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	<title>New mobility &#8211; AeroSpace.NRW</title>
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	<description>Das NRW-Netzwerk der Luft- und Raumfahrtindustrie</description>
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	<title>New mobility &#8211; AeroSpace.NRW</title>
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		<title>Beißt die Schlange zu, können RWTH-Drohnen Leben retten</title>
		<link>https://aerospace.nrw/beisst-die-schlange-zu-koennen-rwth-drohnen-leben-retten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 13:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Professor Dieter Moormann erläutert im Forum der Aachener Zeitung den Stand der Forschung an unbemannten Fluggeräten. RWTH-Senatsvorsitzender Kai-Uwe Schröder über das Spannungsfeld zwischen friedlicher und militärischer Nutzung. Langweilig ist gut. Unspektakulär ist auch gut. Für Professor Dieter Moormann kann es gar nicht öde genug sein. Denn je langweiliger ein Drohnenflug ist, desto sicherer ist er...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/beisst-die-schlange-zu-koennen-rwth-drohnen-leben-retten" title="Read Beißt die Schlange zu, können RWTH-Drohnen Leben retten">Read more &#187;</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Professor Dieter Moormann erläutert im Forum der Aachener Zeitung den Stand der Forschung an unbemannten Fluggeräten. RWTH-Senatsvorsitzender Kai-Uwe Schröder über das Spannungsfeld zwischen friedlicher und militärischer Nutzung.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Langweilig ist gut. Unspektakulär ist auch gut. Für Professor Dieter Moormann kann es gar nicht öde genug sein. Denn je langweiliger ein Drohnenflug ist, desto sicherer ist er auch. Und genau darum geht es dem Leiter des Instituts für Flugsystemdynamik und seinem Team: Den sicheren, präzisen und robusten Einsatz von autonomen unbemannten Flugsystemen – in Zeiten hybrider Bedrohungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstagabend stellte er seine Forschung in einem Forum der Aachener Zeitung vor. Rund 100 Gäste waren ins Verlagsgebäude an der Dresdener Straße in Aachen gekommen, um aus erster Hand zu erfahren, wie der Stand der Drohnenforschung ist, was es mit dem „Center for Vertical Mobility“ auf sich hat und wie an der RWTH mit der „dual use“-Problematik umgegangen wird, also der Tatsache, dass friedliche Forschung auch militärisch genutzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dieter Moormann hatte seine wissenschaftlichen Mitarbeitenden Eva König und Philipp Müller mitgebracht, die konkrete Projekte vorstellten. So war Eva König in Bangladesch, um vor Ort testen zu können, ob im Notfall die Bevölkerung mit medizinischen Gütern versorgt werden kann. „Flutnetz“ heißt das Projekt, bei dem erprobt wurde, ob im Falle eines Schlangenbisses das benötigte Gegengift per Drohne in überflutete Gebiete gebracht werden kann. „Zwischen 7000 und 8000 Menschen sterben jährlich in Bangladesch an solchen Bissen, wir haben gezeigt, dass wir das Gegengift zentimetergenau am benötigten Ort abwerfen können“, berichtete Eva König. Überwacht werden die autonomen Fluggeräte dabei von Aachen aus – das funktioniert weltweit. Im Projekt „EDEN Medical“ von Philipp Müller geht es ebenfalls um den Transport medizinischer Güter. Müller erforscht dabei in Kooperation mit sechs Krankenhäusern – federführend ist die Uniklinik RWTH Aachen –den grenzüberschreitenden Flugverkehr in der Euregio: „Die Regularien sind dabei durchaus herausfordernd“ umschrieb er schmunzelnd die bürokratischen Hürden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beiden Projekten gemein sind die eingesetzten Fluggeräte. Die sogenannten „Kippflügler“ können vertikal starten, benötigen folglich keine Landebahn und sind überaus flexibel einsetzbar. Durch ihre schwenkbaren Tragflächen können sie anders als die bekannten Multikopter lange Strecken zurücklegen. Die Kippflügler fliegen automatisiert, nicht autonom. „Autonom hieße, sie würden eigene Entscheidungen treffen“, erläuterte Moormann. Auch an einer solchen „geschützten Autonomie“ forschen die RWTH-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Doch das Feld der Drohnenforschung an der RWTH ist noch viel weiter, der „Cleancopter“ kann Fassaden oder PV-Anlagen reinigen, „Flugwindkraftanlagen“ zielen darauf ab, in bis zu 1000 Metern Höhe Höhenwinde auszunutzen, die konventionelle Windenergieanlagen nicht zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar ist aber auch: Spätestens mit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine schaut die Öffentlichkeit anders auf das Thema Drohnen. Wie sehr ein möglicher militärischer Nutzen der Forschung auch innerhalb der Universität diskutiert wird, erläuterte der RWTH-Senatsvorsitzende Professor Kai-Uwe Schröder in der von Bernd Büttgens und Carsten Rose moderierten Veranstaltung: Es gebe keine einfache Antwort auf die Frage nach dem „dual use“, wusste Schröder von intensiven Diskussionen im Senat zu berichten. Die RWTH wolle sensibilisieren und entwickle derzeit „Leitplanken“ als Orientierungshilfen für die Forschenden. Die Freiheit von Forschung und Lehre sei ein hohes Gut, die „Mütter und Väter des Grundgesetzes werden sich etwas dabei gedacht haben, als sie diese garantierten“, so Schröder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Befürchtung, dass an der RWTH generiertes Wissen zur Entwicklung von Produkten diene, die letztlich in Kriegen zum Einsatz kommen, stünden eben diese Freiheit der Forschung, der friedliche Einsatz von Drohnen und letztlich auch das Verteidigen der freiheitlichen Grundordnung auf Basis fester Werte, die die RWTH habe, gegenüber. „Natürlich entwickeln wir an der RWTH keine militärischen Produkte“, so Professor Dieter Moormann, „dennoch ist unsere Grundlagenforschung – wie nahezu jede Forschung – in der Konsequenz auch militärisch nutzbar.“ Hochsicherheitsforschung ist an der Aachener Universität ohnehin nicht möglich, „dafür fehlt uns die Infrastruktur“, so Schröder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sehr sich die Sichtweise auf dieses Thema seit der russischen Aggression gewandelt hat, wird auch bei einem großen Projekt deutlich, dass derzeit in Aldenhoven neben der Halde Emil-Mayrisch entsteht. Hier, im früheren Bergbaugebiet in Sichtweite der riesigen Abraumhalde, wird das „Center for Vertical Mobility“ errichtet, der „dual use“, das wurde bei Übergabe des Förderbescheids durch NRW-Ministerin Mona Neubar und ‑Minister Oliver Krischer sehr deutlich, ist ausdrücklich gewünscht. Das Land Nordrhein-Westfalen stärkt gezielt Innovationen für die zivile und militärische Verteidigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Center for Vertical Mobility soll ein bundesweit einmaliges Kompetenz- und Testzentrum rund um das Thema Vertikale Mobilität im Rheinischen Revier geschaffen werden. An unbemannten automatisierten Fluggeräten wird ebenso geforscht wie an Lufttaxis und Flugwindkraftanlagen. Um deren Einsatz so sicher und robust wie möglich zu machen, müssen sie resilient gegenüber äußeren Einflüssen werden. „Wir haben es immer häufiger mit der absichtlichen Störung von Mobilfunk- und Satellitennavigation zu tun – leider“, sagt Dieter Moormann. In Aldenhoven sollen die Geräte fit dafür gemacht werden, trotz solcher Störungen einwandfrei zu funktionieren. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nicht nur für die automatisierte Luftfahrt, sondern ebenso für das automatisierte Fahren, egal ob auf Straße oder Schiene, eine Relevanz haben, also auch Züge und Autos stressresistenter machen. Die Systeme werden insbesondere gegen das „Jamming“, also das vorsätzliche Stören von Satellitensignalen, und das „Spoofing“, das Aussenden von Pseudo-Satellitensignalen, fitgemacht. „Es geht eben nicht nur um den Bau der Fluggeräte, sondern auch um die Anwendung im realen Umfeld, in dem es auch zu Störungen kommen kann“, so Moormann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/september-2026/~bspdfq/beisst-die-schlange-zu-koennen-rwth-dro/" target="_blank" rel="noopener">RWTH Aachen University</a></em></strong></p>
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		<item>
		<title>Space Innovation Cup – Ideen zur Steuerung von Drohnen per Satellit gesucht</title>
		<link>https://aerospace.nrw/space-innovation-cup-ideen-zur-steuerung-von-drohnen-per-satellit-gesucht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Kleine Drohnen kommen zunehmend in Industrie, Katastrophenschutz sowie sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz. Ihre Einsatzmöglichkeiten werden jedoch häufig durch die begrenzte Reichweite bestehender Kommunikationssysteme eingeschränkt. Im Space Innovation Cup der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird daher die Entwicklung innovativer Lösungen für die zuverlässige Steuerung und den Datentransfer kleiner Drohnen über...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/space-innovation-cup-ideen-zur-steuerung-von-drohnen-per-satellit-gesucht" title="Read Space Innovation Cup – Ideen zur Steuerung von Drohnen per Satellit gesucht">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li>Kleine Drohnen kommen zunehmend in Industrie, Katastrophenschutz sowie sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz.</li>



<li>Bislang haben sie aber eine geringe Reichweite, die per Satellitenverbindung gesteigert werden könnte.</li>



<li>Der Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR fördert Ideen zur Steuerung von Drohnen per Satellit. Er wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) initiiert und finanziert.</li>



<li>Bewerbungen sind bis zum 13. September 2026 möglich.</li>



<li>Schwerpunkte: Raumfahrt, New Space, Innovationsförderung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Kleine Drohnen kommen zunehmend in Industrie, Katastrophenschutz sowie sicherheitsrelevanten Anwendungen zum Einsatz. Ihre Einsatzmöglichkeiten werden jedoch häufig durch die begrenzte Reichweite bestehender Kommunikationssysteme eingeschränkt. Im Space Innovation Cup der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird daher die Entwicklung innovativer Lösungen für die zuverlässige Steuerung und den Datentransfer kleiner Drohnen über Satelliten gefördert. Der Wettbewerb wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) initiiert und finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesucht werden robuste, sichere und skalierbare Technologien, die eine leistungsfähige Satellitenanbindung bei möglichst geringem Gewicht, niedrigem Energieverbrauch und geringen Kosten ermöglichen. Damit sollen neue Einsatzmöglichkeiten erschlossen und gleichzeitig die Innovationskraft der New-Space-Szene gestärkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für jede Phase des Wettbewerbs erhalten die Teilnehmenden eine finanzielle Vergütung, die insgesamt über alle Phasen hinweg bis zu 500.000 Euro betragen kann. Eine unabhängige Jury aus ausgewählten Expertinnen und Experten entscheidet über die Zulassung der Teilnehmenden und kürt den Gewinner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf und Teilnahmebedingungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Space Innovation Cup richtet sich an die New-Space-Szene, Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen sowie etablierte Unternehmen aus der Europäischen Union. Die Bewerbung eines Verbundes aus mehreren Einrichtungen oder Unternehmen ist möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist die Entwicklung einer Lösung zur Steuerung und stabilen Datenübertragung kleiner Drohnen über Satelliten zu jeder Zeit – möglichst ohne Flugzeit, Energiehaushalt und Nutzlast zu beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung soll an einem funktionsfähigen End-to-End-System demonstriert werden, das handelsübliche Drohnen über Satelliten steuert und Daten überträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewerbungen sind bis zum&nbsp;<strong>13. September 2026</strong>&nbsp;möglich. Aus den Bewerbungen werden anschließend die Teilnehmenden ausgewählt, die sich in den folgenden drei Projektphasen bewähren können. Am 27. Juli 2026 wird zudem ein FAQ-Webinar angeboten.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Hintergrund</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Der Space Innovation Cup ist ein mehrphasiger Innovationswettbewerb des Space Innovation Hubs der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Er besteht aus Auswahlrunden, Pitchformaten und einer phasenweisen Finanzierung. Er wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) initiiert und finanziert. Der Cup wird 2026 erstmals ausgeschrieben.</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.spaceinnovationhub.de/wettbewerbe/space-innovation-cup/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Informationen und Unterlagen zum Wettbewerb finden Sie auf der Website des Space Innovation Cups</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/space-innovation-cup-ideen-zur-steuerung-von-drohnen-per-satellit-gesucht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DLR</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rheinmetall und Boeing vereinbaren Partnerschaft zur MQ-28 Ghost Bat</title>
		<link>https://aerospace.nrw/rheinmetall-und-boeing-vereinbaren-partnerschaft-zur-mq-28-ghost-bat</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
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					<description><![CDATA[Rheinmetall und Boeing Australia haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, die MQ-28 Ghost Bat als ausgereifte Lösung für die geplante Beschaffung eines Collaborative Combat Aircraft (CCA) durch die Bundeswehr bis 2029 anzubieten. Die MQ-28 Ghost Bat von Boeing hat bereits über 150 Flüge absolviert. Sie wurde in Australien für die Royal Australian Air...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/rheinmetall-und-boeing-vereinbaren-partnerschaft-zur-mq-28-ghost-bat" title="Read Rheinmetall und Boeing vereinbaren Partnerschaft zur MQ-28 Ghost Bat">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Rheinmetall und Boeing Australia haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, die MQ-28 Ghost Bat als ausgereifte Lösung für die geplante Beschaffung eines Collaborative Combat Aircraft (CCA) durch die Bundeswehr bis 2029 anzubieten. Die MQ-28 Ghost Bat von Boeing hat bereits über 150 Flüge absolviert. Sie wurde in Australien für die Royal Australian Air Force sowie für weitere verbündete Nationen entworfen, entwickelt und hergestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als bewährtes autonomes CCA fungiert sie als Multiplikator für die Luftstreitkräfte. Sie kann gemeinsam mit bemannten Flugzeugen für die entscheidende Kampfkraft in stark umkämpften Lufträumen sorgen. Ihr modularer Aufbau und ihre autonomen Fähigkeiten ermöglichen ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten, darunter Aufklärung, elektronische Kampfführung und die Integration von Waffensystemen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Partnerschaft wird Rheinmetall als Systemmanager für die MQ-28 in Deutschland fungieren. Das Unternehmen wird die Systemintegration in bestehende und zukünftige Führungs- und Waffensysteme der Bundeswehr sowie die Anpassung an nationale Anforderungen überwachen. Zudem wird Rheinmetall die operative, wartungstechnische und logistische Unterstützung sicherstellen. Das Unternehmen kann dabei auf seine Erfahrung im Bereich von Kampfflugzeugen der 5. Generation und bei unbemannten Systemen sowie auf seine starke industrielle Basis zurückgreifen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit Boeing Defence Australia als Partner legen wir den Grundstein, um die MQ28 optimal auf die Anforderungen der Bundeswehr zuzuschneiden”, sagte Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. „Als Systemintegrator stellen wir sicher, dass Integration, Betrieb und Weiterentwicklung aus einer Hand erfolgen und stärken gleichzeitig die industrielle Wertschöpfung in Form eines industriellen Hubs in Deutschland und Europa. Wir sehen für Rheinmetall dabei ein Umsatzpotenzial im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die strategische Partnerschaft gewährleistet ein hohes Maß an nationaler und souveräner Wertschöpfung sowie Versorgungssicherheit in Deutschland. Die offene, modulare Systemarchitektur der MQ-28 „Ghost Bat” ermöglicht</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunftstechnologie Drohnen: Nordrhein-Westfalen stärkt Europas technologische Souveränität</title>
		<link>https://aerospace.nrw/zukunftstechnologie-drohnen-nordrhein-westfalen-staerkt-europas-technologische-souveraenitaet</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 11:21:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Größte Fachkonferenz zu sicherer Integration, digitalen Lufträumen und wirtschaftlichen Chancen – wie Drohnen Wirtschaft und Verkehr effizienter machen Drohnen sind in wenigen Jahren vom Nischenprodukt zur Schlüsseltechnologie geworden. Ihr vielfacher Nutzen für Wirtschaft, Behörden und Forschung macht sie so interessant: Sie liefern schneller Lagebilder, prüfen Leitungen und Trassen, unterstützen Rettungskräfte und sparen dabei Zeit, Energie...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/zukunftstechnologie-drohnen-nordrhein-westfalen-staerkt-europas-technologische-souveraenitaet" title="Read Zukunftstechnologie Drohnen: Nordrhein-Westfalen stärkt Europas technologische Souveränität">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Größte Fachkonferenz zu sicherer Integration, digitalen Lufträumen und wirtschaftlichen Chancen – wie Drohnen Wirtschaft und Verkehr effizienter machen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Drohnen sind in wenigen Jahren vom Nischenprodukt zur Schlüsseltechnologie geworden. Ihr vielfacher Nutzen für Wirtschaft, Behörden und Forschung macht sie so interessant: Sie liefern schneller Lagebilder, prüfen Leitungen und Trassen, unterstützen Rettungskräfte und sparen dabei Zeit, Energie und Emissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als sicherheitsrelevante Zukunftstechnologie leisten sie zugleich einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität und strategischen Handlungsfähigkeit Europas. Während die Nutzung in Deutschland rasant wächst und sich deutlich in Richtung kommerzieller Anwendungen verschiebt, geht es jetzt um den nächsten Schritt: vom Test in den Regelbetrieb – mit klaren Regeln, sicheren Verfahren und Akzeptanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten wachsender geopolitischer Herausforderungen wird deutlich, wie eng wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, technologische Kompetenz und Sicherheit miteinander verbunden sind. Europa ist darauf angewiesen, Schlüsseltechnologien eigenständig zu entwickeln, sicher zu betreiben und strategisch zu kontrollieren. Vor diesem Hintergrund luden das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie am Dienstag, 3. Februar 2026, zu einer ersten großen Fachkonferenz nach Düsseldorf ein. Unter dem Titel „Zugang erleichtern – Herausforderungen lösen – Technologien anwenden“ diskutierten mehr als 150 Expertinnen und Experten über das Potenzial der Technik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nordrhein-Westfalen entwickelt sich zunehmend zu einer der führenden Regionen für die Integration von Drohnen in den Luftverkehr und setzt dabei wichtige Impulse für Deutschland und Europa. Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie, Verwaltung und Praxis gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen: von der Detektion und Abwehr unbemannter Systeme über den Einsatz hoch automatisierter Drohnen bis hin zu rechtlichen Grundlagen für Genehmigungen und Risikobewertungen. Praxisbeispiele verdeutlichten die Möglichkeiten, die Drohnen bereits heute eröffnen. Ebenso wurde die Rolle von Flugplätzen als Erprobungszentren beleuchtet, die Integration in den Luftraum diskutiert und die Bedeutung eines präzisen Luftlagebildes nicht nur im Nahbereich von Landeplätzen hervorgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wirtschaftsministerin Mona Neubaur:&nbsp;</strong>„Drohnen sind eine Schlüsseltechnologie für Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und technologische Souveränität in Europa. Sie stärken unsere strategische Handlungsfähigkeit und eröffnen zugleich neue Geschäftsfelder, machen Prozesse effizienter und schaffen zusätzliche Wertschöpfung in Unternehmen, im Handwerk und in vielen Betrieben. Nordrhein-Westfalen will dieses Potenzial gezielt nutzen und die Technologie weiter voranbringen.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zahlen haben sich verdreifacht</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2019 hat sich die Zahl der kommerziell genutzten Drohnen in Deutschland von rund 19.000 auf mehr als 56.000 im Jahr 2023 fast verdreifacht – ein Wachstum von 197 Prozent. Diese rasante Entwicklung unterstreicht, dass Drohnen längst nicht mehr nur Nischeninstrumente sind, sondern zunehmend zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für Industrie, Handwerk und Dienstleistungen werden. Laut Prognosen des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) wird die Zahl der gewerblich eingesetzten Drohnen bis 2030 auf etwa 80.000 steigen. Für Unternehmen eröffnen sich damit neue Geschäftsfelder, Effizienzgewinne und Innovationsmöglichkeiten, die den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen stärken und die Wettbewerbsfähigkeit von Mittelstand und Großbetrieben nachhaltig erhöhen.<br><br>Besonders auch im Verkehrs- und Logistiksektor treiben sie Innovationen an. Drohnen eröffnen neue Möglichkeiten, Infrastruktur effizient zu überwachen, Transportwege intelligenter zu gestalten und Mobilität digitaler und nachhaltiger zu organisieren. Nordrhein-Westfalen setze deshalb bewusst ein Signal für die zukunftsweisende Nutzung unbemannter Luftfahrtsysteme, sagte&nbsp;<strong>Verkehrsminister Oliver Krischer</strong>: „Drohnen verändern die Art, wie wir Mobilität, Logistik und Infrastruktur denken. Sie stehen für einen Verkehrssektor, der digitaler, effizienter und nachhaltiger wird. Wer heute in Drohnentechnologie investiert, investiert in Innovationen und neue Wertschöpfung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Ziele zu erreichen, müssten alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen: Industrie, Anwender, Genehmigungsbehörden und Luftraumgestalter. Im unteren Luftraum soll eine digitale Infrastruktur geschaffen werden, „U-Space“ genannt, um bisherige und neue Luftraumnutzer sicher und geordnet aneinander vorbeifliegen zu lassen. Ziel ist es, Rechtssicherheit zu schaffen, ohne Innovationen auszubremsen, die kritische Infrastruktur zu schützen und eine klare Abgrenzung zwischen erlaubter Nutzung und Missbrauch zu regeln. Die Veranstaltung, die in enger Kooperation mit AeroSpace.NRW organisiert und durchgeführt wurde, verdeutlichte das große Interesse der Branche und die vorhandene politische Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei aller Innovationskraft stellten die Teilnehmenden auch klar: Drohnen müssen verantwortungsvoll betrieben werden. Illegale Flüge, etwa in der Nähe von Flughäfen, über Menschenansammlungen oder in sensiblen Sicherheitsbereichen, stellen ein erhebliches Risiko dar und werden strafrechtlich verfolgt. Die Fachkonferenz betonte, dass die sichere Integration unbemannter Fluggeräte in den Luftraum nur mit klaren Regeln, präzisen Luftlagebildern und der Zusammenarbeit von Behörden, Betreibern und Industrie gelingt. Ziel sei es, die Vorteile der Technologie zu nutzen, ohne die Sicherheit von Menschen und Infrastruktur zu gefährden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hintergrund</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbreitung von Drohnen in Deutschland&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) gibt es aktuell in der EU rund 2 Millionen Drohnen-Betreiber, etwa die Hälfte davon sind registrierte Betreiber in Deutschland. Je nach Einsatzzweck, Größe, Gewicht und technischer Ausstattung lassen sich Drohnen in verschiedene Kategorien einteilen, die jeweils unterschiedlichen rechtlichen Vorgaben unterliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Drohnen für die Privatnutzung: Privat genutzte Drohnen werden vor allem für Freizeitaktivitäten eingesetzt, insbesondere für Foto- und Videoaufnahmen. Diese Mini- und Hobbydrohnen sind in der Regel 10 bis 30 Zentimeter groß und wiegen nur 250 Gramm. Für sie gilt in der EU keine Kennzeichnungspflicht und es ist bei rein privater Nutzung kein Drohnenführerschein erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Größere Kameradrohnen für private Anwender mit einer Größe von 20 bis 50 Zentimetern, einem Gewicht von mehr als 250 Gramm, längeren Flugzeiten und höherer Bildauflösung unterliegen jedoch der Kennzeichnungspflicht, meist ist ein EU-Kompetenznachweis erforderlich („kleiner Drohnenführerschein“).</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Gewerblich genutzte Drohnen: Sie werden unter anderem eingesetzt, um Gebäude, Brücken und Stromleitungen zu inspizieren, in der Logistik, der Vermessungstechnik und in der Landwirtschaft. Diese Drohnen sind in der Regel größer als 50 Zentimeter und wiegen zwischen 5 und 25 Kilogramm. Sie sind mit speziellen Sensoren ausgestattet, zum Beispiel Wärmebildkameras oder hochauflösenden Messsystemen, und können automatisierte Flugrouten abfliegen. Für sie gelten strengere gesetzliche Anforderungen, darunter spezielle Betriebsgenehmigungen und Risikobewertungen nach EU-Recht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Drohnen von Behörden und für Sicherheitsaufgaben: Behördliche Drohnen werden von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und im Katastrophenschutz eingesetzt – zum Beispiel, um die Lage bei Bränden zu erkunden, vermisste Personen zu suchen, den Verkehr zu überwachen oder Unfallstellen zu dokumentieren. Diese Drohnen sind besonders robust, wetterfest und häufig mit Wärmebild- und Nachtsichtkameras ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Drohnen im wirtschaftlichen Einsatz sowie im Forschungs- und Entwicklungsbetrieb spielen eine zentrale Rolle. Dazu zählen unter anderem autonome Flugsteuerung, Schwarmflug, neue Antriebssysteme oder innovative Sensortechnik. Diese Drohnen variieren stark in Größe und Gewicht und werden meist in speziellen Testgebieten oder unter kontrollierten Bedingungen betrieben.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zuständige Genehmigungsbehörden</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In Nordrhein-Westfalen benötigen Betreiber von professionellen Drohnen – wie in neun weiteren Bundeländern – eine Genehmigung durch das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig. Die Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster sind zuständig für Genehmigungen und die Aufsicht über den Drohnenbetrieb in den anderen Drohnenkategorien. Sie erteilen allgemeine oder projektbezogene Genehmigungen und überwachen die Einhaltung der europäischen Betriebsvorschriften für unbemannte Luftfahrtsysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quelle: <a href="https://www.wirtschaft.nrw/zukunftstechnologie-drohnen-nordrhein-westfalen-staerkt-europas-technologische-souveraenitaet" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtschaft.NRW</a></em><em>, <a href="https://www.umwelt.nrw.de/zukunftstechnologie-drohnen-nordrhein-westfalen-staerkt-europas-technologische-souveraenitaet" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AeroSpace.NRW Netzwerkabend in Aachen: Das Rheinische Revier als Enabler für die Zukunft der Luftfahrt</title>
		<link>https://aerospace.nrw/aerospace-nrw-netzwerkabend-in-aachen-das-rheinische-revier-als-enabler-fuer-die-zukunft-der-luftfahrt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 10:38:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Rheinische Revier wandelt sich – von einer Region, die einst durch die Braunkohle geprägt war, hin zu einem Innovationsmotor für eine klimaneutrale Luftfahrt. Wie dieser Strukturwandel konkret gestaltet wird und welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die Luftfahrtbranche ergeben, stand im Mittelpunkt des Netzwerkabends „Rheinisches Revier als Enabler für die Zukunft der...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/aerospace-nrw-netzwerkabend-in-aachen-das-rheinische-revier-als-enabler-fuer-die-zukunft-der-luftfahrt" title="Read AeroSpace.NRW Netzwerkabend in Aachen: Das Rheinische Revier als Enabler für die Zukunft der Luftfahrt">Read more &#187;</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Rheinische Revier wandelt sich – von einer Region, die einst durch die Braunkohle geprägt war, hin zu einem Innovationsmotor für eine klimaneutrale Luftfahrt. Wie dieser Strukturwandel konkret gestaltet wird und welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die Luftfahrtbranche ergeben, stand im Mittelpunkt des <strong>Netzwerkabends „Rheinisches Revier als Enabler für die Zukunft der Luftfahrt“</strong> am <strong>30. Oktober 2025</strong> beim <strong>Access e.V. in Aachen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit der <strong>Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH</strong> hatte <strong>AeroSpace.NRW</strong> zu der Veranstaltung eingeladen, bei der Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenkamen, um aktuelle Entwicklungen, Projekte und Perspektiven zu diskutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Begrüßung durch <strong>Dr.-Ing. Harald Cremer (AeroSpace.NRW)</strong>, <strong>Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH)</strong> und <strong>Dr.-Ing. André Schievenbusch (Access e.V.)</strong> beleuchteten mehrere Fachvorträge und Projektpitches die vielfältigen Aktivitäten, die das Rheinische Revier bereits heute zum Schrittmacher einer nachhaltigen Luftfahrt machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt machte <strong>Dr.-Ing. André Schievenbusch (Access e.V.)</strong> mit einem Einblick in das <strong>Production Launch Center Aviation</strong>, gefolgt von Beiträgen des <strong>DLR</strong> und der <strong>Zukunftsagentur Rheinisches Revier</strong> zu den Transformationsprozessen in der Region. Im Anschluss präsentierten verschiedene Expertinnen und Experten innovative Projekte und Technologien – von nachhaltigen Werkstoffen und „Future Fuels“ über vertikale Mobilität bis hin zu Drohnen als Luftfahrzeuge der Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Fokus lag zudem auf den Fördermöglichkeiten im Rahmen des <strong>Luftfahrtforschungsprogramms LuFo VII</strong>, vorgestellt durch <strong>Dr. Jan E. Bode</strong> und <strong>Dr. Tania Hancke</strong> vom <strong>Projektträger Luftfahrtforschung (DLR)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim abschließenden Get-Together nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum intensiven Austausch und zur Vernetzung sowie zur Stärkung des Wissenstransfers und der Zusammenarbeit innerhalb der Luft- und Raumfahrtbranche in Nordrhein-Westfalen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="9082" src="https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2025/10/DSC1984-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9082" srcset="https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2025/10/DSC1984-1024x683.jpg 1024w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2025/10/DSC1984-scaled-600x400.jpg 600w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2025/10/DSC1984-300x200.jpg 300w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2025/10/DSC1984-768x512.jpg 768w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2025/10/DSC1984-1536x1024.jpg 1536w, https://aerospace.nrw/wp-content/uploads/2025/10/DSC1984-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Kurzüberblick: Defence Readiness Roadmap 2030</title>
		<link>https://aerospace.nrw/kurzueberblick-defence-readiness-roadmap-2030</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 09:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
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					<description><![CDATA[Die EU legt mit der Defence Readiness Roadmap 2030 klare Ziele, Meilensteine und Indikatoren fest, um bis 2030 Fähigkeitslücken zu schließen, gemeinsame Beschaffung zu stärken, die europäische Industrie hochzufahren und volle NATO‑Interoperabilität zu sichern. Kernstücke sind vier europäische Schlüsselinitiativen: European Drone Defence Initiative, Eastern Flank Watch, European Air Shield und European Space Shield. Projektstarts ab...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/kurzueberblick-defence-readiness-roadmap-2030" title="Read Kurzüberblick: Defence Readiness Roadmap 2030">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die EU legt mit der Defence Readiness Roadmap 2030 klare Ziele, Meilensteine und Indikatoren fest, um bis 2030 Fähigkeitslücken zu schließen, gemeinsame Beschaffung zu stärken, die europäische Industrie hochzufahren und volle NATO‑Interoperabilität zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kernstücke sind vier europäische Schlüsselinitiativen: European Drone Defence Initiative, Eastern Flank Watch, European Air Shield und European Space Shield. Projektstarts ab 2026, volle Funktionsfähigkeit 2026-2028; SAFE‑finanzierte Lieferungen bis Ende 2030. Parallel treiben Capability Coalitions, vereinfachte Regeln und zusätzliche Finanzierung (SAFE, EDIP/EDF, EIB/EIF, Militärische Mobilität) die Umsetzung. Die Ukraine ist integraler Partner.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Industrie entstehen kurzfristig planbare Vergabefenster in Luft‑/Raketenabwehr, Drohnen/Counter‑Drone, Raumfahrt, Cyber/AI/EW, Munition/Artillerie, Militärmobilität und Enablern. Besonders wichtig: Es ergeben sich große Chancen für Unternehmen ohne bisherigen Defence‑Fokus (z. B. Automotive, Elektronik, Cloud/Cyber, Robotik, Halbleiter, Bau, Logistik, Kritische‑Infrastruktur‑Services) über Dual‑Use‑Pfadways.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was jetzt zu tun ist:&nbsp;</strong>Angebote auf Schlüsselinitiativen/Koalitionen mappen, frühzeitig Konsortien bilden, Compliance und Zertifizierungen absichern, Finanzierung an EU‑Instrumente ausrichten, Lieferketten und Skills skalieren und einen datierten Capture‑Plan bis 2030 hinterlegen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details, Analysen und eine ausführliche „What Companies Need to Do Now“-Sektion finden Sie in der&nbsp;<a href="https://www.heuking.de/en/news-events/newsletter-articles/detail/heuking-aerospace-defence-newsletter-follow-up-briefing-on-europes-defence-readiness-roadmap-2030.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">englischen Langfassung des Beitrags</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.heuking.de/de/news-events/newsletter-fachbeitraege/artikel/kurzueberblick-defence-readiness-roadmap-2030.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heuking</a></em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>EASA presses on the accelerator to support drone operations in the EU</title>
		<link>https://aerospace.nrw/easa-presses-on-the-accelerator-to-support-drone-operations-in-the-eu</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:04:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
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					<description><![CDATA[The European Union Aviation Safety Agency (EASA) launched the fifth release of its&#160;Innovative Air Mobility (IAM) Hub&#160;adding new functionality that will enable stakeholders to better navigate the evolving drone economy and to reap the benefits of its updated SORA (Specific Operations Risk Assessment) version 2.5. SORA 2.5 will simplify the authorisation process for UAS operations...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/easa-presses-on-the-accelerator-to-support-drone-operations-in-the-eu" title="Read EASA presses on the accelerator to support drone operations in the EU">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">The European Union Aviation Safety Agency (EASA) launched the fifth release of its&nbsp;<a href="https://www.easa.europa.eu/en/domains/drones-air-mobility/drones-air-mobility-landscape/innovative-air-mobility-hub">Innovative Air Mobility (IAM) Hub</a>&nbsp;adding new functionality that will enable stakeholders to better navigate the evolving drone economy and to reap the benefits of its updated SORA (Specific Operations Risk Assessment) version 2.5.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SORA 2.5 will simplify the authorisation process for UAS operations in the specific category by:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>clarifying its text, thereby making it easier for UAS operators to meet the expectations of competent authorities;</li>



<li>reducing the room for interpretations and so enabling more harmonised implementation across Member States;</li>



<li>lowering the amount of evidence required for obtaining an authorisation for most Visual Line of Sight (VLOS) operations classified as low risk (SAIL II).</li>



<li>relaxing certain requirements, in particular those related to the containment of drones within the operational volume.</li>



<li>completing the package after EASA published over the summer the Means of Compliance for medium risk (SAIL III) operations</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">The IAM Hub is a central platform designed to simplify and fast track drone rule implementation. It also facilitates the exchange of information on drones and electric aircraft. The IAM Hub is designed to help not only the developing IAM industry but also the national and regional governments.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Launched in December 2023, the IAM Hub connects cities, regions, national authorities, operators, and manufacturers involved in introducing air taxi and drone services. It serves as a central platform for sharing reliable information and data.</p>



<p class="wp-block-paragraph">The fifth release of the IAM Hub introduces a series of new tools, in particular:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>The <a href="https://www.easa.europa.eu/en/domains/drones-air-mobility/operating-drone/drone-rule-navigator"><strong>Drone Rule Navigator</strong></a>, a user-friendly tool to help operators understand applicable regulations, determine the category of their operation, and identify the relevant requirements.</li>



<li><a href="https://www.easa.europa.eu/en/domains/drones-air-mobility/drones-air-mobility-landscape/roles-of-cities">A guide</a> co-created by the Urban Air Mobility Initiative Cities Community (UIC2) intended for EU &amp; national political stakeholders, emphasising the central &amp; collaborative role that cities must play in helping shape, integrate, and govern Urban Air Mobility (UAM) in alignment with societal needs.</li>



<li>the <strong>eSORA</strong> tool<strong>, </strong>an automatised implementation of SORA 2.5 that enables UAS operators to design their operations and compile all evidence needed for an operational authorisation. This tool also includes a <strong>Cross-Border Operations</strong> feature to facilitate operations across multiple Member States. Initially, the eSORA tool will be accessible only to Member States and IAM Hub Task Force members.  EASA plans to gradually open access to all UAS operators in the near future.</li>



<li>The <a href="https://www.easa.europa.eu/en/domains/drones-air-mobility/operating-drone/drone-operations-easa-member-states">IAM Hub drone economy dashboard</a> now includes <strong>timeline data.</strong></li>



<li>Thanks to the collaboration with all Member States, Copernicus and the Joint Research Centre (JRC), the IAM Hub now includes <a href="https://www.easa.europa.eu/en/domains/drones-air-mobility/operating-drone/statistical-population-density-easa-member-states">population density data</a> as well as land use data in line with the related EASA Guidelines.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daan Dousi, Head of EASA’s Innovative Air Mobility Department</strong>, said: “The publication of SORA 2.5 and the Release #5 of the IAM Hub shows how EASA is stepping up the hands-on implementation support for the Drone Economy with new guidance and digital tools&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Falk Götten, Team Leader for Operational Authorisations and LUC</strong>&nbsp;said “Germany welcomes and supports the use of the IAM Hub to simplify and digitize the approval processes. LBA plans to use the features of the IAM Hub extensively for its own application processing in the specific category. At the same time, we encourage UAS operators to take advantage of the benefits this tool offers for the application process and the safety of drone operations in general”</p>



<p class="wp-block-paragraph">“The IAM Hub is designed to help not only the developing IAM industry but also the national and regional governments. As an IAM Hub Pioneer city we were able to connect with other cities and international authorities to work for solutions that benefit our city. We look forward to the upcoming operations in Helsinki to showcase the capabilities to our citizens,” said&nbsp;<strong>Christina Suomi, Project Director U-space, City of Helsinki</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Franziska Biermann, Head of Unit for Cluster Policy, City of Hamburg</strong>&nbsp;said “As a IAM Hub Pioneer city we were able to connect with other cities and international authorities to work for solutions that benefit our city. We look forward to the upcoming operations in Hamburg to showcase the capabilities to our citizens. We are also pleased to have led the work on the guide on the role of local authorities, which is now included in the IAM Hub and contains important policy recommendations.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Background</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">The project is funded by the European Commission and the European Parliament. It is Flagship Action Number 7 of the European Commission&nbsp;<a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_22_7076">Drone Strategy 2.0</a>&nbsp;to enable a smart and sustainable EU drones market. The current&nbsp;<a href="https://www.easa.europa.eu/en/domains/drones-air-mobility/drones-air-mobility-landscape/innovative-air-mobility-hub">Phase 2</a>&nbsp;lasts until September 2026.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.easa.europa.eu/en/newsroom-and-events/press-releases/easa-presses-accelerator-support-drone-operations-eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">European Union Aviation Safety Agency</a></em></strong></p>
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		<item>
		<title>Forschungsprojekt »IDAS-PRO«: Wirksames Drohnenabwehrsystem für Polizeien und KRITIS</title>
		<link>https://aerospace.nrw/forschungsprojekt-idas-pro-wirksames-drohnenabwehrsystem-fuer-polizeien-und-kritis</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 06:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können polizeiliche Sicherheitskräfte Drohnen erfolgreich erkennen und abwehren? Eine Antwort auf diese Frage liefert das Forschungsprojekt »IDAS-PRO«: Bei der großen Abschlussdemonstration im baden-württembergischen Mosbach stellte sich das über zweieinhalb Jahre entwickelte Drohnenabwehrsystem in realistischen Testszenarien erfolgreich unter Beweis. Den anwesenden Nutzern fiel dabei vor allem die flexible Einsatzmöglichkeit des Gesamtsystems auf. Denn »IDAS-PRO« kann...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/forschungsprojekt-idas-pro-wirksames-drohnenabwehrsystem-fuer-polizeien-und-kritis" title="Read Forschungsprojekt »IDAS-PRO«: Wirksames Drohnenabwehrsystem für Polizeien und KRITIS">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie können polizeiliche Sicherheitskräfte Drohnen erfolgreich erkennen und abwehren? Eine Antwort auf diese Frage liefert das Forschungsprojekt »IDAS-PRO«: Bei der großen Abschlussdemonstration im baden-württembergischen Mosbach stellte sich das über zweieinhalb Jahre entwickelte Drohnenabwehrsystem in realistischen Testszenarien erfolgreich unter Beweis. Den anwesenden Nutzern fiel dabei vor allem die flexible Einsatzmöglichkeit des Gesamtsystems auf. Denn »IDAS-PRO« kann in vielen Bedrohungsszenarien unterstützen, beispielsweise auch beim Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS), industrieller Liegenschaften oder im militärischen Kontext.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">»Die gezeigten Ergebnisse sind sehr beeindruckend«, kommentierte ein Sprecher der Bundespolizei, die dem Projekt als Partner der Anwenderseite&nbsp;assoziiert war. »Ich zolle den Beteiligten großen Respekt für die Zusammenführung so vieler Komponenten – ein durchaus gelungenes Gesamtkonzept.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur selten sind die Nutzer so umfangreich und eng in ein Projekt eingebunden wie in »IDAS-PRO«, das für »Innovatives Drohnenabwehrsystem« steht: Neben dem Bundeskriminalamt (BKA) als Projektpartner lieferten sechs weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben – die Bundespolizei, die Polizeien Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie das LKA Bayern – enge Einblicke in ihre Erfahrungen aus dem polizeilichen Alltag und ließen diese kontinuierlich in die Entwicklung einfließen. »Das ist ein großes Pfund«, hob ein LKA-Mitarbeiter zum Abschluss des Projekts hervor. »Unser Wunsch ist es, dass diese Ergebnisse nun auch möglichst schnell auf die Straße kommen und wir sie nutzen können.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Beste aus vier Vorgängerprojekten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">»IDAS-PRO« ist eines der Leuchtturmprojekte des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR, vormals BMBF). Es setzte auf insgesamt vier zuvor geförderten Projekten auf. Im Rahmen eines Best-of-4 wurden von einer repräsentativen Nutzergruppe die Komponenten identifiziert, die zusammen zu einem möglichst produktnahen Demonstrator weiterentwickelt wurden. Dieser umfasst im Kontext der Drohnenabwehr die drei Aufgaben Detektion, Verifikation und Intervention. Sicherheitsbehörden bietet diese Lösung ein auf ein breites Einsatzspektrum ausgerichtetes, kosteneffektives sowie offen und modular aufgebautes System, das die Abwehr von Drohnen – bei Angriffen oder unerlaubtem Eindringen in definierte Sicherheitszonen – ermöglicht. Damit erreicht es vollumfänglich das definierte Ziel des Projekts.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Architektur von »IDAS-PRO«</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">»IDAS-PRO« besteht aus einer multimodalen Sensorsuite aus unterschiedlichen Radarsystemen, Funkpeilern, Remote ID-Sensoren und miniaturisierten Kameras. Für Kamerasensoren wurde die automatisierte Kalibrierung als einsatzrelevantes Feature implementiert. Zur Abwehr der Drohnen stehen zwei Effektoren, ein Jammer mit Kamera und eine Abfangdrohne, bereit. Alle technischen Komponenten sind an ein Kernsystem aus Sensordatenfusion und Lagedarstellung angeschlossen. Das Kernsystem ist eine Entwicklung des Fraunhofer FKIE, das den Co-Lead und die wissenschaftliche Leitung des Projekts übernommen hat. Die Projektkoordination lag, wie vom BMFTR vorgegeben, bei einem Industriepartner: im Falle von »IDAS-PRO« der in Meckenheim bei Bonn angesiedelten Elettronica GmbH. Bereits in »AMBOS«, einem der vier Vorgängerprojekte, arbeiteten die beiden Partner unter der Leitung des FKIE Seite an Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Festlegung der Testszenarien durch BKA</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg des Demonstrators waren eine fundierte Analyse der Nutzeranforderungen und die Beschreibung der sich hieraus ergebenden Zielarchitektur des Systems zu Projektbeginn. Hierfür verantwortlich zeichnete das BKA: »Auch die Testszenarien haben wir festgelegt, und zwar genau so, wie wir die Lösung nutzen würden«, betonte der Sprecher der Behörde. Am Tag der Abschlussdemonstration bewältigte »IDAS-PRO« alle ihm gestellten Aufgaben erfolgreich. »Vor allem die Entscheidungsunterstützung ist ein Novum bei Drohnenabwehrsystemen. Die Polizeien haben im Einsatz im Falle einer Bedrohungslage nicht viel Zeit und benötigen Unterstützung bei der Entscheidung der Frage: Kann ich einen Effektor zur Abwehr einer Drohne einsetzen?«, so der BKA-Sprecher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für ihn ist vor allem auch die softwaretechnische Umsetzung der Lagedarstellung von »IDAS-PRO« in Form universell nutzbarer Apps ein weiteres neues Alleinstellungsmerkmal der Lösung. Sie hält das Gesamtsystem perspektivisch für alle Arten von Anwendergruppen und Szenarien offen und flexibel. Hans Peter Stuch, »IDAS-PRO«-Projektleiter am Fraunhofer FKIE, erläutert: »Die Lösung kann so auch in vielen verwandten Bereichen eingesetzt werden, zum Beispiel für den Schutz von KRITIS, öffentlichen und privaten Liegenschaften, großen Veranstaltungen oder auch im militärischen Bereich.« Durch die wachsende Bedrohung durch Drohnen steigt die Nachfrage nach Systemen zur Detektion und Abwehr von Drohnen stetig. Stuch: »Wir gehen daher davon aus, dass die Ergebnisse schon bald als Produkte in den Einsatz gehen werden.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.fkie.fraunhofer.de/de/newsroom/Presseinformationen/idas-pro-abschlussdemo-mosbach.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Kooperation zur Entwicklung eines in Europa gefertigten Motors besiegelt</title>
		<link>https://aerospace.nrw/kooperation-zur-entwicklung-eines-in-europa-gefertigten-motors-besiegelt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 07:36:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutrale Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=8299</guid>

					<description><![CDATA[Lenord+Bauer und die Cast Coil GmbH haben einen wegweisenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Fertigung erster Prototypen eines Außenläufer-Elektromotors mit gegossenen Statorspulen aus Kupfer oder Aluminium, den patentierten Cast Coils. Diese technologische Partnerschaft markiert einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der europäischen Wertschöpfungskette im Bereich der Elektromotoren. Bei erfolgreichem Abschluss der Prototypenphase...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/kooperation-zur-entwicklung-eines-in-europa-gefertigten-motors-besiegelt" title="Read Kooperation zur Entwicklung eines in Europa gefertigten Motors besiegelt">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Lenord+Bauer und die Cast Coil GmbH haben einen wegweisenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Fertigung erster Prototypen eines Außenläufer-Elektromotors mit gegossenen Statorspulen aus Kupfer oder Aluminium, den patentierten Cast Coils. Diese technologische Partnerschaft markiert einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der europäischen Wertschöpfungskette im Bereich der Elektromotoren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei erfolgreichem Abschluss der Prototypenphase ist eine Fertigung am Standort Gladbeck bei Lenord+Bauer geplant – möglichst unter Verwendung aller Komponenten aus europäischer Produktion. &#8222;Mit dieser Kooperation schaffen wir eine zukunftsfähige Alternative zu den derzeit überwiegend in Asien gefertigten Antriebslösungen&#8220;, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Dr. Rudo Grimm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die strategische Bündelung des Anwendungs- und Fertigungs-Know-hows von Lenord+Bauer mit der Cast-Coil-Technologie entsteht ein leistungsstarker, liefersicherer und nachhaltiger Motor. Dieser wird speziell für die wachsende Transportdrohnenindustrie sowie weitere E-Mobilitätsanwendungen konzipiert, in denen höchste Zuverlässigkeit und Effizienz gefordert sind. „Gemeinsam setzen wir neue Maßstäbe für europäische Antriebslösungen&#8220;, so Franz-Josef Wöstmann, Geschäftsführer bei der&nbsp;<a href="https://castcoil.de/de/cast-coil-technologie-e-antriebe-der-naechsten-generation/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cast Coil GmbH</a>.<br>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fertigung der ersten Prototypen soll im dritten Quartal 2025 beginnen. Beide Unternehmen sehen in dieser Kooperation nicht nur wirtschaftliches Potenzial, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas im strategisch wichtigen Bereich der E-Mobilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.lenord.de/detailansicht/kooperation-zur-entwicklung-eines-in-europa-gefertigten-motors-besiegelt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lenord, Bauer &amp; Co. GmbH</a></em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschungsprojekt EULE erfolgreich abgeschlossen</title>
		<link>https://aerospace.nrw/forschungsprojekt-eule-erfolgreich-abgeschlossen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 15:23:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=8079</guid>

					<description><![CDATA[Am 3. April 2025 fand an der Uniklinik der RWTH Aachen die Abschlussveranstaltung des vom&#160;Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)&#160;im Rahmen des&#160;mFUND-Förderprogramms&#160;geförderten Projekts&#160;EULE – Europäische UAV-unterstützte Transportlösungen für medizinische Güter&#160;statt. Drei Jahre lang haben die Projektpartner an innovativen Konzepten gearbeitet, um Drohnen als zuverlässige Lösung für den medizinischen Transport einzusetzen – insbesondere dort, wo Zeit...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/forschungsprojekt-eule-erfolgreich-abgeschlossen" title="Read Forschungsprojekt EULE erfolgreich abgeschlossen">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 3. April 2025 fand an der Uniklinik der RWTH Aachen die Abschlussveranstaltung des vom&nbsp;<strong>Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)</strong>&nbsp;im Rahmen des&nbsp;<strong>mFUND-Förderprogramms</strong>&nbsp;geförderten Projekts&nbsp;<strong>EULE – Europäische UAV-unterstützte Transportlösungen für medizinische Güter</strong>&nbsp;statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Jahre lang haben die Projektpartner an innovativen Konzepten gearbeitet, um Drohnen als zuverlässige Lösung für den medizinischen Transport einzusetzen – insbesondere dort, wo Zeit und Infrastruktur entscheidend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei der Veranstaltung wurden zentrale Ergebnisse vorgestellt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erfolgreiche Testflüge</strong>, darunter ein grenzüberschreitender Flug zwischen Heerlen (NL) und Aachen (D) und eine Machbarkeitsstudie über dem Hürtgenwald für den Transport von humanan Hornhauttransplantaten.</li>



<li><strong>Technologische Entwicklungen</strong>, etwa das <strong>medPort-System</strong> zur automatisierten Frachthandhabung.</li>



<li><strong>Integration medizinischer Anwendungsprozesse</strong> und Schnittstellen zu Krankenhaus-IT und telemedizinischen Angeboten.</li>



<li><strong>Regulatorische Erkenntnisse</strong> zu Genehmigungsfragen und Betriebsmodellen.</li>



<li><strong>Gesellschaftliche Perspektiven</strong>, etwa durch die Auswertung einer Bürger*innenwerkstatt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung zählten neben dem Konsortium auch&nbsp;Vertreter*innen&nbsp;der&nbsp;<strong>Hornhautbank des Universitätsklinikums Aachen</strong>, des&nbsp;<strong>NRW-Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (Bereich Luftfahrt)</strong>&nbsp;sowie des&nbsp;<strong>DLR-Projektträgers</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Blick ist bereits nach vorne gerichtet:</strong><br>Die beteiligten Partner arbeiten an Anschlussprojekten, um die entwickelten Konzepte weiter zu erproben und praxistauglich umzusetzen. Ziel bleibt es, medizinische Drohnentransporte sicher, effizient und gesellschaftlich akzeptiert in die Versorgungssysteme zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://eule-mfund.de/forschungsprojekt-eule-erfolgreich-abgeschlossen/">RWTH Aachen University &#8211; Lehrstuhl und Institut für Flugsystemdynamik</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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