternehmen auf der Weltbühne ist umso bedauerlicher, als es viele hochkreative, erfindungsreiche und hochkompetente junge Firmen bei uns gibt. Doch all diese Unternehmen leiden unter chronischem Kapitalmangel. Die europäische Venture-Schwäche trifft die Weltraum-Branche besonders hart, da in diesem Sektor kaum europäisches Wagniskapital fließt. Zwar ist die Zahl junger Weltraumfirmen in der EU fast genauso hoch wie in den USA, doch bei der Finanzierung klafft eine Lücke des Faktors 2. Indikativ für den Mangel ist auch, dass es in den USA 12 renommierte Fonds, und 5 dezidierte Space-Venture-Fonds gibt, die laufend in den Aufbau des Bereiches investieren, in der EU &#8211; sieht man von Seraphim Space in UK ab &#8211; keinen einzigen. In den USA haben bislang zehn Space-SPACs stattgefunden, in der EU keiner.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.einstein-iv.space/_files/ugd/74e26a_2a8476b8fcb142b788fcbc144afcc7c9.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einstein Industries Ventures GmbH</a></p>
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		<title>81 Millionen Euro Landesförderung für fünf exzellente Forschungsnetzwerke in Nordrhein-Westfalen</title>
		<link>https://aerospace.nrw/81-millionen-euro-landesfoerderung-fuer-fuenf-exzellente-forschungsnetzwerke-in-nordrhein-westfalen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 14:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
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					<description><![CDATA[Wissenschaftliche Exzellenz, Sichtbarkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit sollen gestärkt werden – Federführung bei Einrichtungen aus Bochum, Bonn, Bielefeld, Köln und Wachtberg Im Zuge der neuausgerichteten Forschungsförderung unterstützt die Landesregierung fünf herausragende Forschungsnetzwerke in zukunftsweisenden Forschungsfeldern mit insgesamt rund 81,2 Millionen Euro und fördert damit gezielt ihre wissenschaftliche Weiterentwicklung. An den fünf nordrhein-westfälischen Netzwerken, die jeweils mit...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/81-millionen-euro-landesfoerderung-fuer-fuenf-exzellente-forschungsnetzwerke-in-nordrhein-westfalen" title="Read 81 Millionen Euro Landesförderung für fünf exzellente Forschungsnetzwerke in Nordrhein-Westfalen">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Exzellenz, Sichtbarkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit sollen gestärkt werden – Federführung bei Einrichtungen aus Bochum, Bonn, Bielefeld, Köln und Wachtberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der neuausgerichteten Forschungsförderung unterstützt die Landesregierung fünf herausragende Forschungsnetzwerke in zukunftsweisenden Forschungsfeldern mit insgesamt rund 81,2 Millionen Euro und fördert damit gezielt ihre wissenschaftliche Weiterentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den fünf nordrhein-westfälischen Netzwerken, die jeweils mit 14 bis 17,7 Millionen Euro gefördert werden, sind insgesamt 31 Einrichtungen beteiligt. Die Federführung der Projekte liegt an den Universitäten Bochum, Bonn, Bielefeld und Köln sowie am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik in Wachtberg im Rhein-Sieg-Kreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Förderprogramms ist es, bereits bestehende themenbezogene und standortübergreifende Forschungsnetzwerke von Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen nachhaltig zu stärken, diese auszubauen und ihre Sichtbarkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Die Unterstützung ist ab August 2022 auf vier Jahre ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Um Beiträge zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit leisten zu können, muss die Forschung gut aufgestellt und national wie international leistungsfähig sein. Dazu braucht es starke Forschungs-netzwerke, in denen viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen zusammenarbeiten. Die ausgewählten Verbünde beschäftigen sich mit zukunftsweisenden Themen wie der Teilchenphysik, Hirnforschung, Künstlicher Intelligenz, Informationstechnik oder der Bekämpfung der Volkskrankheit Krebs. Wissenschaftliche Fortschritte in diesen Bereichen haben konkrete Auswirkungen auf das Leben der Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mit der gezielten Förderung im Rahmen unserer neu ausgerichteten Forschungsförderung unterstützt das Land die Forschungsnetzwerke dabei, ihre Potenziale noch weiter auszuschöpfen und auch längerfristige Ziele zu erreichen. Das stärkt nicht nur die Verbünde selbst, sondern den gesamten Forschungsstandort in unserem Land – zum Wohl der Menschen in Nord-rhein-Westfalen und weit darüber hinaus“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2019 hat die Landesregierung ihre Forschungsförderung neu ausgerichtet. Themenoffene unterstützt die Landesregierung Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gezielt dabei, neue zukunftsweisende Forschungsnetzwerke und Profile aufzubauen sowie bestehende Forschungsschwerpunkte weiterzuentwickeln. Die Forschungsförderung wird in vier verschiedenen Handlungsfeldern umgesetzt: Forschungsprofile, Vernetzung, Transfer und Vision. Der Bereich Forschungsprofile hat im Fokus, zentrale Schwerpunkte der Einrichtungen neu aufzubauen. Vernetzung hat zum Ziel, bestehende, bereits sehr ausgewiesene Forschungsverbünde nachhaltig zu stärken. Bei Transfer geht es darum, das Übertragen von Forschungsergebnissen in die Praxis zu fördern. Und die Förderungen im Bereich Vision bezwecken, mutige Pionierforschung mit neuen und ungewöhnlichen Ansätzen zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Wissenschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen zu verbessern und zugleich mehr Freiraum für die Entwicklung zukunftsweisender und innovativer Ideen zu schaffen. Für die nun bekanntgegebene Förderung im Bereich „Vernetzung“ wurden insgesamt 19 Antragsskizzen eingereicht, die sich anschließend einem intensiven wissenschaftlichen Fachbegutachtungsverfahren unterzogen haben. Die Landesregierung fördert damit wissenschaftlich herausragende, anschlussfähige und vielversprechende Netzwerke auf höchstem Niveau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die fünf Verbünde, die nun gefördert werden im Kurzportrait:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>terahertz.NRW</strong><br>Einrichtungen: Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR in Wachtberg (Federführung) Universität Wuppertal, Universität Duisburg-Essen, Universität Bochum, Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprecher: Dr. Dirk Nüßler</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thema: Der Terahertz (THz)-Frequenzbereich, jenseits des sichtbaren Lichts und der Infrarotstrahlung gelegen, hat für viele Anwendungsfelder ein großes Potential. Die enormen Frequenzbandbreiten versprechen einen disruptiven Sprung der Datenraten in der Kommunikationstechnik sowie für den Informationsgehalt und das Auflösungsvermögen in der Sensorik. terahertz.NRW soll die Lücke zwischen grundlagenorientierter Forschung und einer innovationsgetriebenen wirtschaftlichen Entwicklung langfristig schließen sowie die absehbare internationale Innovationswelle mit exzellenter Forschung anführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SAIL</strong><br>Einrichtungen: Universität Bielefeld (Federführung), Fachhochschule Bielefeld, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Universität Paderborn</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprecherin: Prof. Dr. Barbara Hammer</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thema: SAIL vertieft ein bestehendes Forschungsnetzwerk im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) und entwickelt es weiter. SAIL adressiert die nächste Stufe der KI-Entwicklung, indem der gesamte Lebenszyklus von KI-Systemen und deren technologische und gesellschaftliche Auswirkungen in den Blick genommen werden. Das interdisziplinäre Forschungsprogramm vereint dabei Forschende aus KI, den Ingenieurwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>NRW-FAIR</strong><br>Einrichtungen: Universität Bochum (Federführung), Universität Bonn, Forschungszentrum Jülich GmbH, Universität Münster, Universität Wuppertal, Universität Bielefeld (ggf. in Jahren 3 und 4), Universität Köln (ggf. in Jahren 3 und 4), GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt (Partner ohne Finanzierung)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprecher: Prof. Dr. Ulrich Wiedner</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thema: Das Netzwerk NRW-FAIR vereint Physikerinnen und Physiker, die in der Hadronen- und Teilchenphysik forschen. Als NRW-basiertes Netzwerk wollen die Forschenden die Arbeit am Facility for Antiproton and Ion Research in Darmstadt (FAIR) maßgeblich mitgestalten. FAIR ist ein voraussichtlich 2026 an den Start gehender Teilchenbeschleuniger zur physikalischen Grundlagenforschung; eine der größten Forschungseinrichtungen, die je in Europa erbaut wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>iBehave</strong><br>Einrichtungen: Universität Bonn (Federführung), Universität Köln, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE), Forschungszentrum Jülich GmbH, Max-Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens – caesar, Technische Hochschule Aachen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprecherin: Prof. Dr. Ilona Grunwald Kadow</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thema: Die Fähigkeit, das Verhalten flexibel an veränderte Anforderungen anzupassen, ist für alle Organismen entscheidend für ihr Gedeihen und Überleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folglich haben alle Menschen und Tiere die Fähigkeit entwickelt, Entscheidungen zu treffen, bei denen Nutzen und Kosten auf der Grundlage von Erwartungen abgewogen werden. Schwierigkeiten bei solchen Entscheidungen und ihrer Umsetzung durch adaptive motorische Kontrolle sind zentrale Merkmale vieler neurologischen Krankheiten, doch die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn sind nur unzureichend verstanden. In iBehave arbeiten Forschende disziplin- und artenübergreifend zusammen, um überlebenswichtige Verhaltensweisen und die ihnen zugrundeliegenden neuronalen Netzwerke zu untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CANTAR</strong><br>Einrichtungen: Universität zu Köln – Universitätsklinikum Köln, Univer-sität Duisburg-Essen – Universitätsklinikum Essen, Technische Universität Dortmund, Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, Universität Bonn – Universitätsklinikum Bonn, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE), Technische Hoch-schule Aachen – Universitätsklinikum Aachen, Universität Düsseldorf – Universitätsklinikum Düsseldorf</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprecher: Prof. Dr. Henning Walczak</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thema: Das Gesamtkonzept von CANTAR baut auf der strategischen Bündelung hochgradig komplementärer Expertise in Nordrhein-Westfalen auf, um ein Netzwerk zu schaffen, das darauf abzielt, neue innovative Wirkstoffe zur Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen zu entwickeln. Das Netzwerk verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auf europaweit einmalige Weise Forschende aus der Chemie, der Biologie und der Medizin zusammenarbeiten. Der Fokus liegt hierbei auf der Entdeckung und Entwicklung von Substanzen, die spezifisch auf Krebszellen wirken und Normalgewebe schonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.mkw.nrw/81melf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MKW.NRW</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Desinfektionsmittel im galaktischen Zentrum</title>
		<link>https://aerospace.nrw/ein-desinfektionsmittel-im-galaktischen-zentrum</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
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					<description><![CDATA[Forschenden gelingt der Nachweis von Isopropanol in der Molekülwolke Sagittarius B2 Vielleicht hat die eine oder der andere Isopropanol buchstäblich schon einmal in der Hand gehabt: Der Alkohol dient dazu, die Haut oder Flächen zu desinfizieren. Dabei kommt dieses Mittel nicht nur auf der Erde vor: Forschende unter der Leitung von Arnaud Belloche vom Max-Planck-Institut...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/ein-desinfektionsmittel-im-galaktischen-zentrum" title="Read Ein Desinfektionsmittel im galaktischen Zentrum">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Forschenden gelingt der Nachweis von Isopropanol in der Molekülwolke Sagittarius B2</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hat die eine oder der andere Isopropanol buchstäblich schon einmal in der Hand gehabt: Der Alkohol dient dazu, die Haut oder Flächen zu desinfizieren. Dabei kommt dieses Mittel nicht nur auf der Erde vor: Forschende unter der Leitung von Arnaud Belloche vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn haben das Molekül nun erstmals im interstellaren Raum aufgespürt. Beobachtet wurde es in einem „Kreißsaal“ der Sterne namens Sagittarius B2, der sich nahe dem Zentrum unserer Milchstraße befindet. Die Molekülwolke ist das Ziel einer umfangreichen Untersuchung der chemischen Zusammensetzung mit dem ALMA-Teleskop in der chilenischen Atacamawüste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit mehr als 50 Jahren läuft die Suche nach Molekülen im Weltall. Bis heute wurden 276 davon im interstellaren Medium identifiziert. Die Kölner Datenbank für Molekülspektroskopie (CDMS) vereint zahlreiche Messungen zum Nachweis dieser Moleküle und hat in vielen Fällen zu deren Identifikation beigetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen verstehen, wie sich organische Moleküle im interstellaren Medium bilden – insbesondere in Regionen, in denen neue Sterne geboren werden. Und wie komplex diese Moleküle sein können. Dahinter steckt die Motivation, Verbindungen zur chemischen Zusammensetzung von Körpern im Sonnensystem, etwa Kometen, zu finden. Ein besonders geeigneter Ort innerhalb unserer Galaxis ist Sagittarius B2 – ganz in der Nähe des Objekts Sagittarius A*, dem supermassereichen schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Gruppe hat vor mehr als 15 Jahren damit begonnen, die chemische Zusammensetzung von Sagittarius B2 mit dem 30-Meter-IRAM-Radioteleskop zu untersuchen“, sagt Arnaud Belloche vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, der Erstautor der Veröffentlichung zur Entdeckung von Isopropanol. „Diese Beobachtungen waren erfolgreich und führten zum ersten interstellaren Nachweis einer Reihe von organischen Molekülen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ALMA (Atacama Large Millimeter/submillimeter Array), das vor zehn Jahren den Betrieb aufnahm, wurde es möglich, über das hinauszugehen, was mit einzelnen Radioteleskopen in Richtung Sagittarius B2 erreicht werden konnte. So begannen die Forschenden mit einer Langzeitstudie der chemischen Zusammensetzung dieser Wolke mit hoher Winkelauflösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtungen haben seit 2014 zur Identifizierung von drei neuen organischen Molekülen (Isopropylcyanid, N-Methylformamid, Harnstoff) geführt. Das jüngste Ergebnis im Rahmen dieses Projekts stellt nun der Nachweis von Propanol (C3H7OH) dar. Propanol ist das größte bisher im interstellaren Raum entdeckte Alkoholmolekül. Es existiert in zwei Formen („Isomeren“) – je nachdem, an welches Kohlenstoffatom die funktionelle Hydroxylgruppe (OH) gebunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim normalen Propanol ist das OH an ein endständiges Kohlenstoffatom der Kette gebunden, beim Isopropanol hängt es am zentralen Kohlenstoffatom der Kette. Beide Isomere ließen sich im ALMA-Datensatz von Sagittarius B2 identifizieren. Es ist das erste Mal, dass Isopropanol im interstellaren Medium und normales Propanol in einer Sternentstehungsregion gefunden wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Nachweis beider Isomere des Propanols ist von einzigartiger Aussagekraft, wenn es darum geht, den Entstehungsmechanismus der beiden Isomere zu bestimmen. Weil sie sich so ähnlich sind, verhalten sie sich auch physikalisch sehr ähnlich, was bedeutet, dass die beiden Moleküle an denselben Orten und zu denselben Zeiten vorhanden sein sollten“, sagt Rob Garrod von der University of Virginia im US-amerikanischen Charlottesville.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Identifizierung von organischen Molekülen in den Spektren von Sternentstehungsgebieten ist schwierig. „Je größer das Molekül ist, desto mehr Spektrallinien bei verschiedenen Frequenzen wird es emittieren“, sagt Holger Müller von der Universität Köln. In einer Quelle wie Sagittarius B2 gebe es so viele Moleküle, die zur beobachteten Strahlung beitragen, dass sich ihre Spektren überschneiden und es schwierig sei, ihre „Fingerabdrücke“ zu entwirren und sie einzeln zu identifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der hohen Winkelauflösung von ALMA war es möglich, Teile der Wolke zu isolieren, die sehr schmale Spektrallinien aussenden. Dies war der Schlüssel zur Identifizierung der beiden Isomere von Propanol. Auch die Empfindlichkeit der Teleskop-Anlage spielte eine wichtige Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Forschung ist ein langjähriges Projekt, um die chemische Zusammensetzung der unterschiedlichen Regionen von Sagittarius B2 zu untersuchen. Ziel ist es unter anderem, neue interstellare Moleküle zu identifizieren. Der Nachweis eng verwandter Moleküle, die sich in ihrer Struktur leicht voneinander unterscheiden, und die Messung ihres Häufigkeitsverhältnisses ermöglicht es, bestimmte Teile des chemischen Reaktionsnetzwerks aufzuklären. Dadurch wollen die Forschenden die Produktion von Molekülen im interstellaren Medium besser verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.mpg.de/18883838/isopropanol-im-all?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Max_Planck-Gesellschaft</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>ABSCHLUSSBERICHT: IM ZEICHEN VON NACHHALTIGKEIT, INNOVATION UND NEUEN TECHNOLOGIEN – ILA BERLIN ZIEHT POSITIVE BILANZ</title>
		<link>https://aerospace.nrw/a-b-s-c-h-l-u-s-s-b-e-r-i-c-h-t-im-zeichen-von-nachhaltigkeit-innovation-und-neuen-technologien-ila-berlin-zieht-positive-bilanz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2022 11:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[• Starke Präsenz der Bundesregierung auf der ILA• 550 Aussteller und rund 72.000 Besucherinnen und Besucher• Fachpublikum interessierte sich vor allem für neue Mobilität und Sicherheit• Die nächste ILA Berlin ist für den 05.-09.06.2024 geplant Fünf Tage war die Hauptstadtregion Hub und Austauschplattform für die Zukunft der Luft- und Raumfahrt: Unter dem Motto Pioneering Aerospace...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/a-b-s-c-h-l-u-s-s-b-e-r-i-c-h-t-im-zeichen-von-nachhaltigkeit-innovation-und-neuen-technologien-ila-berlin-zieht-positive-bilanz" title="Read ABSCHLUSSBERICHT: IM ZEICHEN VON NACHHALTIGKEIT, INNOVATION UND NEUEN TECHNOLOGIEN – ILA BERLIN ZIEHT POSITIVE BILANZ">Read more &#187;</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>• Starke Präsenz der Bundesregierung auf der ILA<br>• 550 Aussteller und rund 72.000 Besucherinnen und Besucher<br>• Fachpublikum interessierte sich vor allem für neue Mobilität und Sicherheit<br>• Die nächste ILA Berlin ist für den 05.-09.06.2024 geplant</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf Tage war die Hauptstadtregion Hub und Austauschplattform für die Zukunft der Luft- und Raumfahrt: Unter dem Motto Pioneering Aerospace kam die internationale Industrie, Politik, Streitkräfte und Wissenschaft zusammen. Rund 550 Aussteller aus 29 Nationen präsentierten ein breites Spektrum an High-Tech-Produkten sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Rund 360 Speaker diskutierten auf fünf Bühnen die aktuellen Fragen der Luft- und Raumfahrt. Zentrale Themen dabei waren klimaneutrales Fliegen, militärische Sicherheit und der Nutzen der Raumfahrt für die Menschheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interesse beim Publikum war groß – die Tickets für das Privatpublikum am Wochenende waren schnell ausverkauft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Volker Thum, Hauptgeschäftsführer des BDLI:</strong> „#ILA22 war Europas erste Luft- und Raumfahrtmesse seit Pandemiebeginn. Das große Interesse von Besuchern und Austellern sowie die starke Präsenz deutscher Politik und die Partnerschaft mit der Europäischen Kommission sprechen eine klare Sprache: Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie prägen tagtäglich unser aller Leben und sind integraler Bestandteil. Daraus erwächst für uns eine besondere Verantwortung. Im Sinne einer ganzheitlichen Nachhaltigkeit geht es darum, wie wir die Welt von heute an die Generation von Morgen weitergeben: ökologisch, ökonomisch und sicher. #ILA22 hat die großen Fortschritte aufgezeigt, die wir hier schon erzielen: Mit Forschungen und Entwicklungen zum klimaneutralen Fliegen, mit Kommunikation und Klimabeobachtung aus dem All und mit Technologien für unsere Sicherheit und Verteidigung unserer Werte. Aber wir haben auch gesehen, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Das Motto der diesjährigen ILA bleibt daher unsere Verpflichtung für die Zukunft: Pioneering Aerospace.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Martin Ecknig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH:</strong> „Nach der pandemiebedingten Pause freuen wir uns über ein starkes Comeback der ILA. Die vergangenen Tage haben uns gezeigt: Die Luft- und Raumfahrt braucht den persönlichen Austausch. Als Europas wichtigste Innovationsmesse der Aerospace-Industrie hat die ILA Berlin die Branche wieder zusammengebracht – live und vor Ort am Flughafen BER, im Herzen Europas. Die ILA steht wie keine andere Veranstaltung für Innovation und neue Technologien dieser High-Tech-Industrie, das hat die ILA 2022 eindrucksvoll bewiesen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starke Präsenz der Bundesregierung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundeskanzler Olaf <strong>Scholz</strong> eröffnete die ILA Berlin im Rahmen eines Messerundgangs. „Wer wissen will, wie die Zukunft des Fliegens ganz konkret aussehen wird, ist hier auf der ILA goldrichtig“, sagte er in seiner Eröffnungsrede. Pioneering aerospace ‑ das Motto der diesjährigen ILA erinnere nicht nur an die Ursprünge dieser ältesten Luftfahrtschau und an den historischen Pioniergeist der Luftfahrt. Das Motto drücke vor allem den Anspruch einer Branche aus, die wie kaum eine andere für Innovation und Fortschritt stehe. Besonders dankte der Bundeskanzler den Ausstellern und Unternehmen. Sie seien die wahren „Pioneers of Aerospace“. „Sie machen uns Lust auf die Zukunft des Fliegens – klimaneutral, geräuscharm und hochinnovativ.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet wurde der Kanzler unter anderem von Bundesverkehrsminister Dr. Matthias <strong>Wissing</strong>, der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin, Franziska <strong>Giffey</strong>, dem brandenburgischen Ministerpräsidenten Dr. Dietmar <strong>Woidke</strong> und Anna <strong>Christmann</strong>, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt. Auch Bundeswirtschaftsminister Robert <strong>Habeck</strong> informierte sich im Rahmen eines Rundgangs über die Innovationen der Luft- und Raumfahrt im Bereich klimaneutrales Fliegen. Bundesverteidigungsministerin Christine <strong>Lambrecht </strong>besuchte den Messeauftritt der Bundeswehr auf dem Static Display und im Military Support Center. Die Bundeswehr ist der größte Aussteller auf der ILA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die ganze Faszination der Luft- und Raumfahrt auf der ILA</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 60 Fluggeräte aller Größen und Kategorien wurden in diesem Jahr auf der ILA präsentiert: von den „Riesen der Lüfte“ wie dem A380 und dem Transportflugzeug Beluga (Airbus), über militärische Fluggeräte wie dem Mehrzweckkampfflugzeug F35 (Lockheed Martin) und dem schweren Transporthubschrauber CH-47 Chinook (Boeing) bis hin zu Mock Ups von innovativen Fluggeräten wie dem Flugtaxi von Volocopter, dem vollelektrischen Flugzeug „Spirit of Innovation“ von Rolls Royce oder dem wasserstoffbetriebenen Flugzeug i-2 von Apus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ILA Berlin unterstrich erneut ihren Stellenwert als bedeutendste Raumfahrtausstellung Europas. Im Space Pavilion drehte sich alles um den Nutzen der Raumfahrt für das Leben auf der Erde. Besonderes Highlight war hier der Astronaut Talk mit Matthias Maurer, Alexander Gerst, Thomas Reiter und Reinhold Ewald. Der Ausstellungsbereich Advanced Air Mobility zeigte das gesamte Spektrum an unbemannten Luftfahrtsystemen und elektrisch betriebenen Senkrechtstartern (eVTOLs). Im Future Lab stand der Weg zum Klimaneutralen Fliegen bis 2050 im Fokus. Im Military Support Center zeigten Luftwaffe und Industrie, wie sie gemeinsam an der Einsatzbereitschaft von Luftfahrzeugen und Ausrüstung arbeiten. Auf der Bühne des International Supplier Centers ISC drehte sich alles um die aktuellen Themen der Zulieferer – vom klimaneutralen Fliegen und Digitalisierung bis hin zu Stabilität der Lieferkette.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm der Bühnen ist als On-Demand-Video auf <a href="https://digital.ila-berlin.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ILA Digital</a> abrufbar. Auch das digitale Networking ist auf der Plattform weiterhin möglich. Die nächste ILA Berlin ist für den 05.-09.06.2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.bdli.de/meldungen/b-s-c-h-l-u-s-s-b-e-r-i-c-h-t-im-zeichen-von-nachhaltigkeit-innovation-und-neuen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BDLI</a></p>
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		<title>Neue Förderung für Start-ups aus dem Bereich Raumfahrt: Land gibt Startschuss für Inkubator-Programm mit European Space Agency</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 10:38:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[New Space]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Minister Pinkwart: Wir stärken den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen Die Raumfahrt ist seit jeher ein wichtiger Motor für neue Innovationen und den Technologietransfer in viele andere Branchen. Das erkennen auch immer mehr Start-ups, die mit ihren innovativen Ideen auf den Markt drängen. Um Gründungsaktivitäten im Bereich der Raumfahrt gezielt zu unterstützen, fördert das Land mit dem Business...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/neue-foerderung-fuer-start-ups-aus-dem-bereich-raumfahrt-land-gibt-startschuss-fuer-inkubator-programm-mit-european-space-agency" title="Read Neue Förderung für Start-ups aus dem Bereich Raumfahrt: Land gibt Startschuss für Inkubator-Programm mit European Space Agency">Read more &#187;</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Minister Pinkwart: Wir stärken den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumfahrt ist seit jeher ein wichtiger Motor für neue Innovationen und den Technologietransfer in viele andere Branchen. Das erkennen auch immer mehr Start-ups, die mit ihren innovativen Ideen auf den Markt drängen. Um Gründungsaktivitäten im Bereich der Raumfahrt gezielt zu unterstützen, fördert das Land mit dem Business Incubation Center NRW (BIC) ein Inkubatorprogramm der European Space Agency (ESA) für Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 1,4 Millionen Euro. Die ESA stellt Gelder in gleicher Größenordnung bereit, Partner ist die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR. Ausgewählte Start-ups erhalten neben einer finanziellen Unterstützung von insgesamt 50.000 Euro eine zweijährige Managementbegleitung sowie technischen Support.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart:<br>„Die moderne Raumfahrt als Technologie- und Innovationstreiber bietet hervorragende Möglichkeiten für neue Anwendungen und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten in fast allen Branchen. Dass Start-ups, die solche Chancen erkennen und nutzen, in Nordrhein-Westfalen auf einen Inkubator der ESA zurückgreifen können, bietet hervorragende Chancen für die Gründer selbst und für die gesamte Wirtschaft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten vier Jahren sollen bis zu 40 Start-ups das Inkubatorprogramm durchlaufen. Zusätzlich zum Hauptstandort des ESA BIC NRW in Aachen wird in Herten eine zweite Anlaufstelle im Ruhrgebiet geschaffen. Das Management des Programms sowie die Betreuung der NRW-Start-ups übernimmt das Team der EurA AG in Kooperation mit der AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Inkubatorprogramm zielt auf den Wissenstransfer aus der Forschung in nachhaltige Geschäftsmodelle und den Aufbau von hoch qualifizierten Arbeitsplätzen. Der Inkubator stärkt das Start-up-Ökosystem in Nordrhein-Westfalen und knüpft nahtlos an Schwerpunktthemen wie Digitalisierung, Produktion 4.0, Medizintechnik, Wasserstoff und Energie, Leichtbau und Oberfläche an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Infos zum Programm finden Sie <a href="https://esa-bic.de/nrw/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/neue-foerderung-fuer-start-ups-aus-dem-bereich-raumfahrt-land-gibt-startschuss-fuer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MWIDE</a></p>
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