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		<title>Premiere auf der MRO Europe 2027: Erstmals German Pavilion geplant</title>
		<link>https://aerospace.nrw/premiere-auf-der-mro-europe-2027-erstmals-german-pavilion-geplant</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 08:23:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Initiative des BDLI wird es auf der MRO Europe 2027 erstmals einen German Pavilion geben. Die diesjährige MRO Europe findet vom 27. bis 29. Oktober in Amsterdam statt. Gemeinsam mit Lisa Brandhuber von ecm werde ich vor Ort sein, um über die Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren und für eine Teilnahme am German Pavilion 2027 zu...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/premiere-auf-der-mro-europe-2027-erstmals-german-pavilion-geplant" title="Read Premiere auf der MRO Europe 2027: Erstmals German Pavilion geplant">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf Initiative des BDLI wird es auf der MRO Europe 2027 erstmals einen German Pavilion geben. Die diesjährige MRO Europe findet vom 27. bis 29. Oktober in Amsterdam statt. Gemeinsam mit Lisa Brandhuber von ecm werde ich vor Ort sein, um über die Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren und für eine Teilnahme am German Pavilion 2027 zu werben.<br>Interessiert? Dann meldet euch gerne bereits vorab bei uns.<br><br>Als zentraler Branchentreffpunkt für den europäischen Luftfahrt-Aftermarket bringt die MRO Europe mehr als 11.000 Fachbesucher mit Unternehmen und Entscheidungsträgern aus der gesamten Branche zusammen. Die Veranstaltung bietet beste Möglichkeiten für Networking, Geschäftsanbahnung und den persönlichen Austausch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anmeldung für den German Pavilion auf der MRO Europe 2027 ist ab dem <strong>7. Oktober</strong> über das <a href="https://www.german-pavilion.com/de/mro-europe-2027" target="_blank" rel="noopener">Portal des German Pavilion</a> möglich. <strong>Anmeldeschluss ist der 28. November 2026.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quelle: <a href="https://www.bdli.de/" target="_blank" rel="noopener">Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Technologische Stärke für mehr Sicherheit: Land und EU fördern 24 Defence-Tech-Projekte</title>
		<link>https://aerospace.nrw/technologische-staerke-fuer-mehr-sicherheit-land-und-eu-foerdern-24-defence-tech-projekte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 13:42:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11529</guid>

					<description><![CDATA[Die Anforderungen an Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit haben sich grundlegend verändert. Wer seine Sicherheit gewährleisten will, muss deshalb auch technologisch souverän sein. Nordrhein-Westfalen verfügt über eine leistungsfähige industrielle Basis, innovative Mittelständler und eine starke Forschungslandschaft. Mit dem Förderaufruf „Defence.Tech.NRW“ bringt das Land diese Stärken zusammen: Eine unabhängige Jury hat nun 24 Projekte zur Förderung empfohlen, die...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/technologische-staerke-fuer-mehr-sicherheit-land-und-eu-foerdern-24-defence-tech-projekte" title="Read Technologische Stärke für mehr Sicherheit: Land und EU fördern 24 Defence-Tech-Projekte">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Anforderungen an Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit haben sich grundlegend verändert. Wer seine Sicherheit gewährleisten will, muss deshalb auch technologisch souverän sein. Nordrhein-Westfalen verfügt über eine leistungsfähige industrielle Basis, innovative Mittelständler und eine starke Forschungslandschaft.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Förderaufruf „Defence.Tech.NRW“ bringt das Land diese Stärken zusammen: Eine unabhängige Jury hat nun 24 Projekte zur Förderung empfohlen, die an Technologien für die zivile und militärische Verteidigung arbeiten. Die Projekte reichen von Drohnenabwehr und KI bis zu Satellitenkommunikation und mobiler Produktion. Für ihre Umsetzung stehen insgesamt 28,4 Millionen Euro EU-Mittel aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 zur Verfügung. Nordrhein-Westfalen war das erste Land, das einen solchen Wettbewerb ausgerufen hat.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Start der erstmals in Essen stattfindenden EURO DEFENCE EXPO (EUDEX) wird damit sichtbar, woran Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen bereits arbeiten. Die EUDEX findet vom 22. bis 25. September 2026 statt und verbindet zivile und militärische Sicherheitstechnologien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wirtschaftsministerin Mona Neubaur:</strong> „Wer Sicherheit will, muss die Technologien dafür selbst bauen können. Unsere Freiheit braucht eine starke technologische Basis. Genau das fördern wir mit Defence.Tech.NRW: 24 Projekte, die zeigen, wozu unser Land in der Lage ist – von Drohnenabwehr bis Cybersicherheit. Dahinter stehen keine abstrakten Konzepte, sondern Ingenieurinnen und Mittelständler, die an den Technologien arbeiten, auf die Europa angewiesen ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Eröffnung der EUDEX sagte Ministerin Neubaur weiter: „Essen wird diese Woche zum europäischen Treffpunkt der Verteidigungsindustrie – und das ist kein Zufall. Unser Industrieland kann nicht nur Stahl und Maschinenbau, sondern auch die Sicherheitstechnologie von morgen. Für Nordrhein-Westfalen ist das mehr als ein Messetermin: ein Signal, dass wir in diesem Feld nicht mehr nur mitspielen, sondern vorne mitgestalten – wir haben die Industrie, die Wissenschaft und das Knowhow.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Drohnenabwehr bis Satellitenkommunikation</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 24 ausgewählten Vorhaben zeigen, dass moderne Verteidigungstechnologie weit über klassische Rüstung hinausgeht. Künstliche Intelligenz, Sensorik, Robotik, Cybersecurity, neue Werkstoffe und moderne Produktionstechnologien werden zu entscheidenden Bausteinen für Sicherheit und Resilienz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentliches Merkmal von „Defence.Tech.NRW“ ist der Dual-Use-Ansatz. Viele der entwickelten Technologien können sowohl in der militärischen Verteidigung als auch im zivilen Bereich eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Systeme zum Schutz kritischer Infrastruktur, robuste Kommunikationslösungen, KI-gestützte Cyberabwehr oder Technologien für Katastrophen- und Kriseneinsätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit stärkt die Förderung nicht nur die Verteidigungsfähigkeit, sondern auch die technologische und wirtschaftliche Resilienz Nordrhein-Westfalens und Europas. Ziel ist es, Schlüsselkompetenzen auszubauen, kritische Abhängigkeiten zu reduzieren und Lücken in europäischen Wertschöpfungsnetzen zu schließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „Defence.Tech.NRW“ unterstützen das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die gemeinsam mit Hochschulen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen High-Tech-Innovationen entwickeln. Gefördert werden Vorhaben der angewandten Forschung und der experimentellen Entwicklung mit einem klaren Bezug zur zivilen oder militärischen Verteidigung. Im Mittelpunkt stehen marktnahe Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie deren Validierung, Demonstration und Skalierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Informationen zu den einzelnen Projekten, die zur Förderung empfohlen wurden, finden sie hier: <a href="https://www.wirtschaft.nrw/defencetech2026" target="_blank" rel="noopener">https://www.wirtschaft.nrw/defencetech2026</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bild: © ABCDstock &#8211; stock.adobe.com</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>20. Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen: NRW stärkt das industrielle Rückgrat der Branche</title>
		<link>https://aerospace.nrw/%f0%9d%9f%ae%f0%9d%9f%ac-%f0%9d%97%a7%f0%9d%97%ae%f0%9d%97%b4-%f0%9d%97%b1%f0%9d%97%b2%f0%9d%97%bf-%f0%9d%97%97%f0%9d%97%b2%f0%9d%98%82%f0%9d%98%81%f0%9d%98%80%f0%9d%97%b0%f0%9d%97%b5%f0%9d%97%b2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 11:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als 400 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind Teil der Luft- und Raumfahrtindustrie. Sie verbinden Werkstoffkompetenz, Präzisionsfertigung und innovative Komponenten mit Forschung, Digitalisierung und hoch qualifizierter industrieller Arbeit. Viele von ihnen sind als spezialisierte Zulieferer fester Bestandteil internationaler Wertschöpfungsketten. Beim 20. Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen, orgsanisiert vom BDLI &#8211; Bundesverband der Deutschen Luft- und...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/%f0%9d%9f%ae%f0%9d%9f%ac-%f0%9d%97%a7%f0%9d%97%ae%f0%9d%97%b4-%f0%9d%97%b1%f0%9d%97%b2%f0%9d%97%bf-%f0%9d%97%97%f0%9d%97%b2%f0%9d%98%82%f0%9d%98%81%f0%9d%98%80%f0%9d%97%b0%f0%9d%97%b5%f0%9d%97%b2" title="Read 20. Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen: NRW stärkt das industrielle Rückgrat der Branche">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 400 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind Teil der Luft- und Raumfahrtindustrie. Sie verbinden Werkstoffkompetenz, Präzisionsfertigung und innovative Komponenten mit Forschung, Digitalisierung und hoch qualifizierter industrieller Arbeit. Viele von ihnen sind als spezialisierte Zulieferer fester Bestandteil internationaler Wertschöpfungsketten.<br><br>Beim 20. Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen, orgsanisiert vom BDLI &#8211; Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V., und dieses Jahr Niedersachsen Aviation für die Mitglieder des Regionalforums in Hannover diskutieren am 22.9.2026 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Mittelstand, Forschung, Politik und den Regionen über die Zukunft des Luft- und Raumfahrtstandorts Deutschland. Unter dem Leitmotiv „Erfahrung. Transformation. Zukunft.“ geht es um Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit, technologische Entwicklung und die Umsetzung neuer Lösungen.<br><br>Die vertretenen Akteure aus Nordrhein-Westfalen zeigen eindrucksvoll, wie breit das industrielle Ökosystem des Landes aufgestellt ist – von der Projektförderung über Werkstoffe und Umformtechnik bis zur Entwicklung und Fertigung hochpräziser Komponenten.<br><br>Als Aussteller präsentierten sich u.a. der Projektträger Luftfahrtforschung, Dieter Wiegelmann, Fischer &amp; Kaufmann, OTTO FUCHS und Stahlkontor.<br><br>Diese industrielle Vielfalt ist eine große Stärke Nordrhein-Westfalens. Entscheidend ist, die Kompetenzen im Land weiter zu vernetzen, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen und Unternehmen den Zugang zu neuen Märkten und Kooperationen zu erleichtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Versorgung mit nachhaltigen Flugkraftstoffen in der EU übertrifft das ReFuelEU-Aviation-Ziel für 2025</title>
		<link>https://aerospace.nrw/die-versorgung-mit-nachhaltigen-flugkraftstoffen-in-der-eu-uebertrifft-das-refueleu-aviation-ziel-fuer-2025</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 12:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat den jährlichen Bericht „ReFuelEU Aviation Annual Technical Report“ für das Jahr 2026 veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Versorgung mit nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) in der Europäischen Union (EU) das erste verbindliche ReFuelEU-Aviation-Ziel im Jahr 2025 übertroffen hat. Die Flugkraftstofflieferanten gaben an, im Jahr 2025 an den Flughäfen der...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/die-versorgung-mit-nachhaltigen-flugkraftstoffen-in-der-eu-uebertrifft-das-refueleu-aviation-ziel-fuer-2025" title="Read Die Versorgung mit nachhaltigen Flugkraftstoffen in der EU übertrifft das ReFuelEU-Aviation-Ziel für 2025">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat den jährlichen Bericht „<a href="https://www.easa.europa.eu/en/downloads/144166/en" target="_blank" rel="noopener">ReFuelEU Aviation Annual Technical Report</a>“ für das Jahr 2026 veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Versorgung mit nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAF) in der Europäischen Union (EU) das erste verbindliche ReFuelEU-Aviation-Ziel im Jahr 2025 übertroffen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flugkraftstofflieferanten gaben an, im Jahr 2025 an den Flughäfen der Union 39,3 Millionen Tonnen Flugkraftstoff geliefert zu haben, davon 1,1 Millionen Tonnen – oder 2,8 % – als SAF. Damit wurde der verbindliche Mindestanteil von 2 % für SAF, der ab 2025 galt, übertroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, bestätigen zu können, dass die SAF-Vorgabe im Rahmen von ReFuelEU Aviation nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurde“, sagte Florian Guillermet, Exekutivdirektor der EASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Durch unsere Beobachtungsarbeit schafft die EASA eine solide Faktengrundlage, um diese Fortschritte zu verfolgen, die Entwicklung des europäischen SAF-Marktes zu verstehen und zu ermitteln, wo möglicherweise weitere Maßnahmen erforderlich sind, um die nächsten Phasen des Übergangs zu unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Angebot an SAF wächst und sorgt für Emissionseinsparungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten für 2025 zeigen einen deutlichen Anstieg der Verfügbarkeit von SAF in ganz Europa. Das Angebot stieg von 193.000 Tonnen im Jahr 2024 auf 1,1 Millionen Tonnen im Jahr 2025 – fast das Sechsfache des Vorjahresvolumens, bevor die Verordnung in Kraft trat. SAF wurde an 121 Flughäfen der Union in allen 27 EU-Mitgliedstaaten bereitgestellt, was bedeutet, dass 79 % der Flughäfen der Union im Laufe des Jahres SAF erhielten – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2024, als 33 Flughäfen in der Union SAF erhielten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berechnungen zeigen, dass der Einsatz von SAF anstelle von herkömmlichem Flugkraftstoff dazu beigetragen hat, die Treibhausgasemissionen an Flughäfen in der Union im Jahr 2025 um 3,77 Millionen Tonnen zu senken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der SAF-Markt entwickelt sich weiter</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht liefert den bislang umfassendsten Überblick über den sich entwickelnden SAF-Markt in der Europäischen Union. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Produktionskapazitäten für SAF in der EU werden voraussichtlich weiterhin auf Kurs bleiben, um das Gesamtziel einer SAF-Beimischung von 6 % bis 2030 zu erreichen.</li>



<li>Obwohl sich der Markt für synthetische Flugkraftstoffe noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, wurde die erste Demonstrationsanlage in der EU errichtet, was belegt, dass die Technologie bereits zum Einsatz kommt. Rund 50 Projekte warten auf endgültige Investitionsentscheidungen, und mehrere EU-Mitgliedstaaten unternehmen wichtige Schritte, um den Ausbau dieser Technologie zu fördern.</li>



<li>86 % des an EU-Flughäfen gelieferten SAF wurden innerhalb der EU hergestellt. </li>



<li>Der Großteil der Rohstoffe stammte aus Ländern außerhalb der EU und machte 85 % der an Flughäfen in der Union gelieferten SAF aus. Gebrauchte Speiseöle blieben mit einem Anteil von 80 % an der Gesamtmenge der vorherrschende Rohstoff für SAF, doch im Jahr 2025 flossen deutlich größere Mengen weiterer Rohstoffe in den Mix ein.</li>



<li>Auf die Niederlande, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich entfielen 0,8 Millionen Tonnen bzw. 74 % aller in der EU gelieferten SAF. Die Niederlande erhielten mit 0,32 Millionen Tonnen bzw. 29 % aller gemeldeten SAF die größte Menge an SAF unter den EU-Mitgliedstaaten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Bericht hat die EASA ein spezielles Dashboard entwickelt, mit dem Nutzer die dem Bericht zugrunde liegenden Daten näher untersuchen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quelle: <a href="https://www.easa.europa.eu/en/newsroom-and-events/press-releases/eu-sustainable-aviation-fuel-supply-exceeds-2025-refueleu-aviation-target" target="_blank" rel="noopener">EASA</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sauerstoff aus CO₂, Gehen auf dem Mond und ein Roboterarm: 47. DLR-Parabelflug gestartet</title>
		<link>https://aerospace.nrw/sauerstoff-aus-co%e2%82%82-gehen-auf-dem-mond-und-ein-roboterarm-47-dlr-parabelflug-gestartet</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 14:02:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11536</guid>

					<description><![CDATA[Am 15. September 2026 ist der Airbus A310 ZERO-G um 9:30 Uhr vom Flughafen Bordeaux-Mérignac gestartet, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen mit ihren Experimenten in die Schwerelosigkeit zu bringen. Es ist der erste von drei aufeinanderfolgenden Flugtagen während der 47. Parabelflugkampagne der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Während der aktuellen...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/sauerstoff-aus-co%e2%82%82-gehen-auf-dem-mond-und-ein-roboterarm-47-dlr-parabelflug-gestartet" title="Read Sauerstoff aus CO₂, Gehen auf dem Mond und ein Roboterarm: 47. DLR-Parabelflug gestartet">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 15. September 2026 ist der Airbus A310 ZERO-G um 9:30 Uhr vom Flughafen Bordeaux-Mérignac gestartet, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen mit ihren Experimenten in die Schwerelosigkeit zu bringen. Es ist der erste von drei aufeinanderfolgenden Flugtagen während der 47. Parabelflugkampagne der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der aktuellen Parabelflugkampagne werden insgesamt zwölf Experimente von deutschen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen an Bord durchgeführt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sauerstoff aus CO₂ für Weltraummissionen gewinnen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auf längeren Mondmissionen oder Weltraumflügen, beispielsweise bis zum Mars, reicht es nicht aus, Sauerstoffreserven mitzuführen. Die effiziente Nutzung und Wiederverwertung aller vor Ort verfügbaren Rohstoffe ist daher essenziell. Kohlenstoffdioxid (CO₂) steht auf Raumfahrtmissionen jederzeit als Rohstoff zur Verfügung, da Menschen es ausatmen. Außerdem besteht die Marsatmosphäre zu etwa 95 Prozent aus CO₂.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittels Elektrolyse lassen sich aus CO₂ wertvolle chemische Produkte gewinnen, etwa Kohlenmonoxid oder Methan, die als Treibstoffe oder chemische Baustoffe dienen können. Wird Wasser als Elektrolyt eingesetzt, so entsteht dabei zusätzlich Sauerstoff, der unmittelbar für die Lebenserhaltung genutzt werden kann. Wasserreserven wurden auf dem Mond und Mars bereits entdeckt und könnten so genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Experiment COLA ZERO des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen wird untersucht, wie sich die elektrochemische Umwandlung von CO₂ und die zeitgleiche Produktion von Sauerstoff unter veränderter Gravitation verhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Erde spielt Schwerkraft bei der Elektrolyse eine große Rolle. In einer Lösung befindet sich eine Elektrode, an der sich Gasblasen bilden und sich dann aufgrund des natürlichen Auftriebs zur Oberfläche der Elektrolysekammer bewegen. Da im Weltall Schwerelosigkeit herrscht, fehlt diese Bewegung. Nach einer gewissen Zeit ist die Elektrode mit Gasblasen umgeben und die Reaktion bricht ab. Das Experiment COLA ZERO nutzt einen speziell aufgeteilten Aufbau der Elektrolysekammer, um die Ablösung der Gasblasen zu ermöglichen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie gehen Menschen auf dem Mond?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In naher Zukunft wird der nächste Mensch den Mond betreten. Studien belegen, dass Feinmotorik, Gleichgewicht und Gang durch eine reduzierte Schwerkraft beeinträchtigt sind und damit die funktionelle Mobilität der Astronautinnen und Astronauten während der Monderkundung zum Problem werden könnte. Insbesondere dann, wenn sie zuvor längere Zeit in Schwerelosigkeit unter kompletter Entlastung von Skelett und Muskulatur verbracht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Experiment „Unloaded Minds“ der <strong>Deutschen Sporthochschule Köln</strong> untersucht das gesamte Spektrum der Bewegung unter diesen Parametern. Bisher ist nicht bekannt, ob eine längere Entlastung der Muskulatur durch Schwerelosigkeit Auswirkungen auf die Planung von Bewegung im Nervensystem hat. Verlernen Menschen zu gehen? Wie wird Gehen in Mondgravitation gesteuert, wenn die entsprechende Muskulatur zuvor lange nicht benutzt wurde?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Probandinnen und Probanden haben für 14 Tage vor dem Parabelflug ein Bein komplett entlastet. Während des Parabelfluges haben sie unter Mondgravitation erste Schritte gemacht. Dies wird durch ein komplexes Zugsystem ermöglicht, das die Probandinnen und Probanden mit 16 Prozent Ihrer Gewichtskraft auf ein Laufband zieht. Das Experiment liefert das realistische Szenario einer Langzeit-Weltraummission: längere Entlastung unter Schwerelosigkeit und das daran anschließende Abrufen neuromotorischer Programme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Entlastungsphase greifen die Kölner Forschenden auf die Expertise des renommierten Karolinska Instituts in Stockholm zurück. Dieses verfügt über langjährige Erfahrung in der gezielten Entlastung von Muskulatur und Skelett, eine Methodik, die im Rahmen dieser engen internationalen Zusammenarbeit direkt in das Kölner Experiment einfließt. Erst durch dieses kombinierte Know-how lässt sich das reale Langzeit-Szenario einer Weltraummission so realitätsnah nachstellen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein faltbarer Roboterarm zur Wartung von Satelliten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Platz im niedrigen Erdorbit ist begrenzt. Dort sind aber immer mehr Satelliten unterwegs. Daher ist es nötig, Weltraumschrott aus diesem Bereich zu bergen. Besser wäre es, Satelliten warten und reparieren zu können, um sie gar nicht erst zu Weltraumschrott werden zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beides soll in Zukunft durch Roboter geleistet werden können. Das Experiment „Benchmarking Arm Reliability in microgravity Tests“ (BART) der TU Berlin und <strong>RWTH Aachen</strong> untersucht die Leistungsfähigkeit eines neuartigen Roboterarms LISA (Little Inspection and Servicing-Arm) in Schwerelosigkeit. Der Arm, der im Rahmen des DLR-Projektes HOMER-ODISEE entwickelt wird, ist auf das minimale Volumen eines Kleinsatelliten zugeschnitten, er ist also ungefähr so groß wie ein Versandkarton. Seine größte Innovation liegt in der kompakten und modularen Bauweise. Er kann Hindernisse schlangenartig umgehen und bewältigt dabei kostengünstig hochkomplexe Aufgaben im All.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weiterführende Links</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/weltraumforschung/forschung-unter-weltraumbedingungen/forschungsplattformen/parabelflug" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR zu den DLR-Parabelflügen</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/sauerstoff-aus-co2-gehen-auf-dem-mond-und-ein-roboterarm-47-dlr-parabelflug-gestartet" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Raumfahrtagentur im DLR</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiches NRW-Ukraine DefenceTech Matchmaking</title>
		<link>https://aerospace.nrw/erfolgreiches-nrw-ukraine-defencetech-matchmaking</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Kalinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 14:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11541</guid>

					<description><![CDATA[NRW-Ukraine DefenceTech Matchmaking: 34 Branchenvertreter vernetzen sich bei geschlossenem B2B-Event, um industrielle Koproduktion und die Integration von Lieferketten voranzutreiben Als wichtigen Meilenstein der bilateralen industriellen Zusammenarbeit haben TechUkraine und NRW.Global Business gemeinsam mit den Clustern NMWP.NRW und AeroSpace.NRW erfolgreich ein geschlossenes B2B-Matchmaking-Webinar unter dem Titel „Schlüsseltechnologien für Anwendungen in der Verteidigungsindustrie“ durchgeführt. Die Veranstaltung richtete...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/erfolgreiches-nrw-ukraine-defencetech-matchmaking" title="Read Erfolgreiches NRW-Ukraine DefenceTech Matchmaking">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>NRW-Ukraine DefenceTech Matchmaking: 34 Branchenvertreter vernetzen sich bei geschlossenem B2B-Event, um industrielle Koproduktion und die Integration von Lieferketten voranzutreiben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wichtigen Meilenstein der bilateralen industriellen Zusammenarbeit haben TechUkraine und NRW.Global Business gemeinsam mit den Clustern NMWP.NRW und AeroSpace.NRW erfolgreich ein geschlossenes B2B-Matchmaking-Webinar unter dem Titel „Schlüsseltechnologien für Anwendungen in der Verteidigungsindustrie“ durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung richtete sich ausschließlich an geladene Gäste und brachte 34 bestätigte, vorab ausgewählte Unternehmen und Clustervertretungen aus Nordrhein-Westfalen – Deutschlands industriellem Kernland – und dem ukrainischen Hightech-Verteidigungsökosystem zusammen. Über den politischen Dialog hinaus ermöglichte das geschlossene Format einen direkten fachlichen B2B-Austausch zu Gemeinschaftsunternehmen, zur Lokalisierung von Lieferketten und zu gemeinsamer Forschung und Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der strategischen Erhebung zum konkreten B2B-Austausch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung bildete den Abschluss eines mehrstufigen bilateralen Prozesses, der im Mai 2025 begonnen hatte. Im Anschluss an eine umfassende Erhebung zur Vorqualifizierung, in der 44 geprüfte ukrainische Unternehmen aus den Bereichen Verteidigungs- und Dual-Use-Technologien erfasst wurden, brachte die Veranstaltung praxiserprobte ukrainische Innovatoren mit Zulieferern, Forschungs- und Entwicklungsnetzwerken sowie führenden Industrieunternehmen aus Nordrhein-Westfalen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erhebung zeigte, dass 81,8 Prozent der teilnehmenden ukrainischen Unternehmen auf den Technologiereifegraden TRL 8 bis 9 arbeiten und ihre Lösungen somit bereits unter realen Einsatzbedingungen erprobt sind. 68,2 Prozent suchen Partnerschaften für Gemeinschaftsunternehmen oder Koproduktionen. 57,1 Prozent möchten zertifizierte Komponenten aus der EU beziehungsweise der NATO in ihre Plattformen integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf kurze, einminütige Unternehmenspräsentationen folgten drei parallele, geschlossene Arbeitsgruppen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Komponenten:</strong> Im Mittelpunkt standen Sensorik und Optik, Mikroelektronik sowie die Ablösung von Abhängigkeiten außerhalb der EU durch zertifizierte deutsche Komponenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinschaftsunternehmen und Koproduktion:</strong> Behandelt wurden strukturierte Modelle zur Lokalisierung der Produktion – „Build in Ukraine“ und „Build with Ukraine“ –, Rahmenbedingungen für den Transfer geistigen Eigentums sowie die rechtlichen Anreize des ukrainischen Defence-City-Regimes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Forschung, Entwicklung und Fördermittel:</strong> Erörtert wurden gemeinsame Forschungsprojekte mit Fraunhofer-Instituten und Hochschulen sowie Fördermöglichkeiten im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds (EDF).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stimmen der Organisatoren</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, dass die Synergie zwischen der ukrainischen Agilität unter realen Einsatzbedingungen und der Skalierungsfähigkeit deutscher Ingenieurskunst nicht nur theoretisch besteht – sie wird bereits konkret umgesetzt. Die ukrainischen Innovatoren bringen einsatzerprobte Lösungen mit hohen Technologiereifegraden und sehr kurzen Entwicklungszyklen mit. Indem wir unsere Unternehmen unmittelbar mit den erstklassigen Industrieclustern Nordrhein-Westfalens vernetzen, schaffen wir konkrete B2B-Pipelines für Koproduktion, Technologietransfer und eine gemeinsame Stärkung der europäischen Sicherheitsresilienz.</p>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nataly Veremeeva, Direktorin von TechUkraine</p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Als führende Industrieregion Deutschlands engagiert sich Nordrhein-Westfalen mit Nachdruck für den Aufbau nachhaltiger, langfristiger Wirtschaftsbeziehungen mit der Ukraine. Das gezielte Format mit 34 geprüften Teilnehmenden hat es uns ermöglicht, unmittelbar nutzbare Kooperationspotenziale zu identifizieren – von der Einbindung ukrainischer Zulieferer in europäische Wertschöpfungsketten bis zur Errichtung gemeinsamer Produktionsstandorte, die Risiken in kritischen Lieferketten verringern.</p>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Dr. Nataliia Velychko, Projektmanagerin Ukraine, NRW.Global Business GmbH</p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die fachliche Tiefe der Präsentationen und Diskussionen in unserer Arbeitsgruppe zu Komponenten war außergewöhnlich. Ukrainische Hersteller arbeiten unter extremen Einsatzbedingungen und benötigen hochpräzise, zertifizierte europäische Mikroelektronik und Sensorik. Das nordrhein-westfälische Hightech-Clusterökosystem ist hervorragend aufgestellt, um diese Lücken zu schließen und gemeinsam Lösungen der nächsten Generation zu entwickeln.</p>



<p class="has-text-align-right has-medium-font-size wp-block-paragraph">Dr. Matthias Grosch, Projektmanager Technologie und Innovation, NMWP.NRW</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nächste Schritte und weitere Roadmap</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die erfolgreichen Präsentationen und Arbeitsgruppengespräche leiten NRW.Global Business und TechUkraine nun direkte B2B-Kontakte zwischen den zusammengeführten Unternehmenspaaren ein. In gesonderten Folgeterminen stehen die technische Due-Diligence-Prüfung, die Einbindung in die Cluster NMWP.NRW und AeroSpace.NRW sowie der Umgang mit den Exportkontroll- und Zertifizierungsanforderungen der Europäischen Union im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Organisatoren</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://techukraine.org/" data-type="link" data-id="https://techukraine.org/" target="_blank" rel="noopener"><strong>TechUkraine</strong></a> ist eine gemeinnützige Organisation und eine führende landesweite Plattform, die das ukrainische Technologieökosystem zusammenführt und dessen Integration in die globale Digital- und Verteidigungswirtschaft vorantreibt.</li>



<li><a href="https://nrwglobalbusiness.com/de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>NRW.Global Business</strong></a> ist die Außenwirtschafts- und Standortmarketinggesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt internationale Unternehmensansiedlungen, den bilateralen Handel und industrielle Partnerschaften.</li>



<li><a href="https://nmwp.nrw/" target="_blank" rel="noopener"><strong>NMWP.NRW</strong></a> und <a href="https://aerospace.nrw/" target="_blank" rel="noopener"><strong>AeroSpace.NRW</strong></a> sind offizielle Technologiecluster des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie vernetzen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und staatliche Akteure in den Bereichen neue Materialien, Mikroelektronik, Photonik sowie Luft- und Raumfahrttechnologien.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Fördermittel für mobile Klimageräte</title>
		<link>https://aerospace.nrw/foerdermittel-fuer-mobile-klimageraete</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 06:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11492</guid>

					<description><![CDATA[Bundesministerium für Verkehr unterstützt Investition am Flughafen mit 390.000 Euro Für die Anschaffung von drei mobilen Klimageräten, die abgestellte Flugzeuge mit gekühlter und beheizter Luft versorgen können, erhält der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine finanzielle Unterstützung vom Bundesministerium für Verkehr. Die Förderung beläuft sich auf 390.000 Euro, zusätzlich trägt der heimische Airport einen Eigenanteil von 175.000 Euro....  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/foerdermittel-fuer-mobile-klimageraete" title="Read Fördermittel für mobile Klimageräte">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bundesministerium für Verkehr unterstützt Investition am Flughafen mit 390.000 Euro</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Anschaffung von drei mobilen Klimageräten, die abgestellte Flugzeuge mit gekühlter und beheizter Luft versorgen können, erhält der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine finanzielle Unterstützung vom Bundesministerium für Verkehr. Die Förderung beläuft sich auf 390.000 Euro, zusätzlich trägt der heimische Airport einen Eigenanteil von 175.000 Euro.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt zur Beschaffung klimaneutraler Kühl- und Heizgeräte für Luftfahrzeuge wird im Rahmen des Förderprogramms zur Marktaktivierung alternativer Technologien für die klima- und umweltfreundliche Versorgung von Luftfahrzeugen mit Bodenstrom an Flughäfen (Bodenstrom-Richtlinie) mit insgesamt 390.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert, Anträge werden durch die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen bewilligt.<br>&nbsp;<br>Im Rahmen der Bodenstrom-Richtlinie fördert der Bund die Anschaffung und den Ausbau von sogenannten Pre-Conditioned-Air-Systemen (PCA) an Flughäfen. Solche PCA-Anlagen versorgen abgestellte Flugzeuge vom Boden aus mit gekühlter oder beheizter Luft, sodass die bordeigene kerosinbetriebene Hilfsturbine nicht für die Klimatisierung betrieben werden muss. Am Flughafen Paderborn/Lippstadt erfolgt die Stromversorgung der PCA-Anlagen ausschließlich mit selbsterzeugtem PV-Strom oder netzbezogenem zertifizierten Grünstrom.<br>&nbsp;<br>Ziel der Förderung ist es, den Kerosinverbrauch, die CO₂-Emissionen, Luftschadstoffe und den Lärm auf Flughäfen zu reduzieren. Gleichzeitig sollen Airports dabei unterstützt werden, die europäischen Vorgaben für eine klima- und umweltfreundliche Bodenabfertigung von Flugzeugen schneller zu erfüllen. Gefördert werden sowohl stationäre als auch mobile PCA-Systeme sowie die dafür erforderliche Infrastruktur.<br>&nbsp;<br>Der Flughafen Paderborn/Lippstadt wird die mobilen Klimageräte nach der Projektumsetzung durch eigenes Personal bereitstellen. Die bewilligte Förderquote beträgt 69 Prozent der Projektkosten. Durch die zukunftsorientierte Investition kann der Heimathafen jährlich rund 380.000 Kilogramm Kerosin (entspricht 1.120 Tonnen CO2), drei Tonnen Schwefeloxide, zehn Tonnen Stickoxide und 1,7 Tonnen Feinstaub einsparen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.airport-pad.com/de/news-media/aktuelles/news-presse/details/news/foerdermittel-fuer-mobile-klimageraete/" target="_blank" rel="noopener">Paderborn-Lippstadt Airport</a></em></strong></p>
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		<item>
		<title>Beißt die Schlange zu, können RWTH-Drohnen Leben retten</title>
		<link>https://aerospace.nrw/beisst-die-schlange-zu-koennen-rwth-drohnen-leben-retten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 13:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[New mobility]]></category>
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					<description><![CDATA[Professor Dieter Moormann erläutert im Forum der Aachener Zeitung den Stand der Forschung an unbemannten Fluggeräten. RWTH-Senatsvorsitzender Kai-Uwe Schröder über das Spannungsfeld zwischen friedlicher und militärischer Nutzung. Langweilig ist gut. Unspektakulär ist auch gut. Für Professor Dieter Moormann kann es gar nicht öde genug sein. Denn je langweiliger ein Drohnenflug ist, desto sicherer ist er...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/beisst-die-schlange-zu-koennen-rwth-drohnen-leben-retten" title="Read Beißt die Schlange zu, können RWTH-Drohnen Leben retten">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Professor Dieter Moormann erläutert im Forum der Aachener Zeitung den Stand der Forschung an unbemannten Fluggeräten. RWTH-Senatsvorsitzender Kai-Uwe Schröder über das Spannungsfeld zwischen friedlicher und militärischer Nutzung.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Langweilig ist gut. Unspektakulär ist auch gut. Für Professor Dieter Moormann kann es gar nicht öde genug sein. Denn je langweiliger ein Drohnenflug ist, desto sicherer ist er auch. Und genau darum geht es dem Leiter des Instituts für Flugsystemdynamik und seinem Team: Den sicheren, präzisen und robusten Einsatz von autonomen unbemannten Flugsystemen – in Zeiten hybrider Bedrohungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstagabend stellte er seine Forschung in einem Forum der Aachener Zeitung vor. Rund 100 Gäste waren ins Verlagsgebäude an der Dresdener Straße in Aachen gekommen, um aus erster Hand zu erfahren, wie der Stand der Drohnenforschung ist, was es mit dem „Center for Vertical Mobility“ auf sich hat und wie an der RWTH mit der „dual use“-Problematik umgegangen wird, also der Tatsache, dass friedliche Forschung auch militärisch genutzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dieter Moormann hatte seine wissenschaftlichen Mitarbeitenden Eva König und Philipp Müller mitgebracht, die konkrete Projekte vorstellten. So war Eva König in Bangladesch, um vor Ort testen zu können, ob im Notfall die Bevölkerung mit medizinischen Gütern versorgt werden kann. „Flutnetz“ heißt das Projekt, bei dem erprobt wurde, ob im Falle eines Schlangenbisses das benötigte Gegengift per Drohne in überflutete Gebiete gebracht werden kann. „Zwischen 7000 und 8000 Menschen sterben jährlich in Bangladesch an solchen Bissen, wir haben gezeigt, dass wir das Gegengift zentimetergenau am benötigten Ort abwerfen können“, berichtete Eva König. Überwacht werden die autonomen Fluggeräte dabei von Aachen aus – das funktioniert weltweit. Im Projekt „EDEN Medical“ von Philipp Müller geht es ebenfalls um den Transport medizinischer Güter. Müller erforscht dabei in Kooperation mit sechs Krankenhäusern – federführend ist die Uniklinik RWTH Aachen –den grenzüberschreitenden Flugverkehr in der Euregio: „Die Regularien sind dabei durchaus herausfordernd“ umschrieb er schmunzelnd die bürokratischen Hürden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beiden Projekten gemein sind die eingesetzten Fluggeräte. Die sogenannten „Kippflügler“ können vertikal starten, benötigen folglich keine Landebahn und sind überaus flexibel einsetzbar. Durch ihre schwenkbaren Tragflächen können sie anders als die bekannten Multikopter lange Strecken zurücklegen. Die Kippflügler fliegen automatisiert, nicht autonom. „Autonom hieße, sie würden eigene Entscheidungen treffen“, erläuterte Moormann. Auch an einer solchen „geschützten Autonomie“ forschen die RWTH-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Doch das Feld der Drohnenforschung an der RWTH ist noch viel weiter, der „Cleancopter“ kann Fassaden oder PV-Anlagen reinigen, „Flugwindkraftanlagen“ zielen darauf ab, in bis zu 1000 Metern Höhe Höhenwinde auszunutzen, die konventionelle Windenergieanlagen nicht zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar ist aber auch: Spätestens mit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine schaut die Öffentlichkeit anders auf das Thema Drohnen. Wie sehr ein möglicher militärischer Nutzen der Forschung auch innerhalb der Universität diskutiert wird, erläuterte der RWTH-Senatsvorsitzende Professor Kai-Uwe Schröder in der von Bernd Büttgens und Carsten Rose moderierten Veranstaltung: Es gebe keine einfache Antwort auf die Frage nach dem „dual use“, wusste Schröder von intensiven Diskussionen im Senat zu berichten. Die RWTH wolle sensibilisieren und entwickle derzeit „Leitplanken“ als Orientierungshilfen für die Forschenden. Die Freiheit von Forschung und Lehre sei ein hohes Gut, die „Mütter und Väter des Grundgesetzes werden sich etwas dabei gedacht haben, als sie diese garantierten“, so Schröder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Befürchtung, dass an der RWTH generiertes Wissen zur Entwicklung von Produkten diene, die letztlich in Kriegen zum Einsatz kommen, stünden eben diese Freiheit der Forschung, der friedliche Einsatz von Drohnen und letztlich auch das Verteidigen der freiheitlichen Grundordnung auf Basis fester Werte, die die RWTH habe, gegenüber. „Natürlich entwickeln wir an der RWTH keine militärischen Produkte“, so Professor Dieter Moormann, „dennoch ist unsere Grundlagenforschung – wie nahezu jede Forschung – in der Konsequenz auch militärisch nutzbar.“ Hochsicherheitsforschung ist an der Aachener Universität ohnehin nicht möglich, „dafür fehlt uns die Infrastruktur“, so Schröder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sehr sich die Sichtweise auf dieses Thema seit der russischen Aggression gewandelt hat, wird auch bei einem großen Projekt deutlich, dass derzeit in Aldenhoven neben der Halde Emil-Mayrisch entsteht. Hier, im früheren Bergbaugebiet in Sichtweite der riesigen Abraumhalde, wird das „Center for Vertical Mobility“ errichtet, der „dual use“, das wurde bei Übergabe des Förderbescheids durch NRW-Ministerin Mona Neubar und ‑Minister Oliver Krischer sehr deutlich, ist ausdrücklich gewünscht. Das Land Nordrhein-Westfalen stärkt gezielt Innovationen für die zivile und militärische Verteidigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Center for Vertical Mobility soll ein bundesweit einmaliges Kompetenz- und Testzentrum rund um das Thema Vertikale Mobilität im Rheinischen Revier geschaffen werden. An unbemannten automatisierten Fluggeräten wird ebenso geforscht wie an Lufttaxis und Flugwindkraftanlagen. Um deren Einsatz so sicher und robust wie möglich zu machen, müssen sie resilient gegenüber äußeren Einflüssen werden. „Wir haben es immer häufiger mit der absichtlichen Störung von Mobilfunk- und Satellitennavigation zu tun – leider“, sagt Dieter Moormann. In Aldenhoven sollen die Geräte fit dafür gemacht werden, trotz solcher Störungen einwandfrei zu funktionieren. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nicht nur für die automatisierte Luftfahrt, sondern ebenso für das automatisierte Fahren, egal ob auf Straße oder Schiene, eine Relevanz haben, also auch Züge und Autos stressresistenter machen. Die Systeme werden insbesondere gegen das „Jamming“, also das vorsätzliche Stören von Satellitensignalen, und das „Spoofing“, das Aussenden von Pseudo-Satellitensignalen, fitgemacht. „Es geht eben nicht nur um den Bau der Fluggeräte, sondern auch um die Anwendung im realen Umfeld, in dem es auch zu Störungen kommen kann“, so Moormann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/september-2026/~bspdfq/beisst-die-schlange-zu-koennen-rwth-dro/" target="_blank" rel="noopener">RWTH Aachen University</a></em></strong></p>
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		<item>
		<title>Alpha Air investiert am MGL und schafft neue Wachstumsperspektiven</title>
		<link>https://aerospace.nrw/alpha-air-investiert-am-mgl-und-schafft-neue-wachstumsperspektiven</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 09:26:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastrukturgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Alpha Air GmbH erweitert ihren Standort am Flughafen Mönchengladbach (MGL) und schafft damit die Voraussetzungen für die nächste Entwicklungsstufe ihres Wartungsbetriebs. Das bereits seit 2021 am MGL ansässige Unternehmen wird von seiner bisherigen kleineren Wartungshalle in eine deutlich größere Luftfahrzeughalle am Standort umziehen und seine Wartungsfläche damit von bislang rund 1.200 auf künftig etwa 3.600...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/alpha-air-investiert-am-mgl-und-schafft-neue-wachstumsperspektiven" title="Read Alpha Air investiert am MGL und schafft neue Wachstumsperspektiven">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alpha Air GmbH erweitert ihren Standort am Flughafen Mönchengladbach (MGL) und schafft damit die Voraussetzungen für die nächste Entwicklungsstufe ihres Wartungsbetriebs. Das bereits seit 2021 am MGL ansässige Unternehmen wird von seiner bisherigen kleineren Wartungshalle in eine deutlich größere Luftfahrzeughalle am Standort umziehen und seine Wartungsfläche damit von bislang rund 1.200 auf künftig etwa 3.600 Quadratmeter vergrößern. Mit der Expansion reagiert Alpha Air auf die steigende Nachfrage nach qualifizierten Wartungsleistungen in der Business Aviation und schafft zugleich die Voraussetzungen für die Erweiterung des technischen Leistungsspektrums auf größere Midsize- und Super-Midsize-Business-Jets.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alpha Air ist auf die Wartung und Instandhaltung von Business Jets spezialisiert und am Flughafen Mönchengladbach fest etabliert. Mit dem Erwerb und der künftigen Nutzung der Halle entstehen neue räumliche und technische Möglichkeiten, um größere Flugzeugmuster aufzunehmen und mehrere Wartungsprojekte parallel zu bearbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt der weiteren Entwicklung liegt auf der bestehenden Kompetenz im Bereich der Cessna-Citation-Familie. Künftig sollen insbesondere die Cessna Citation Sovereign und Sovereign+ (Model 680), Citation Latitude (Model 680A) und Citation Longitude (Model 700) stärker in den Fokus rücken. Auch die vorhandene Erfahrung mit weiteren Business-Jet-Mustern wie der PC-24 soll am erweiterten Standort weiterentwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dass ein seit 2021 am MGL ansässiges Unternehmen in dieser Größenordnung in den Standort investiert, ist ein starkes Zeichen für die Entwicklung des Flughafens als Wirtschaftsstandort. Mit dem Verkauf der Luftfahrzeughalle schaffen wir die räumlichen Voraussetzungen dafür, dass Alpha Air auf die steigende Nachfrage reagieren und sein Leistungsspektrum weiter ausbauen kann. Damit stärken wir zugleich unsere Position als einer der bedeutendsten Wartungsstandorte für Business Jets und schaffen neue Arbeitsplätze sowie zusätzliche Perspektiven für Fachkräfte am Standort“, erklärt Andreas Ungar, Geschäftsführer des Flughafens Mönchengladbach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Wachstum des Wartungsbetriebs soll auch die Zahl der Beschäftigten bei Alpha Air deutlich steigen. Gleichzeitig soll das bestehende Ausbildungsprogramm weiterentwickelt werden, um auch künftig Nachwuchskräfte für die Luftfahrttechnik zu gewinnen und langfristig am Standort zu entwickeln. Die Expansion schafft damit nicht nur zusätzliche Wartungskapazitäten, sondern auch neue berufliche Perspektiven am Flughafen Mönchengladbach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die neue Halle gibt uns deutlich mehr operative Flexibilität. Wir können größere Flugzeugmuster aufnehmen, umfangreichere Workscopes planen und mehrere anspruchsvolle Projekte parallel durchführen. Damit schaffen wir gleichzeitig die Grundlage dafür, unser Team weiter auszubauen und zusätzliche Fachkräfte für unseren Standort zu gewinnen“, sagt Serkan Akin, Accountable Manager der Alpha Air GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben uns in Mönchengladbach Schritt für Schritt entwickelt und genau hier wollen wir den nächsten großen Wachstumsschritt gehen. Die kurzen Wege, der direkte Austausch und die lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH, der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH und der EWMG – Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir diese Perspektive schaffen konnten. Dafür sind wir sehr dankbar. Mit der neuen Luftfahrzeughalle investieren wir bewusst in unsere Zukunft am Standort und schaffen Raum für größere Flugzeuge, mehr technische Möglichkeiten und ein weiter wachsendes Team“, sagt Erfan Yar, Geschäftsführer und Inhaber der Alpha Air GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Betriebsaufnahme von Alpha Air in der neuen Halle ist planmäßig für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Bis dahin sind entsprechende Umbau-, Sanierungs- und Anpassungsmaßnahmen an der Halle geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Investition unterstreicht die Bedeutung des Flughafens Mönchengladbach als Standort für die Allgemeine Luftfahrt und als wirtschaftliches Zentrum für spezialisierte Unternehmen der Aviation-Branche. Die Entwicklung von Unternehmen wie Alpha Air stärkt dabei nicht nur die technische Kompetenz und Wertschöpfung am Standort, sondern schafft zugleich neue Arbeitsplätze und Perspektiven für Fach- und Nachwuchskräfte in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://www.mgl.de/alpha-air-investiert-am-mgl/">Flughafengesellschaft Mönchengladbach</a></em></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eurowings eröffnet Crew Training Center in Düsseldorf</title>
		<link>https://aerospace.nrw/eurowings-eroeffnet-crew-training-center-in-duesseldorf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Laufband]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aerospace.nrw/?p=11436</guid>

					<description><![CDATA[Gemeinsam mit Lufthansa Aviation Training setzt Eurowings an ihrer größten Basis neue Maßstäbe für moderne Sicherheits- und Serviceschulungen Eurowings und Lufthansa Aviation Training (LAT) haben offiziell ihr erstes gemeinsames Trainingszentrum in Düsseldorf eröffnet. Der Standort liegt in direkter Nachbarschaft zum Flughafen und bietet den Crews von Eurowings künftig moderne Trainingsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zur größten...  <a class="excerpt-read-more" href="https://aerospace.nrw/eurowings-eroeffnet-crew-training-center-in-duesseldorf" title="Read Eurowings eröffnet Crew Training Center in Düsseldorf">Read more &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam mit Lufthansa Aviation Training setzt Eurowings an ihrer größten Basis neue Maßstäbe für moderne Sicherheits- und Serviceschulungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eurowings und Lufthansa Aviation Training (LAT) haben offiziell ihr erstes gemeinsames Trainingszentrum in Düsseldorf eröffnet. Der Standort liegt in direkter Nachbarschaft zum Flughafen und bietet den Crews von Eurowings künftig moderne Trainingsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zur größten Eurowings Basis. LAT betreibt das Zentrum im Auftrag von Eurowings und ermöglicht dort Sicherheits- und Servicetrainings nach neuesten Standards.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Trainingszentrum verfügt auf einer Fläche von 2.000 m² neben modernen Schulungs-räumen über eine Vielzahl an Trainingsgeräten: Dazu zählen eine Kabinen-Attrappe für Evakuierungsübungen, ein Door-Trainer zum richtigen Umgang mit Flugzeugtüren sowie weitere Geräte für den Flugzeugtyp Airbus A320. Ein Rutschenturm für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge ergänzt die Ausstattung im Innenbereich. Im Außenbereich des neuen Zentrums können Crewmitglieder die Brandbekämpfung an Bord trainieren. Ab 2027 ergänzt eine Virtual Reality Area die Trainingsausstattung, in der Flugbegleiter:innen und Pilot:innen in einer virtuellen Umgebung ausgewählte Trainingsszenarien realitätsnah üben können. Bis zu 150 Trainees können künftig täglich am neuen Standort geschult werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neues, praxisorientiertes Trainingskonzept</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Training Center entwickelt Eurowings auch die Trainingsinhalte weiter: Das Ground Recurrent Training – die regelmäßige Auffrischungssschulung &#8211; für die Besatzungen orientiert sich künftig anhand von praxisnahen Situationen aus dem Arbeitsalltag noch stärker an den Kompetenzen, die im Flugbetrieb gefragt sind. Nach Brussels Airlines ist Eurowings die zweite Airline der Lufthansa Group, die das neue Recurrent-Konzept einführt. Zusätzlich profitieren die Crews aufgrund der Nähe zum Flughafen Düsseldorf von kurzen Wegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Edi Wolfensberger, COO von Eurowings</strong>: „Mit dem neuen Eurowings Crew Training Center schaffen wir gemeinsam mit Lufthansa Aviation Training optimale Trainingsbedingungen direkt an unserer größten Basis in Düsseldorf. Unsere Kabinen- und Cockpitcrews können hier künftig praxissnah, effizient und nach höchsten Standards trainieren. Unser Investment in die Sicherheit und Servicequalität an Bord ist zugleich auch ein klares Bekenntnis von Eurowings zum Luftverkehrsstandort NRW.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Matthias Spohr, CEO Lufthansa Aviation Training</strong>: „Mit der heutigen Eröffnung setzen wir gemeinsam mit Eurowings einen wichtigen Meilenstein für den Ausbau hochwertiger Trainings- infrastruktur in Nordrhein-Westfalen. In enger Abstimmung ist es uns gelungen, in kurzer Zeit eine modernes, auf die Bedürfnisse von Eurowings zugeschnittenes Trainingszentrum für Safety- und Service-Schulungen am Standort Düsseldorf zu schaffen. Ich wünsche unseren fliegenden Kolleginnen und Kollegen ein stets sicheres, interessantes und erfolgreiches Training.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Quelle: <a href="https://newscloud.eurowings.com/eurowings-eroeffnet-crew-training-center-in-duesseldorf/" target="_blank" rel="noopener">Eurowings</a></em></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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